Mobile Display-Werbung: BVDW veröffentlicht erste Wachstumsprognose für 2014

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a href="http://www.shutterstock.com">Mobile Display Werbung steigt dank screenübergreifender Lösungen via Shutterstock

Neue Statistiken vom BVDW zeigen Netto-Reichweite

Erstmals werden der OVK (Online-Vermarkterkreis im BVDW) und MAC (Unit Mobile Advertising) in ihren Reports Netto-Zahlen und damit Werbeumsätze ausweisen. Diese wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers aus den Vermarktermeldungen aggregiert und dann von Experten des BVDW auf Basis von Marktanalysen auf den digitalen Display-Gesamtmarkt in Deutschland hochgerechnet. So kann einerseits der Markt und sein tatsächliches Marktwachstum realitätsnah wie möglich abbildet werden, andererseits fokussiert sich der OVK seinem Gremiumsprofil entsprechend auf die Abbildung des Segments Display-Werbung und weist dieses ganzheitlich, d.h. sowohl für Online als auch Mobile aus.

„Wir beobachten seit einiger Zeit, dass sich die Abbildung der Online-Brutto-Werbeinvestitionen immer mehr von der tatsächlichen Entwicklung des Marktes abkoppelt. Der Grund dafür liegt insbesondere im Wachstum der kurzfristigen, punktuellen Zweit- und Drittvermarktung“,erläutert Matthias Wahl vom OVK.

Die Unit Mobile Advertising (MAC) ist aus dem Mobile Advertising Circle (MAC) hervorgegangen. Diese Projektgruppe wurde ins Leben gerufen, um den spezifischen Interessen der Netzbetreiber, der Mobile-Vermarkter, der Betreiber mobiler Plattformen und der Online-Vermarkter mit Mobile Units Rechnung zu tragen.

Digitale Display-Werbung wächst weiter

Laut der neusten Statistik ist in 2013 die Digitale Display-Werbung, und zwar für Online und Mobile, im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent (+9,3%) gewachsen. Damit wurden für das Jahr insgesamt 1,319 Mrd. Euro im deutschen Markt Umsatz erzielt.

Damit ist das Internet mal wieder das am stärksten wachsende Werbemedium, was den einen oder anderen ein wenig überraschen sollte, da schließlich auch 2013 die Marketingbudgets unter massivem Druck standen. Daraus kann man nur schlussfolgern, dass sich die Budgets zugunsten von Digital verschoben haben. Das fast zehnprozentige Wachstum zeigt auch ein hohes Maß an Vertrauen der Werbetreibenden gegenüber dem Medium, obwohl gerade Display-Werbung im Internet immer wieder in der Kritik steht. So erklärt Paul Mudter, OVK:

„Ich bin überzeugt davon, dass die umfänglichen Investitionen in Qualität, Automatisierung und Leistungsnachweise, die wir auf den Weg gebracht haben und noch bringen werden, das weitere Wachstum von klassischer digitaler Display-Werbung nachhaltig befördern werden.“

Mobile Display-Werbung wächst in 2013 um 67 Prozent – erste Wachstumsprognose für 2014 bei 65 Prozent

Insgesamt wurden 2013 in Deutschland mit Display-Werbung auf mobilen Endgeräten 65 Mio. Euro umgesetzt, was einem Wachstum von 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der MAC rechnet in seiner ersten Prognose für 2014 mit einem weiteren Wachstum von 65 Prozent. Das würde einen Umsatzzuwachs auf 107 Mio. Euro bedeuten, womit man erstmals die 100-Mio.-Euro-Grenze durchbrechen würde. Und die Tendenz zeigt auch für die weitere Zukunft weiter nach oben. Zum einen nutzen immer mehr Menschen das Internet auf ihren mobilen Endgeräten. Zum anderen gibt es auch immer mehr screenübergreifende Kampagnen, die der Kundennutzung immer leistungsfähriger versuchen gerecht zu werden.

„Mobile wird die Wachstumsraten der letzten Jahre fortschreiben und auch in den kommenden Jahren weiterhin signifikant wachsen und seinen Anteil ausbauen. Natürlich müssen wir hier noch viel Aufklärungsarbeit leisten, aber Mobile ist schon jetzt erkennbar in der Erfolgsspur“, bewertet Oliver von Wersch, Unit Mobile Advertising (MAC) und OVK, die Entwicklung.

Der MAC Mobile-Report 2014/01 mit allen Zahlen zum Display-Werbemarkt (Online und Mobile) und der Prognose für das laufende Jahr 2014 werden ab Mitte April auf den Webseiten des OVK und BVDW und natürlich in unserer Studiendatenbank zum Download erhältlich sein.

Werbewirkung von Display-Werbung geplant

Der fortschreitende Erfolg von Display-Werbung ruft naturgemäß auch Fragen der Effizienz auf. Daher treibt der OVK bis zur dmxco 2014 in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) e.V. eine Effizienzmessung voran: im AGOF Planungstool TOP der O-Wert (Werbewahrnehmungschance) als zusätzlicher, qualifizierender Leistungswert für die Wahrnehmungsqualität von Werbeplatzierungen einschließlich einer Sichtbarkeitsrate als separater Kennzahl bereitgestellt werden. Zusätzlich sind eine Studie zur Abverkaufsleistung von Online-Werbung sowie eine Studie zum expliziten und impliziten Impact von Mobile-Standard-Formaten und interaktiven Mobile-Rich-Media-Formaten geplant, wo auch das Thema Adblocker, im Speziellen Motive und Muster ihrer Nutzung, einfließen wird.

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Über Goran Minov 31 Artikel

Nach Stationen als Online-Projektmanager und Senior Konzeptioner ist Goran heute als Schnittstelle zwischen Kreation, Strategie und Kundenberatung nun seit 2010 als Emerging Media Manager bei MRM Frankfurt tätig, wo er das Ohr auf der Schiene hat und nach Innovationen und Trends Ausschau hält.

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