Authentic Weather – Klare Wetteransagen für iOS und Android

Nexus

Wetter sind das neue schwarz . Auch wenn sich die Design- aktuell schon wieder mehr auf Kalender stürzt, so ist es gar nicht so lange her, dass man eine fancy Wetter App am Start (oder zumindest auf Dribble) haben musste, um dazuzugehören. In dieser ganzen Welle stach für mich Authentic Weather schon immer etwas hervor und ist nun auch schon seit einigen Wochen sowohl im App Store, als auch im Play Store verfügbar.

Einfachheit, Optik und Humor statt mehr Funktionen

Im Gegensatz zu vielen funktional starken Wetter Apps (die eine absolute Daseinsberechtigung haben) oder hübschen, aber umständlich zu bedienenden Varianten, hatte Authentic Weather einfach zum Ziel, dem Nutzer schlicht und ergreifend zu sagen, wie das Wetter genau jetzt draußen ist. Und das mit (fast) nichts anderem als einem einzigen Satz.
Dieser wunderbare Ansatz von Einfachheit hatte mich direkt neugierig gemacht und meine Begeisterung für die App war geweckt.

Authentic Weather ist ein gemeinsames internationales Projekt von Tobias van Schneider (Design), Maxmillion McLaughlin ( Development), Ashley Ross ( Development) und Tim Holmann (Website Development). Den ersten (öffentlichen) Anstoß bekam die App mit der Veröffentlichung einer Design-Idee. Schon die Auflistung der Gründe für diese Designs ließen bereits damals schmunzelnd erste Rückschlüsse auf die zukünftige (sehr direkte) Sprache der App zu.

Ende Juli war es dann soweit und die App war für 0,89€ im erhältlich. Nur wenige Wochen später wurde die Android-Version als public Beta für 0,99€ auf bereitgestellt. Wenig überraschend gab es wohl im Review Prozess bei in paar Probleme mit der expliziten Sprache, aber nach ein paar Anpassungen konnten die Jungs dann anscheinend doch überzeugen, denn bereichern zu dürfen.
Die Abgrenzung der App erfolgt über die Schlichtheit, eine schöne Benutzeroberfläche und natürlich die klaren Wetteransagen sind, die einfach einem Augenzwinkern zu lesen sind.
Entsprechend einfach und leicht ist auch die Bedienung der App gestaltet.
Das kurze Intro macht klar, dass man mit 3 Swipes und einem Long Tap problemlos alle Screens der App erreichen kann.

 

 

Obwohl es sich um einen mobile only Service handelt, haben die Macher auch an Sharing gedacht. Teilt man eine Wettermeldung, wird auch auf Computern eine entsprechende Web-Darstellung ermöglicht.

 

Zahlen? Ja, bitte!

Wer sich fragt, warum er für diese App denn überhaupt bezahlen muss (ok, natürlich muss niemand bezahlen), sollte den dazugehörigen Blogpost lesen. Um ein Produkt anbieten zu können, dass uns Nutzern einfach eine gewisse Qualität bietet (in dem Fall bei den Wetterinformationen), hat sich das Team für die Nutzung einer kostenpflichtigen Wetter-API entschieden. Hält man sich das vor Augen, erscheinen die Beträge auf beiden Plattformen mehr als angemessen.

Besonders angenehm finde ich hier zudem, dass es bei einem Produkt eines so kleinen Teams einfach leichter ist, Einblicke in zukünftige Versionen zu erhalten oder Feedback direkt über platzieren zu können. Natürlich ist das nicht für jeden ein Kriterium, aber für mich ist eben diese Transparenz bei einem Produkt ein wichtiger Punkt, es weiter zu unterstützen.

Fazit

Ihr solltet Authentic Weather kaufen. Kleine Apps, die kontinuierlich und vor allem schnell weiterentwickelt werden, sind meiner Meinung nach immer noch zu selten und sollten unterstützt werden. Natürlich ist Authentic Weather nicht nur wegen der Sache einen Kauf wert, sondern einfach weil eine schöne App ist, die viel Spaß in der Benutzung bringt.
Außerdem gibt es derzeit einfach keine App, die so herrlich direkt mit uns Nutzern redet.

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Über Tim Herbig 4 Artikel
Tim Herbig verändert als Product Manager Mobile & Social Media bei MyGassi das (mobile) Zusammenleben mit Hunden grundlegend verändern will. Vorher war er 2 Jahre lang Produktmanager Mobile bei Gruner+Jahr in Hamburg, wo er unter anderem für die mobilen Produkte von stern.de verantwortlich war. Seine privaten Gedanken rund um digitale Themen findet man in seinem Blog.

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