Google zeigt interaktive NFC Kampagne am Flughafen

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Lange versuchte man mit und der Push-Funktion spannende oder relevante Inhalte an Passanten zu übermitteln. Als Mehrwert und Zusatznutzen. Interessanterweise wurden immer wieder Cases an Flughäfen gezeigt, wo der gemeine Fluggast offensichtlich sein Handy dabei und nach statistischen Vermutungen wohl auch sein angeschaltet hat. Hand hoch wer das selbst schon mal in der Form genutzt hat? Also doch nicht so viele.

Die eher zurückhaltende Nutzung bringt jedenfalls nicht davon ab, das ganze Thema nun mit zu probieren. Verwunderlich ist der neue -Vorstoß nicht, nachdem zum Vorstandsmitglied des NFC Forums aufgestiegen ist, wo sich so prominente Namen wie , Visa, oder tummeln.

Google hat im Zuge seines Redesigns des Google Play Stores interaktive digitale Leinwände in den Flughäfen von Syndey, Melbourne und Brisbane angebracht, die den Download von Play Inhalten wie Musik, Büchern oder Spielen ermöglichen. Ausgestattet mit NFC und QR konnten Passagiere durch den Play Store stöbern und sich Inhalte über das kostenlose Flughafen Wi-Fi herunterladen.

Sobald der User sich mit dem Billboard verbunden hat, kann man die Inhalte über sein Handy steuern. Das ist einerseits sehr komfortabel, weil man keine zusätzliche App benötigt, um mit dem Display zu interagieren. Wie sinnvoll und es jedoch ist, den identischen Inhalt auf Handy und Billboard zu zeigen, sei mal dahingestellt. Es ist zumindest auffällig und macht Passanten neugierig.

Die Einfachheit und die gute sind aber ausschlaggebend für solch einen Feldversuch. Besonders an Flughäfen ist man wohl eher zügig unterwegs und möchte nicht viel Zeit mit technischen Widrigkeiten verbringen. Man möchte allerdings auch nicht auf sein Entertainment im Flugzeug verzichten, weshalb dieses Beispiel durchaus an solch neuralgischen Punkten wie Flughäfen oder Bahnhöfen in Zukunft schule machen könnte.

„Wir wollten, dass die belohnend, interaktiv und von Grund auf mobil ist. Wir wollten dies zu einem Zeitpunkt, wo Entertainment-Inhalte höchste relevanz haben und die Flughafen-Umgebung liefert alle diese Elemente“, sagt Jenn Brown, Phd Stragie Direktor von oOh! Media, die gemeinsam mit Google die Aktion verantworten.

Mit über 2000 Interaktionen in kurzer Zeit haben man bereits die Erwartungen dieser Aktion übertroffen. Auf jedenfall ein schönes Beispiel wie man Online und Offline über eine digitale Infrastruktur verbinden und dabei über entsprechende Content-Angebote einen Mehrwert liefern kann. Voraussetzung dabei ist jedoch immer eine einfache und gute User Experience, die nicht nur das User Engagement erhöht, sondern letztlich auch immer wieder die Markenwahrnehmung beeinflusst.

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Über Goran Minov 31 Artikel
Nach Stationen als Online-Projektmanager und Senior Konzeptioner ist Goran heute als Schnittstelle zwischen Kreation, Strategie und Kundenberatung nun seit 2010 als Emerging Media Manager bei MRM Frankfurt tätig, wo er das Ohr auf der Schiene hat und nach Innovationen und Trends Ausschau hält.

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