EU-Roaming-Verordnung sorgt für mehr IT-Sicherheit im Urlaub

Quelle: Dean Moriarty, pixabay

G DATA-Umfrage: EU--Verordnung sorgt für mehr IT- im Urlaub

Urlauber verzichten zunehmend auf die Nutzung von WLAN-Netzen

Deutsche Urlauber verzichten zunehmend auf die Nutzung von WLAN-Netzen, wie eine aktuelle -Studie von G DATA ergibt. Stattdessen verlassen sich die Reisenden auf ihr eigenes Datenvolumen. Das zeigt, dass die EU--Verordnung erheblichen Einfluss auf die IT- von Urlaubern hat. Diese müssen nicht mehr auf öffentliche WLANs zurückgreifen, über die Kriminelle persönliche mitlesen können. Das Sicherheitsbewusstsein zeigt sich auch bei Wahl der Zahlungsmethoden im Urlaubsort. 86 Prozent der Deutschen bevorzugt Bargeld, Mobile Payment findet dagegen kaum Zuspruch. G DATA befragte für seine repräsentative 1.000 Internetnutzer aus Deutschland.

„Cyberkriminelle nutzen in Urlaubsregionen besonders gerne WLAN-Netze, um ahnungslose Urlauber anzugreifen und deren mitzulesen“, erklärt Tim Berghoff, G DATA Evangelist. „Dass die Deutschen im Urlaub mittlerweile eher auf ihr Datenkontingent zurückgreifen, als auf öffentliche WLAN, ist aus Sicht IT- sehr zu begrüßen. Dies zwingt die Täter dazu sich andere Wege zu überlegen, um Urlauber anzugreifen.“

Die Beliebtheit von WLAN-Netzen im Urlaub nimmt ab

Die neu eingeführte EU--Verordnung zeigt Wirkung und sorgt nicht nur für gedeckelte Kosten für die Smartphone-Nutzung, sondern auch für mehr Nutzersicherheit. Mehr als jeder dritte Deutsche nutzt auf Reisen sein eigenes Datenkontingent anstelle von öffentlichen WLAN-Netzen. Im vergangenen Jahr lag dieser Anteil bei G DATA-Studie noch bei nur 23 Prozent. Die Nutzung von WLAN-Netzen lag im 2018 bei fast 50 Prozent und ist in diesem Jahr auf 37 Prozent zurückgegangen.

Deutsche lassen Langfingern im Urlaub keine Chance

Smartphones sind aufgrund ihrer Größe leichte Beute für Diebe oder können leicht verloren gehen. Die deutschen Urlauber passen aber offenbar gut auf ihre Handys auf – nur sieben Prozent Umfrageteilnehmer mussten einen Verlust des Mobilgeräts hinnehmen. Neun von zehn Deutschen hatten damit noch nie ein Problem.

Bares ist Wahres

Die Deutschen verzichten auch im Urlaub nicht aufs Bargeld: Mehr als acht von zehn Reisenden vertraut auf Scheine und Münzen, gefolgt von Zahlung mit der EC-Karte oder Girocard mit PIN-Nummer (43 Prozent) bzw. Unterschrift sowie der Kreditkarte (41 Prozent). Kontaktlose Zahlungen, insbesondere Mobile Payment, sind dagegen kaum verbreitet. Auffällig: Nur jeder 33. Urlauber nutzt die Zahlmöglichkeit über das Smartphone, obwohl dies in vielen Ländern leichter zu nutzen ist, als bar zu zahlen.

Für die Studie von G DATA wurden im Mai 2019 1.000 Internetnutzer aus Deutschland befragt. Die repräsentative Kurzumfrage führte die OmniQuest GmbH durch.

Quelle: G Data Software AG

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