Frauenrolle im digitalen Wandel ausbauen: #WomenDigit gestartet

Digitale Transformation als Chance für Geschlechtergleichheit

Im digitalen Wandel spielt gewinnt gerade auch die Frauenrolle an Bedeutung.
Foto: Free-Photos, pixabay

Wenn es um digitale Transformation geht, stehen zumeist männliche Leitbilder im Vordergrund, welche den Wandel zur Chefsache erklärt haben. Das Projekt #WomenDigit analysiert Chancen und Risiken Digitalisierung fokussiert auf die Frauenrolle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteurinnen und Akteure aus der Wirtschaft beschäftigen sich im Zuge der Aktion damit, wie eine moderne geschlechtergerecht funktionieren kann. Und ebenso was insbesondere Frauen bei solch einem Umbruch beitragen können. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und beinhaltet sogenannte Praxislaboratorien.

Den digitalen Wandel als Chance für eine neue Frauenrolle begreifen

„Für eine erfolgreiche Transformation sind weibliche Talente unverzichtbar“, sagt Anja Bultemeier, Wissenschaftlerin an Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Das Projektteam rund um # erarbeitet Konzepte, um weiblichen Talente zu fördern. In einer kollaborativen und vernetzten werden Ort und flexible Konstanten. Ebenso verändert sich Begriff von Arbeit an sich. Im Zuge dieser Veränderung entstehen neue Leitbilder für Führung und mobiles Arbeiten. Alte Unternehmensstrukturen werden aufbrechen und Platz machen für Talente und Ideenträger. Der digitale Wandel ist somit eine Chance, auch Genderfragen zu beantworten. Unternehmen müssen das Potential erkennen, weibliche Beschäftigte nachhaltig in die digitale Transformation zu integrieren. So tragen sie entscheidend zu einer gleichberechtigten Zukunft bei.

Praxislaboratorien in Unternehmen als Lösungsansatz

Das Institut für sozialwissenschaftliche Forschung München e.V. führt in Zusammenarbeit mit Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) dazu praxisnahe Laboratorien in Unternehmen durch, um Lösungen zu finden, wie die Frauenrolle im Zuge der Digitalisierung verbessert werden kann. Unter den Unternehmen befinden sich beispielsweise die Siemens AG und AG oder der IT Gothaer Systems GmbH.

„Die Lernprozesse, die wir mit # anstoßen wollen, weisen über die bloße Förderung von Frauen hinaus“, sagt Projektkoordinatorin Kira Marrs vom ISF. „Denn die Entwicklungschancen von Frauen sind Lackmustest für eine menschengerechte Gestaltung der digitalen insgesamt.“

Das Projekt # liefert somit hoffentlich entscheidende Impulse, neue Konzepte ins zu rufen, die dazu beitragen, traditionelle Strukturen zu überwinden. 

 

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