FinTech aus Deutschland (Teil 3): lendstar

Lendstar

Die FinTech Startup Szene in Deutschland ist gut bevölkert, über 70 Unternehmen sind am Start, wie bereits im einleitendem mz Artikel „Quirlige Startup Landschaft“ dargestellt.

Eine Umfrage auf paymentandbanking.com hat die Firma lendstar auf den zweiten Platz der interessantesten FinTech gehoben (Platz eins ging an Kreditech – siehe Artikel hier). Was macht das Unternehmen aus Starnberg und welche Vorteile bietet es für die Nutzer?

„Trust your friends, not banks“

Dies ist ein Leitspruch von Lendstar, einer App für alle Finanztransaktionen im sozialen Umfeld. Freunde und Bekannte können sich sich schnell und einfach Geld leihen. Und zwar mobil per App. Im Vordergrund steht dabei die soziale Dimension, Ziel ist es „die Idee des Teilens auf eine neue Ebene zu heben“. So braucht man keine , keinen Dispo oder Konsumentenkredit, um sich den Wunsch nach den neuen Schuhen oder dem nächsten Wochenendtrip erfüllen zu können. Man leiht das Geld bei Menschen die man kennt, unter Freunden.

Das lendstar Team am ersten Geburtstag des Startups

Neben diesem sogenannten P2P-Lending können User seit dem kürzlichen Update nun auch Geld sammeln, vorstrecken oder aufteilen. Konkret heißt das, man kann bequem in den Topf für ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk einzahlen, die vorgestreckten Konzertkarten abzahlen oder den Anteil an den Benzinkosten für eine gemeinsame Autofahrt zurückzahlen. Auch hier steht die soziale Interaktion in der App im Vordergrund.

Im nächsten Schritt soll die App zur weiter entwickelt werden und auch eine Prepaid-Kreditkarte soll es dazu geben, damit man gesammeltes Geld auch bequem wieder ausgeben kann. Hier werden dann auch erstmals Gebühren fällig, um den Service zu monetarisieren. Gegründet wurde Lendstar 2013 von Christopher Kampshoff. Bisher ist das vierköpfige Team über Crowdfunding finanziert. Weitere Facts über lendstar sind hier oder unter lendstar.io zu finden.

 

Nachtrag – Links zu den vorhergehenden Beiträgen:

FinTech in Deutschland: Quirlige Startup Landschaft 

FinTech aus Deutschland (Teil 2): Kreditech

 

Über Maike Strudthoff 95 Artikel
Maike Strudthoff unterstützt Unternehmen Innovation neu zu denken, schneller zu agieren und sich konsequent auf den Nutzer-Kunden auszurichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf digitalen Services sowie Commerce & Payment 4.0. Sie unterstützt seit über 8 Jahren Unternehmen in Europa, die Zukunft der Digitalisierung zu antizipieren und für sich zu gestalten – nahe am Kunden und mit schlanken Methoden (Design Thinking, Co-Creation, Lean Principles, …). Als Gründerin des JumpNext Netzwerks verbindet Maike Strudthoff Menschen mit unterschiedlichsten Perspektiven, um Inspiration für Neues entstehen zu lassen. Sie beobachtet und analysiert Innovationen und disruptive Unternehmen rund um die Welt. Sie trägt die Erkenntnisse in Workshops und Keynote Vorträgen weiter. Regelmäßig veröffentlicht sie Beiträge über Mobile Payment in Online und Offline Medien sowie Buchbeiträgen.Digitale Innovation ist nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre persönliche Leidenschaft. Zuvor hat Maike Strudthoff 12 Jahre für eine führende Unternehmensberatung, in einer internationalen Bankgruppe sowie in einem Startup in London gearbeitet.Mehr über Maike auf XING, ihrer Website oder per Mail maike@jump-next.com

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