Selbstversuch: Die Lesebrille kann liegen bleiben

Nach nur drei Wochen enorme Verbesserung

Lesebrille

Vor rund zwei Wochen hatte ich darüber berichtet, dass ich zurzeit eine App ausprobiere, die es schaffen soll, dass meine Altersweitsichtigkeit besser wird und ich auf meine Lesebrille verzichten kann. Die App, Glasses Off, trainiert nicht meine Augen, die durch das Alter in der Akkomodation erlahmt sind und daher bei der Nahsicht nicht mehr scharf stellen können, sondern mein Gehirn.

Ich war zunächst skeptisch, aber die Erklärung, die die Macher von Glasses Off lieferten, schien einleuchtend. Also App installiert und nun insgesamt drei Wochen lang trainiert.

Als ich vor 14 Tagen die App und meinen Selbstversuch vorstellte, lag ich nach einer Woche Training mit der App bei einer Verbesserung meiner „Reading Performance“ von zwei Prozent.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war nicht sonderlich motivierend, aber ich habe nun weitere zwei Wochen fleissig trainiert. Und siehe da, es tut sich etwas.

  

 

 

 

 

 

 

 

Glasses Off bescheinigt mir jetzt, dass ich auch ohne Lesebrille auskomme. Und recht hat die App. Ich konnte auch subjektiv eine starke Verbesserung feststellen. Ich kann nun wieder klein geschriebene Texte lesen, Anwendungshinweise auf Flaschen stellen kein Problem mehr dar, sofern einigermaßen gutes Licht herrscht. Bei schlechten Lichtverhältnissen wie zum Beispiel in vielen Restaurants, kämpfe ich noch oder muss auf eine Lesebrille zurück greifen.

Natürlich ist meine Sehstärke nicht wieder auf jugendlichem Niveau, aber ich komme wirklich ohne Brille aus, was vorher nicht denkbar gewesen wäre. Ich kann also Glasses Off wärmstens empfehlen, auch wenn der Preis von rund zehn Euro pro Monat oder 25 Euro für drei Monate hoch erscheinen mag. Es gibt aber eine kostenfreie Testphase von einer Woche, so dass man den initialen Sehtest und die ersten Übungen absolvieren kann.

Laut den Machern von Glasses Off soll diese Wirkung nach drei Monaten zu beobachten sein. Bei mir war dies nun schon nach drei Wochen der Fall. Ich werde jetzt weiter trainieren und schauen, ob es noch besser werden kann. Dann geht es vielleicht bald auch in eher schummrig beleuchteten Restaurants und Bars.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass jedem Nutzer klar ist, dass man selbst etwas tun muss und zwar dauerhaft. Auch nach der ersten drei-monatigen Phase geht das Training weiter, um die Verbesserung zu erhalten. Das Gehirn ist eben wie ein Muskel, der so wie alle anderen auch, dauerhaft trainiert werden will.

Für alle Infos zu Glasses Off sei auf meinen älteren Artikel verwiesen.

Anmerkung: Ich habe von Glasses Off eine Jahreslizenz erhalten.

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Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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