Wie ein Mobile First Supermarkt aussehen könnte

jack ma hema

Der Online-Händler Alibaba wurde 1999 von Jack Ma gegründet und hat heute, nach eigenen Angaben, über 50.000 Mitarbeiter und 2016 über 20 Milliarden US$ Umsatz generiert. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte und wir werden in den kommenden Jahren den Kampf von Alibaba und Amzon live mitverfolgen können.

Auch Alibaba am

Auch Alibaba drängt an den Point of Sale (POS) und hat drei weitere Supermärkte in Shanghai und Peking unter dem Markennamen Hema eröffnet. Damit sind es insgesamt 13 Läden in China mit einer Gesamtbevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen. Bewusst wurden die Hema-Läden in  sehr dicht bevölkerten chinesischen Städten angesiedelt, um in einem Radius von weniger als zwei Meilen möglichst Tausende tägliche Bestellungen abwickeln zu können.

Mobile First Supermarkt

In den Hema-Supermärkten geht fast nichts ohne ein Smartphone und Alibaba zeigt damit, wie ein Mobile First Supermarkt aussehen könnte. Käufer laden die Hema App herunter, die zum Scannen von Artikeln verwendet wird, um Produktinformationen abzurufen, eine Zahlung zu tätigen oder online zu bestellen und die Lieferung innerhalb von 30 Minuten geliefert zu bekommen.

Unter den Nutzern der App liegt die Conversion bei 35 Prozent. Online-Bestellungen machen mehr als die Hälfte der Gesamtaufträge aus und in der ersten Generation von Filialen, die im Jahr 2015 eröffnet wurde, ist die Online-Quote sogar noch höher und liegt bei 70 Prozent.

Keine Ladenkette

Laut Alibaba ist es nicht geplant, eine große Lebensmittelkette zu betreiben. Die Hema-Läden sollen Vorteile eines Omnichannel-Modells präsentieren, das Alibaba „New Retail“ nennt.

„Wir glauben, dass die Zukunft von „New Retail“ eine harmonische Integration von online und offline sein wird und Hema ist ein Paradebeispiel für diese Entwicklung, die gerade stattfindet“, so Alibaba-CEO Daniel Zhang. „Hema ist ein Schaufenster der neuen Geschäftsmöglichkeiten, die aus der Online-Offline-Integration entstehen.“

Was genau in den Hema-Läden alles möglich ist, zeigt dieses Video sehr anschaulich:

Dieser Artikel erschien zuerst auf ZUKUNFT DES EINKAUFENS.

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Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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