space3000: Moderne Workshopmöbel für eine moderne Arbeitskultur

Moderne Arbeitsweisen, die dem Zeitgeist entsprechen, brauchen auch entsprechendes Equipment. Fern von klassischen Besprechungsräumen mit typischen Konferenztischen und Stühlen, entwickelt space3000 in Berlin moderne Workshopmöbel.
Quelle: space3000

Moderne Arbeitsweisen, die dem Zeitgeist entsprechen, brauchen auch entsprechendes Equipment. Fern von klassischen Besprechungsräumen mit typischen Konferenztischen und Stühlen, entwickelt space3000 in Berlin moderne , die dabei helfen, Kreativität und Innovationen sprießen zu lassen. Im Interview mit mobile zeitgeist erklärt das Team von , was ihre hippen - auszeichnet.

mz: Wie ist die Idee für space3000 entstanden, wer steckt dahinter, was sind eure Ziele und nach welcher Firmenphilosophie lebt ihr?

space3000: Seinen Ursprung hat das Projekt bei openmjnd. Mit openmjnd unterstützen wir Unternehmen bei Veränderungs- und Innovationsprozessen. Dabei legen wir auch viel Wert auf eine Umgebung, die die Kreativität der Teilnehmer*innen fördert. Wenn wir vor Ort bei unseren Kund*innen arbeiten, finden wir häufig sehr klassiche Besprechungsräume vor. Typische Konferenztische, Stühle, ein Flipchart und vielleicht ein Moderationskoffer. Zwar kann man sich mit einigen Tricks helfen und auch aus so einem Setting das Beste rausholen, aber wirklich in den Flow kommen die Teilnehmer*innen dort nicht. Die Anforderungen an die moderne Arbeitswelt haben sich über die letzten Jahre einfach stark gewandelt. Das betrifft zum einen die Funktion: Moderne Workshopmöbel müssen flexibel sein und sich den verschiedenen Methoden und Arbeitsstilen der Teams dynamisch anpassen. Ebenso ist der Anspruch an das gestiegen. Büros sind heute Orte, an denen man sich wohlfühlen soll und sie sind auch ein Statement der Firma nach außen und innen.

Mit diesen Anforderungen haben wir uns gemeinsam mit einem Pilotkunden in die Entwicklung gestürzt. Schnell waren Benedikt Gnadt und Marius Farwig gefunden, die das Team als passionierte Produktdesigner vervollständigt haben. In sehr kleinen Iterationsschleifen und im ständigen Testing mit unseren Kunden wurden die Produkte entwickelt. Von der Zeichnung über Papp- und Holzprototypen bis zum finalen Produkt. Man kann sagen, wir entwickeln “mit agilen Methoden, für agile Methoden”. So konnten wir sicher sein, dass unsere Produkte auch tatsächlich ein Problem bei unseren Kund*innen lösen. Auch jetzt setzen wir noch auf einen engen Austausch mit unseren Kund*innen. So ist zum Beispiel unsere Wandhalterung durch einen externen Impuls entstanden. Weiterhin zeichnet uns aus, dass wir uns bewusst für Berlin als Produktionsstandort entschieden haben. So erreichen wir kurze Wege und eine permanente Qualitätskontrolle bei der Herstellung. Zudem können wir sicher sein, dass alle unsere Mitarbeiter*innen unter fairen und sozialen Bedingungen arbeiten. Weiterhin liefern wir mit Elektroautos aus und probieren selbst flache Hierarchien und einen Fokus auf den Menschen vorzuleben.

Unsere Möbel bieten maximale Freiheit und Flexibilität

mz: Was unterscheidet eure Workshopmöbel von anderen, was zeichnet euch aus?

space3000: Wir ermöglichen den Mitarbeiter*innen unserer Kund*innen maximale Freiheit und Flexibilität. Mit unseren Boards können sie arbeiten wie und wo sie wollen. Sprintplanung im Konferenzraum, Retro auf dem Dach, Brainstorming Session im Fahrstuhl – der Kreativität sollen keine Grenzen gesetzt werden. Möglich wird dies durch das extrem geringe Gewicht unserer Boards. Das BigBoard bietet mehr als 4m² Fläche und wiegt nur 8kg. Das erreichen wir dank unseres Leichtbaukerns, der gleichzeitig stabil und ultraleicht ist. In Punkto Design setzen wir auf einen Rand und Griffe aus Kork. Er erzeugt eine sehr warme Optik, schützt das Board und fasst sich gleichzeitig sehr schön an. Wichtig war uns auch, den Nutzer*innen ein intuitives Handling zu ermöglichen: Das BigBoard kann überall einfach angelehnt oder in der Wandhalterung genutzt werden. Unser Whiteboard Gestell ist ohne Schrauben einfach auf- und abbaubar. Schwere und statische Whiteboards hemmen den kreativen Workflow, wir wollen die Menschen, die Lust auf agiles Arbeiten haben, in ihrer Kreativität unterstützen. Das alles vereint in einem edlen Board, das unter fairen und sozialen Bedingungen in Berlin hergestellt wird.

Viele Unternehmen realisieren gerade erst, wie wichtig eine flexible Arbeitsumgebung ist

mz: Welche weiteren Planungen stehen im Unternehmen für die Zukunft an?

space3000:In der nahen Zukunft wollen wir mit unseren beiden Kernprodukten Big- und WildBoard weiter wachsen und perspektivisch unsere Portfolio um einen Stehtisch und Sitzmöbel erweitern.

Wir konnten schon Kunden wie Puma, Metronom und die Deutsche Telekom gewinnen. Gleichzeitig merken wir, dass viele Unternehmen gerade erst realisieren, wie wichtig eine flexible Arbeitsumgebung für die Zufriedenheit ihrer Teams und gute Ergebnisse ist. Diese Veränderungsprozesse wollen wir weiter begleiten und anstoßen.

Unser eigener Anspruch ist, noch nachhaltiger zu werden und vielleicht sogar ein kreislauffähiges Produkt zu entwickeln.

Auf persönlicher Ebene liegt uns viel daran, den direkten Feedback-Loop mit unseren Kund*innen zu erhalten und uns als unorthodoxe Marke im Design-Möbelbereich noch mehr Sichtbarkeit zu erarbeiten. Dabei wollen wir weiterhin Spaß an der Arbeit haben.

mz: Vielen Dank für das Interview.

Alle Infos zu den Workshopmöbel auf space3000

Carsten Thomas
Über Carsten Thomas 222 Artikel
Autor und Gamingnerd. Stets interessiert an Tech-Innovationen, Medienwandel und Technikutopien. Redakteur bei mobile zeitgeist.

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