KI-Innovationswettbewerb: Deutschland und Europa soll führender Standort werden

Quelle: Ravindra Panwar, pixabay

Smart Reporting beteiligt sich am KI-Innovationswettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz (KI) als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ gestartet. Bundeswirtschaftsminister Altmaier sagt dazu in einer Mitteilung seines Ministeriums: „Wir müssen und wollen bei der Künstlichen Intelligenz weltweit in der ersten Liga mitspielen. Dafür ist entscheidend, dass die besten Ideen und Konzepte auch umgesetzt werden. Deshalb fördern wir mit unserem KI-Wettbewerb herausragende Ansätze für die Anwendung künstlicher Intelligenz.“

Der Wettbewerb des BMWi ist ein unmittelbarer Beitrag zur Umsetzung der vom Digitalkabinett im November beschlossenen KI-Strategie der Bundesregierung. Die aussichtsreichsten Konzepte werden im Rahmen von groß angelegten Plattformprojekten mit leistungsstarken Kooperationsverbünden KI-Vorhaben mit Praxisbezug in Kernbereichen der deutschen Wirtschaft umsetzen.

Smart Reporting nimmt  an dem Innovationswettbewerb mit der Projektidee „KID: Künstliche Intelligenz in der medizinischen Diagnostik“ teil. Im Konsortium zusammen mit der Technischen Universität München (TUM), dem Universitätsklinikum Mannheim (UMM) und Siemens Healthineers soll das Projekt helfen, künstliche Intelligenz schneller in marktfähige Produkte und Lösungen zu überführen.

„Mit der KI-Strategie unterstreicht die Bundesregierung ihren Anspruch, Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien zu machen. Als innovatives Unternehmen, das KI bereits in seinen Lösungen einsetzt, wollen wir die Chance des Ideenwettbewerbs nutzen, ein wettbewerbsfähiges Ökosystem für eine beschleunigte Entwicklung der KI-gestützten medizinischen Diagnostik und Entscheidungsunterstützung zu schaffen“, erläutert Prof. Dr. Wieland Sommer, Gründer und Geschäftsführer von Smart Reporting, seine Motivation.

Das Ökosystem soll eine Infrastruktur für die Umsetzung innovativer KI-Lösungen für die medizinische Diagnostik von Universitäten, Start-ups, KMUs und der Industrie in die klinische Routine schaffen. Ziel ist es, den Grundstein für die Bildung einer Innovationsdrehscheibe und eines Wertschöpfungsnetzes für den Aufbau von KI-gesteuerten Assistenzsystemen in der medizinischen Diagnostik zu legen.

„Kleine Unternehmen und Startups im Bereich der künstlichen Intelligenz stehen heute immer wieder vor den gleichen Herausforderungen. Wir wollen standardisierte Lösungen erarbeiten, um die zu bewältigen“, sagt Prof. Sommer. „Konkret soll die Plattform als Infrastruktur für die Entwicklung, die Zertifizierung und die Vermarktung von diagnostischen KI-Lösungen dienen.“

Bis Mitte August hat das Konsortium um Smart Reporting nun Zeit, seine Projektidee auszuformulieren. Mithilfe weltweit führender Institutionen und anerkannter Experten soll es dann gelingen, zu den letztlich zehn geförderten Projekten zu gehören.

Quelle: Smart Reporting

3 Kommentare

  1. Das erste KI Produkt basierend auf einem Neuronalen Netzwerk zur Erkennung von Unterschriften im Bankenwesen wurde im IBM Labor Böblingen im Jahre des Herrn 1991 entwickelt. Da hat sich weder die Deutsche Wissenschaft noch der deutsche Markt für die Technologie interessiert. Das Produkt wurde von IBM an Start Ups verkauft und läuft heute noch u.a in USA und der Schweiz.

    Auch heute ist es fast unmöglich neue IT Produkte in Deutschland zu entwickeln und zu verkaufen. Die Universitäten bilden vorwiegend in alten Technologien aus. Bei KI sind französischen Mathematiker den deutschen etwa 20 Jahre voraus. Die KI Plattform entsteht bereits auf der Matlab Plattform. Dazu braucht es die deutschen Politiker nicht. Bei den Anwendungen sind die USA und China den deutschen Firmen um Jahre voraus. Eine Marktlücke für Deutschland: eine KI Bedenkenträger Plattform für die ethische Evaluierung von verpassten Chancen.

  2. Deutschland ist auf jeden Fall führend bei der Erzeugung heißer Luft. Wahrscheinlich halten gewisse Kreise das rausschmettern unhaltbarer Ankündigungen für Profilierung.

  3. Wird schwierig so einen Anspruch durchzusetzen wenn man so ziemlich der letzte im digitalen Zeitalter ist.

    Ist aber nichts neues, Deutschland befindet sich ja schon länger im wünsch-dir-was Modus und wacht einfach nie auf.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich bestätige, dass die hier von mir eingegebenen persönlichen Daten in der von mobile zeitgeist genutzten Datenbank bis auf Widerruf gespeichert werden dürfen.