Ist der Netflix-Hype rum? Wie sich der Streaming-Riese für die Zukunft aufstellt

Ursprünglich wollte Netflix die Film- und Serienwelt revolutionieren. Dies ist dem Streaming-Dienst mit beachtlichen Erfolg auch gelungen. Doch viele prognostizieren der Plattform aktuell jedoch eine düstere Zukunft.
Quelle: Jade87, pixabay

Ursprünglich wollte die Film- und Serienwelt revolutionieren. Dies ist dem -Dienst auch gelungen. ist im allgemeinen Sprachgebrauch vorhanden, man spricht heutzutage bereits von “netflixen”, wenn man den Abend mit einer des Anbieters verbringen möchte. Mit 150 Millionen zahlenden Nutzern und einem Jahresumsatz von 15,8 Milliarden US-Dollar scheint Netflix auch am etabliert zu sein. Doch viele prognostizieren der Plattform aktuell eine düstere .

Das liegt in erster Linie daran, dass Netflix bis Ende des Jahres beliebte Serienformate verlieren wird, welche die Stammzuschauer gehalten haben. Darunter Hits wie “Friends” “und The Office”. Ein weitere großer Verlust: Disney plant seine eigene Streaming-Plattform und wird alle Shows und Serien auf Netflix absetzen lassen. Auf der Disney-Plattform werden nicht nur alte Zeichentrickfilme laufen, sondern kürzlich erworbene Formate wie die Marvel-Superhelden-Filme, Simpsons und Star Wars.

Dies ist nur ein Beispiel für den Verlust, den Netflix einfahren wird. Laut der Analysefirma Jumpshot sind rund 50 der aktuell beliebtesten Serien von anderen Sendern. Zwar versucht Netflix, seit einigen Jahren vermehrt auf Eigenproduktionen zu setzen, die durchaus sehr erfolgreich sind. Doch wird sich zeigen, ob diese gegen All-time-Favorites wie Friends bestehen werden. Für diese Eigenformate hat Netflix letztes Jahr rund 15 Milliarden US-Dollar investiert. Ein riskantes Spiel, gerade auch deswegen, weil Netflix haushoch verschuldet ist. Ob das Geld verbrennen mit Eigenproduktionen auf Dauer das 150 Millionen Publikum halten wird, bleibt abzuwarten.

Neben Disney formiert sich der Markt auch aus anderen Ecken neu. geht mit TV+ an den Start, HBO will trotz dem Ende ihres Kassenschlagers “Game of Thrones” weiter mit Formaten wie “Wesworld” punkten.

Carsten Thomas
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Autor und Gamingnerd. Stets interessiert an Tech-Innovationen, Medienwandel und Technikutopien. Redakteur bei mobile zeitgeist.

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