Mit dem Smartphone Popcorn herstellen?

Im www kursieren immer wieder Mythen, die längst geklärt sind aber wieder ein Revival erleben. So zum Beispiel der Mythos-Klassiker, dass man Mais mit Handystrahlung oder 5G-Strahlung zum Poppen bringen kann. Und da Nahrung zuweilen jedermanns Ding ist, widmen wir uns heute diesem Mythos, der legendären Charakter besitzt.

Wie in diesem Video aus 2013 zu sehen, hat sich eine „whole bunch of friends“ zusammengerauft, um dieses Experiment zu wagen. Es scheint also zu funktionieren, zumindest das Glas zerbarst. 10 Smartphones auf das Maiskorn gerichtet, kreieren was sonst nur die Mikrowelle vermag.

Hier die kurze Aufklärung

Dagegen spricht die Physik. Klingelne Handys können zwar ein Signal empfangen, strahlen es aber nicht aus. Laut FMK alles nur gesponnen, da Mobiltelefone nicht genug Energie erzeugen, um Mais zum Platzen zu bringen. Für die Zubereitung benötige man Temperaturen von knapp unter 200 Grad.

Der Effekt von Handystrahlen ist zwar vergleichbar mit dem einer Mikrowelle, da Wassermoleküle und andere Teilchen in Schwingung geraten aber bei einer punktuellen langanhaltenden Bestrahlung mit dem , würde sich beispielsweise die Temperatur am Ohr nur um 0,1 bis 0,2 Grad maximal erhöhen.

Über Katja Niederwieser 19 Artikel
Über 15 Jahre arbeitete die Diplom-Ingenieurin als Vorstandsassistenin, Marketingleiterin, Journalistin und Texterin in diversen internationalen Unternehmen.

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