Infografik: Die Zukunft des Handels – Verschmelzung von Offline, Online und Mobile

zukunft des handels

“Die Kanäle werden so eng verschmelzen, dass die Kunden gar nicht mehr definieren können werden, ob sie gerade offline, online oder mobil einkaufen“ wird Martin Tschopp, Geschäftsführer von Ebay in Deutschland auf etailment zur Zukunft des Handels zitiert. Olaf Kohlbrück fasst dort sehr schön einige der wichtigsten Prognosen für den eCommerce 2013 zu den Themen Multichannel,  Mobile Commerce, Social Media, Couponing, E-Food, Click&Collect und Big Data zusammen.

Auch dabei ist eine von eBay zur Zukunft des Handels, die beispielweise folgende Ergebnisse präsentiert:

  • Kunden werden künftig mehr online und mobil einkaufen und wünschen sich „Same Day Delivery“. 70% der Befragten glauben, dass in Zukunft Lieferungen in Ballungsräumen innerhalb von Stunden möglich sein werden. Das passt auch zu dem Wunsch, dass 38% sich ihre alltäglichen Lebensmitteleinkäufe per Lieferung im Abo vorstellen können (sicher ein Bereich wo Potential und Realität noch weit auseinander liegen).
  • E und M werden nicht den stationären Handel ersetzen, die Omni-Channel Verflechtung ist das Erfolgsrezept. Im Ladengeschäft wünschen sich dabei 63% der Befragten noch serviceorientierteres Personal und 59% suchen noch bessere Beratung.

Hier die vollständige Infografik:

 

Über Maike Strudthoff 95 Artikel
Maike Strudthoff unterstützt Unternehmen Innovation neu zu denken, schneller zu agieren und sich konsequent auf den Nutzer-Kunden auszurichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf digitalen Services sowie Commerce & Payment 4.0. Sie unterstützt seit über 8 Jahren Unternehmen in Europa, die Zukunft der Digitalisierung zu antizipieren und für sich zu gestalten – nahe am Kunden und mit schlanken Methoden (Design Thinking, Co-Creation, Lean Principles, …). Als Gründerin des JumpNext Netzwerks verbindet Maike Strudthoff Menschen mit unterschiedlichsten Perspektiven, um Inspiration für Neues entstehen zu lassen. Sie beobachtet und analysiert Innovationen und disruptive Unternehmen rund um die Welt. Sie trägt die Erkenntnisse in Workshops und Keynote Vorträgen weiter. Regelmäßig veröffentlicht sie Beiträge über Mobile Payment in Online und Offline Medien sowie Buchbeiträgen.Digitale Innovation ist nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre persönliche Leidenschaft. Zuvor hat Maike Strudthoff 12 Jahre für eine führende Unternehmensberatung, in einer internationalen Bankgruppe sowie in einem Startup in London gearbeitet.Mehr über Maike auf XING, ihrer Website oder per Mail maike@jump-next.com

5 Kommentare

  1. Die Social Media Aktivitäten zeigen uns, dass der Mensch nicht auf den Menschen verzichten will. Er sucht die Nähe zur „Herde“! Das kann der ECommerz nicht ersetzen. Plaudern, Kaffee trinken, anfassen, riechen, fühlen ist nunmal nur in lokalen Geschäften möglich. Sehen und gesehen werden…….wozu, wenn ich niemanden mehr treffe, der einen Blick auf meine neue Anschaffung wirft? Der Handel sollte reagieren…..Schließfächer in den Fußgängerzonen, welche groß genug sind für den Einkauf, Parkplätze ausreichend und preiswert, Unterstellmöglichkeiten für den kleinen aufkommenden Schauer, keine Kopfsteinpflaster auf denen man sich nur die Schuhe versaut, mehr Individualität der Geschäfte und nicht die immer gleichen Einkaufsketten, Ordungsämter die nicht Ihr Stadtsäckle durch Politessen auffüllen wollen, uvm sind nur ein paar Gedanken die wieder die Innenstädte mit Leben erfüllen könnten. Der Mensch mag bequem sein…..aber nicht scheu! Es werden sicher künftig beide Einkaufsstruckturen paralell existieren……wenn der Einzelhandel und die Kommunen auch nur 50% so viel Ergeiz in Ihr Business investieren würden, wie es der ECommerz tut.

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