An der Personalabteilung vorbei

Freelancing wird auch als Arbeitsmodell beliebter

In Deutschland wird der Freiberufler immer beliebter. die Arbeitsweise wird mehr und mehr zum Trend.
Foto: StartupStockPhotos, pixabay

Mehr als 40% der in Deutschland wollen nicht mehr auf ihr Ertragsmodell verzichten. Laut einer Umfrage des Lohn- Personaldienstleisters SD Worx und der Antwerp Management School möchten vier von zehn Freiberuflern nicht mehr in einem Angestelltenverhältnis arbeiten. In 36% der Fälle trifft man sie in der IT-Abteilung.

Deutschlands Freiberufler – eine gefragte Ressource

Hiesige Freiberufler gelten als sehr fortschrittlich, was Ausbau und Fortbildung ihrer eigenen Fertigkeiten angeht. Sie sind Herr über ihre persönliche Entwicklung, die sie für ihr Berufsleben wappnet – das spornt an. Gerade ihre Flexibilität und ihre Fähigkeit, sich schnell in neue Themenbereiche einzuarbeiten, wecken das Interesse von Unternehmen im Wandlungsdruck. Dass all das dennoch nicht immer leicht ist, Mut erfordert und der Lebensweg des Freelancers auch von vielen Auf und Abs begleitet ist, weiß mobile zeitgeist Autorin Kerry Needs.

Foto: SD Worx

Impulsgeber mit viel Praxis

Aktuell findet in den Unternehmen ein Umdenken statt. Wurden Freiberufler früher häufig in eher nicht-betriebskritischen Unternehmens- und Organisationsbereichen und Nebensträngen eingesetzt, trifft man sie heute an vorderster Front in Management, Entwicklung und Produktion. Mehr und mehr Entscheider schätzen deren Qualitäten, Professionalität und insbesondere Flexibilität. Dadurch, dass sie zumeist viele Projekte bei unterschiedlichen Auftraggebern in ihrem Berufsleben begleitet haben, sind sie oftmals erfahrener und weniger betriebsblind. Das sowie unternehmerisches und lagerfreies Denken macht sie in der Unterstützung betrieblicher Transformation oder Digitalisierung zu idealen Sparringspartnern.

Foto: SD Worx

HR bleibt außen vor

Laut Studie entscheidet in 61% der deutschen Unternehmen das Top Management über den Einsatz von Freiberuflern. Deutschlands Entscheider besetzen damit im europäischen Vergleich (34,1 %) den Spitzenrang. Die „Linie“ wird gemäß Studienergebnis in nur 7,5% der Unternehmen in Deutschland in den Recruiting-Prozess von Freelancern einbezogen, noch vor der HR-Abteilung mit nur 5,7%.

Hilde Haems, Chief HR Officer bei der SD Worx Group, erkennt darin auf Seiten der HR-Abteilungen einen klaren Handlungsbedarf. Insbesondere im Management der Kenntnisse über Fähigkeiten, Talente und Expertisen aller Mitarbeiter im Unternehmen.

Quelle:

Studie: Umfrage des Lohn- Personaldienstleisters SD Worx und der Antwerp Management School

 

Carsten Thomas
Über Carsten Thomas 201 Artikel
Autor und Gamingnerd. Stets interessiert an Tech-Innovationen, Medienwandel und Technikutopien. Redakteur bei mobile zeitgeist.

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