Multifunktionale Sensoren deuten auf die Zukunft von Fitness- und medizinischen Wearables hin

Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, die multifunktionale elektrochemische Sensoren verwendet, um Blut und Schweiß zu messen, die je nach Probenanforderung in Kleidung eingewebt, in Hautpflaster eingearbeitet oder als Mikronadeln eingesetzt werden können.
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Tragbare Gesundheits-Monitore sind überall, von bis hin zu kontinuierlichen Glukose-Monitoren für Diabetiker, aber die meisten sind in dem, was sie uns sagen können, eingeschränkt, und es gibt Probleme mit Genauigkeit, Kalibrierung und Zuverlässigkeit.

Wissenschaftler des KTH Royal Institute of Technology in Schweden haben eine Technologie entwickelt, die multifunktionale, elektrochemische Sensoren verwendet, um Blut und Schweiß zu messen, die je nach Probenanforderung in Kleidung eingewebt, in Hautpflaster eingearbeitet oder als Mikronadeln eingesetzt werden können. Jene können auch in bestehende Sensoren wie Beschleunigungssensoren und integriert werden und bieten einen umfassenden Überblick über wichtige physikalische Parameter.

Die neuartigen Mehrzwecksensoren unterscheiden sich von einem Großteil der heutigen Technologie dadurch, dass sie in der Lage sind, ein breites Spektrum wichtiger biochemischer Verbindungen wie Natrium, Chlorid, Calcium, Magnesium, Ammonium, Glukose, Harnsäure sowie Aminosäuren wie Glycin zu messen. Die Sensoren sind auch in der Lage, den Milchsäureaufbau bei starker Belastung zu überwachen.

Die medizinische Anwendung von tragbaren Sensoren hat ein großes Potenzial. Sie können mitunter als Werkzeuge in Krankenhäusern und Kliniken angewendet werden. Eine mögliche medizinische Anwendung ist die Überwachung des Elektrolythaushalts sowie der optimalen Hydratation bei Patienten mit Nierenerkrankungen.

Die Mehrheit der heutigen, medizinischen Geräte ist verbraucherbasiert und überwacht die Grunddaten während der körperlichen Aktivität, aber es ist die medizinische Anwendung von tragbaren Sensoren, die in für die an Bedeutung gewinnen könnte.

Quelle: KTH Königliches Institut für Technologie

Carsten Thomas
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Autor und Gamingnerd. Stets interessiert an Tech-Innovationen, Medienwandel und Technikutopien. Redakteur bei mobile zeitgeist.

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