Ziel ist Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle

Quelle: Vlad Grebenyev, unsplash

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Die Mitglieder der „Wasserstoffregion Rheinland“, zu denen auch die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) zählt, arbeiten an einem regionalen , bei dem alle Teilaspekte auch auf wirtschaftliche und umsetzbare Kriterien hin analysiert werden, um regional erzeugten Wasserstoff effizient erzeugen, verteilen und nutzen zu können.

Der sieht in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen und der batterieelektrischen Mobilität. Die technische Einsatzfähigkeit ist mittlerweile belegt, jedoch bestehen noch Hindernisse für einen Markteintritt. Ziel ist es, als Modellregion „Wasserstoffmobilität Nordrhein-Westfalen“ vom Land NRW gefördert zu werden. Die H-BRS ist hier als Partnerin beteiligt, Ansprechpartnerin für die Hochschule ist Prof. Dr. Stefanie Meilinger.

Ein Ansatz ist laut Meilinger beispielsweise die Anlieferung von Wasserstoff bei höheren Drücken, als es heute üblich ist. „Hierdurch können größere Mengen energieeffizient verteilt werden, was einen signifikanten Einfluss auf den CO2-Footprint des Transports hat und bei verkehrlicher Nutzung den tankstellenseitigen Energiebedarf für die notwendige Kompression deutlich reduziert“, erklärt die Professorin, die auf den Gebieten Nachhaltige Energiesysteme, Nachhaltige Mobilität und Nachhaltigkeit technologischer Transformationsprozesse forscht. Ebenfalls solle die Eignung des bereits vorhandenen Erdgasnetzes für die Distribution von Wasserstoff untersucht werden. Alle zu erprobenden Technologien versprechen ökologische und ökonomische Vorteile und unterstützen eine Ausweitung einschlägiger regionaler Aktivitäten.

Meilinger möchte sich mit einer Potentialanalyse für die regenerative Erzeugung von Wasserstoff für Region an dem Projekt beteiligen: „Die Analyse könnte auf der Basis regionaler Klimadaten erfolgen. Darauf aufbauend können wir beispielhaft regionale Szenarien für die Integration dezentraler Wasserstofferzeuger und -speicher einerseits und Wasserstoffverbrauchern andererseits in die Gasnetze der Zukunft simulieren.“

Im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus der Hochschule entsteht zurzeit ein Wasserstofflabor. Hier würde Meilinger das Projekt andocken und darüber hinaus mit den Forschungen auf dem Gebiet der sogenannten Energiemeteorologie und des Big-Data-Labors im selben Fachbereich verknüpfen. Professorin Meilinger betreut parallel bereits das kooperative Promotionsvorhaben von David Dreistadt, in dem dieser unter anderem die Wasserstoffspeicherung in Metallhydrid untersucht.

Der Projektcluster Wasserstoffregion Rheinland hat mit vier Städten und zwei Landkreisen eine breite kommunale Verankerung. Auch wissenschaftliche Einrichtungen sind beteiligt. Zusätzlich schafft ein umfassendes Bündnis an Unternehmen, das von Weltfirmen über den Mittelstand bis zu kleinen, auf Wasserstoff spezialisierten Betrieben reicht, Raum für langfristige, weitergehende gemeinsame Aktivitäten.

Quelle: Eva Tritschler, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: ZIEL IST MOBILITÄT MIT WASSERSTOFF UND BRENNSTOFFZELLE


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