Arbeitswelten der Zukunft: Weltweite Forschungskooperationen arbeiten zusammen

Quelle: StockSnap, pixabay

Lebenswerte Arbeitswelten der Zukunft gestalten durch weltweite Forschungskooperationen

In der ganzen Welt verändern sich Arbeitsplätze durch die Digitalisierung schon jetzt merklich. Chancen und Lösungsansätze für lebenswerte Arbeitswelten der Zukunft bündeln Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und internationalen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam beim ersten -Forum International „The “ am 21. und 22. Mai 2019 in Berlin. Gleichzeitig startet die internationale -Fördermaßnahme „The Future of Work“ in Frankreich, Japan und den USA.

Berlin, den 21. Mai 2019 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte den Menschen durch internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung Antworten darauf geben, wie ihre Arbeitsplätze gestaltet sind, wenn Mensch und Maschine in Zukunft enger zusammenarbeiten und Roboter und zu unserer gehören – ob in der Industrie, in der Pflege oder auch in der Landwirtschaft.

Bundesministerin Anja Karliczek (BMBF) eröffnet dazu heute per Videobotschaft das 1. BMBF Forum International, das eigens zur stärkeren internationalen Vernetzung der deutschen Forschung ins Leben gerufen wurde. 

Zum Thema „The Future of Work“ tauschen sich in Berlin noch bis zum 22. Mai internationale Keynote Speaker wie der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Dr. Daniel Susskind der Oxford University, England, und 250 weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschafts- und Forschungsorganisationen, Politik und Wirtschaft aus: Gemeinsam identifizieren sie Synergien und bündeln Strategien, um zusammen Lösungen für die Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelten der Zukunft zu entwickeln.

Als Höhepunkt gilt die interaktive Begleitausstellung mit zahlreichen deutschen und internationalen Projekten und Innovationen aus den Bereichen Digitalisierung und sowie Künstlicher Intelligenz und Robotik. Vielversprechende Produkte und Forschungsprojekte rund um Big Data, Ethik, Psychologie, Gesundheit, soziale Sicherung und Recht in den digitalen Arbeitswelten runden das Angebot ab.
„The Future of Work“ steht auch im Mittelpunkt der neuesten internationalen BMBF-Kampagne, die heute ihren Auftakt feiert. Mit dem offiziellen Startschuss schickt Bundesministerin Karliczek zehn der besten deutschen Forschungsnetzwerke auf dem Gebiet der Arbeit 4.0 auf eine 18-monatige Welttournee, um sich persönlich mit renommierten Kolleginnen und Kollegen auf Messen und Kongressen sowie in Instituten und Robotiklaboren in Frankreich, Japan und den USA auszutauschen und Lösungen für unsere zukünftigen Arbeitswelten zu erarbeiten. 

In Japan erfahren deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel, wie sozial-interagierende Roboter in Pflegeheimen Pflegebedürftige, Pflegepersonal und Angehörige unterstützen können; in Frankreich hilft virtuelle Realität made in Germany zu Innovationssprüngen in der plastikverarbeitenden Industrie und in den USA verbessert Automatisierung und künstliche Intelligenz in gewerblichen Wäschereien Effizienz, Umwelt- und Arbeitsschutz – zum Beispiel, wenn Greifarme mit Sensoren automatisch Skalpelle aus schmutziger Krankenhauswäsche entfernen.

Quelle: DLR Projektträger

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