Digitalisierung im Gesundheitswesen: Welche Auswirkungen hat der technologische Fortschritt?

Quelle: PublicDomainPictures, pixabay

Das Gesundheitssystem von morgen mitgestalten

ist in der und unserem allgegenwärtig. Doch wie beeinflusst sie das ? Welche Wirkung hat der technologische Fortschritt auf unsere und auf die Versorgungsangebote von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Studiengang Digital Health an der Hochschule Aalen.

Die Digitalisierung bringt in allen Lebensbereichen große Veränderungen mit sich. Im Gesundheitswesen ist sie noch wenig fortgeschritten, bietet aber ein enormes Potenzial zur Verbesserung des Patientenwohls. Die Anforderungen und Erwartungen an digitale Lösungen sind allerdings besonders hoch. So spielen Themen wie Datenschutz und Datensicherheit hier eine wichtige Rolle. Um die digitale Transformation im Gesundheitswesen zu gestalten, werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Informationstechnik, Medizin und den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese drei Bereiche vereint der Studiengang Digital Health Management (DHM) an der Hochschule Aalen.

In einer kürzlich erschienenen Studie der Bertelsmann-Stiftung wurde der Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen auf internationaler Ebene verglichen. Hier erreichte das deutsche Gesundheitswesen den ernüchternden 16. Rang von 17 ausgewerteten Ländern. Kern der Studie war die Erstellung eines Digital-Health-Index, der den Stand der Digitalisierung eines nationalen Gesundheitssystems ermittelt. Auf Grundlage von 34 Indikatoren zu Strategie, digitalem Reifegrad und tatsächlichem vernetzten Gesundheitsdatenaustausch erfolgte die Bewertung. Deutschland erreichte hier einen Digital-Health-Index von 30,0. Zum Vergleich: Den ersten Platz in der Studie nimmt Estland mit einem Wert von 81,9 ein.

„Das deutsche Gesundheitssystem verändert und entwickelt sich in Richtung ‚Digital Health‘. Viele Hürden und Probleme stehen dieser Entwicklung im Weg“, erklärt Professor Dr. Stefan Fetzer, Studienkoordinator des Studiengangs. „Die Absolventen aus Aalen sind auf das schwierige Umfeld der Gesundheitswirtschaft und Politik vorbereitet. Sie können das Gesundheitssystem von morgen mitentwickeln und mitgestalten. Spezialisten, die mit den Besonderheiten des Gesundheitswesens vertraut sind und zugleich profunde IT-Kenntnisse aufweisen, sind rar. Diese Lücke möchten wir durch das Studienangebot schließen“, führt Fetzer weiter aus.

Quelle: Hochschule Aalen


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