Von iPhonefriedhöfen, Microtransaktionen und mobilen Orchestern

mobile zeitgeist

Ein paar interessante Entwicklungen und Nachrichten gab es in den letzten Tagen auf dem Handyspielemarktsektor, die allesamt zwar erwähnenswert sind, aber kaum für einen eigenen Blogeintrag genügen:

  1. Auf boredzo.org gibt es einen „iPhone Application Graveyard“, in dem Software, die vom AppStore nicht zugelassen oder nachträglich aus dem Shop entfernt wurde, vorgestellt wird. Wenn man das Ganze durchliest, weiß man auch warum…
  2. Japan ist wieder einmal Vorreiter für neue Spielideen: Taito hat das sowieso schon minimalistisch anmutende „Guitar Hero“-Konzept minimalisiert und mit „Chokkan Classic“ nun eine mobile Orchestersoftware veröffentlicht. Dabei werden verschiedene Instrumente auf die teilnehmenden Handys verteilt und der Besitzer hat nun die ehrenvolle Aufgabe, sein Handy im Takt zu bewegen.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=0nsWFHJQARo[/youtube]

    So richtig anspruchsvoll mag das nicht sein, aber ich kann mir schon vorstellen, dass vor allem das kollektive Erlebnis zumindest bei Casual Gamern für einen Heidenspass sorgt! Mehr darüber liest man beim SPIEGEL.

  3. Auf casualgaming.biz gibt es nun ein interessantes Feature zu lesen, in dem verschiedene Entwicklungsstudios einen Einblick über ihre spezielle Herangehensweise und die Anforderungen bei der Konzeption, Erstellung und Portierung von iPhonegames gewähren.
  4. Ungern gehört: Branchengigant Gameloft reduziert Produktion in Brasilien.
  5. Cryteks PC-Hit „Far Cry“ schafft den Sprung aufs kleine Display.
  6. Das herausragendste Element bei „Super Boom Boom 2: Space Adventure“ sind weder Leveldesign, noch Spielbarkeit, sondern vielmehr die Nutzung eines Micropaymentsystems. Ähnlich dem bekannten Prinzip vieler „kostenloser“ Casual Games auf dem Browsergame- und PC-Sektor, kann der Spieler mit echtem Geld sogenannte „G-Points“ kaufen, die er dann gegen neue Level, Items oder Mini-Games eintauschen kann.
  7. Der niederländische Handysoftwarehersteller „Orange Pixel“ entdeckt den Spielemarkt für Kinder.
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Über Patrick Voelcker 286 Artikel
Patrick beschäftigt sich beruflich und privat seit 2005 neben der Webprogrammierung auch mit der Entwicklung von Mobile und Native Apps. Er ist Rich Media Innovation Specialist bei Google und Autor des Buches "Spiele programmieren für iPhone und iPad" (dpunkt-Verlag). Außerdem ist er Gastdozent an der Popakademie Baden-Württemberg und der Filmschule Köln. Auf Mobile Zeitgeist schreibt er dementsprechend hauptsächlich über Trends und Entwicklungen in Mobile Entertainment [XING]

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