Von der Kunst, Studien richtig zu lesen

mobile marketing guide

In der New York Times habe ich einen Artikel zum Mobile Marketing gelesen „Marketers Have Eyes on the ‘Third Screen’“. Hierin vergleicht der Autor zwei sehr unterschiedliche Studien. Einerseits eine Befragung der online publisher assosiation „Going Mobile: An International Study of Content Use and Advertising on the Mobile Web“ und andererseits diese Zahlen von M:Metrics.

James Quintana Pearce von MocoNews geht auf diesen im Grunde unzulässigen Vergleich ein: „…the OPA survey, it provides some good info if you read the fine print at the bottom of the results, which gives the questions asked and exactly what is being measured.“ Diese Unsitte, mit Begriffen so schluderig und unsauber umzugehen, bemängel ich auch häufig. „Mobiles Internet“ kann so gut wie alles heissen, was man online an seinem Handy macht.

Die Statistik ist eine sehr gefällige Dame. Nähert man sich ihr mit entsprechender Höflichkeit, dann verweigert sie einem fast nie etwas. Edouard Herriot (1872-1957), frz. Politiker

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Über Heike Scholz 3394 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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