Volkswagen veröffentlicht Geschäftsbericht als App

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Volkswagen schafft es immer bedacht mit der zu gehen. Golf ist seit dem ersten Modell 1974 nicht aus der Mode gekommen und ist das Volks-Auto, wenn man so möchte. Auch in der Kommunikation passt sich der Zeit an und hat Ende letzter Woche rechtzeitig zur Jahrespressekonferenz ihren Geschäftsbericht als iPad App und eine weitere Fakten-Broschüre als separate Web-Apps vorgestellt. Dank Digital Corporate Publishing werden die trockenen Zahlen und Fakten zu einer interaktiven Anwendung, in man spielerisch, aber auch gezielt auf Informationen zugreifen kann.

Bericht hat in einem Magazin- und dem Finanzteil. Ersteres kommt natürlich auch wie ein Tablet Magazin daher, wie man es kennt. Aber auch der zahlenlastige Finanzteil ist iPad optimiert und bietet eine nutzerfreundliche Navigation, damit man sich auch einzelne Posten genauer anschauen kann. Die Mainzer Agentur 3st ist verantwortlich für die interaktive Umsetzung, die aber auch schon im Printbereich langjährige mit Geschäftsberichten haben.

„Für Volkswagen spielt die Unternehmenskommunikation mittels digitaler Anwendungen eine sehr wichtige Rolle. Unsere Konzernpublikationen kann man nicht nur lesen, sondern sie lassen sich durch bewegte Bilder, authentische O-Töne und interaktive Elemente ganzheitlich erleben. Dies verleiht ihnen nochmal eine ganz neue Qualität,“ so Stephan Grühsem, Generalbevollmächtigter Volkswagen AG, Leiter Konzernkommunikation, Außenbeziehungen und Investor Relations. „

Zusätzlich wurde auch sogenannte Navigator als Web-App vorgestellt, auf den ersten Eindruck echt gut aussieht. Das ist ein Kompendium zu den wichtigsten Zahlen und Fakten des Konzerns, die man sich ebenfalls über mobile Devices oder auch auf dem Desktop anschauen kann. Der Navigator wurde zusammen mit der Berliner Agentur AQKA ins gerufen. Man kann sich dabei alle Produktionsstätten aus dem mit Informationen wie Mitarbeiterzahlen und Fotos aufrufen.

 

und auf dem iPad wirkt Navigator sehr solide. Leider funktioniert es auf nur bedingt bis gar nicht. Schade. Den Schritt hätte ich eigentlich noch erwartet, wenn man schon einen Web-App macht und es in dem großen Kontext veröffentlicht. Natürlich kann man sich auch hier die Frage stellen, wie oft die Seite mobil ansteuert wird, damit sich Aufwand für die Smartphone-Optimierung lohnt. Dabei frage ich mich wiederum, wann es endlich Konzepte in die Realität schaffen, die beides berücksichtigen – also vollständig „mobile“ sind. Vielleicht dauert es eben noch eine Weile.

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Über Goran Minov 31 Artikel
Nach Stationen als Online-Projektmanager und Senior Konzeptioner ist Goran heute als Schnittstelle zwischen Kreation, Strategie und Kundenberatung nun seit 2010 als Emerging Media Manager bei MRM Frankfurt tätig, wo er das Ohr auf der Schiene hat und nach Innovationen und Trends Ausschau hält.

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