Unternehmen verwirren ihre Kunden

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Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Agenturen Grabarz & Partner, SOLUTIONS Branding & Design Companies und achtung! kommunikation. Im Auftrag der drei Agenturen befragte die YOC AG insgesamt 1.112 Konsumenten. Die YOC AG ist als Full-Service-Provider einer der führenden Anbieter für Mobile Marketing in Europa und Betreiber des Community-Portals yoc.de mit 3,6 Mio. registrierten Nutzern.

56% der Befragten meinten, das Produktangebot sei generell zu unübersichtlich geworden. 86% wünschten sich, dass Unternehmen und Marken klarer und einfacher informieren. Andreas Grabarz, Geschäftsführer der Werbeagentur Grabarz & Partner: „Schon aus eigenem Interesse müssen Unternehmen und Marken dem Verbraucher in einem immer lauter und irritierender werdenden Marktgeschrei noch stärker als bisher Orientierung geben. In einer komplexer werdenden Welt wissen aber viele Marken selbst nicht mehr, wofür sie stehen und wen sie erreichen wollen. Hier sind Konzentration auf das Wesentliche und damit Verzicht erforderlich. Über ein Produkt muss nicht alles gesagt werden, aber das Wesentliche und Besondere.“

Die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Befragten (32,8% der Männer, 36,5% der Frauen) die Produktinformationen auf Verpackungen als zu kompliziert betrachten, zeige, dass Unternehmen mit ihrer Kommunikationspolitik zum Informationsüberfluss beitragen. „Viele Anbieter bleiben auf der Verpackung lieber ungenau, um ja keinen möglichen Nutzer zu verprellen. Deutlichkeit und Klarheit würden aber zu einem größeren Erfolg führen. Dazu gehört auch Mut“, kommentiert Holger Prüßner, CEO der SOLUTIONS Branding & Design Companies, die Ergebnisse. Mirko Kaminski, Geschäftsführer der PR-Agentur achtung! kommunikation, ergänzt: „Eine ehrliche, klare Information und Kommunikation wird von Verbrauchern dankbar wahrgenommen. Schon durch Selbstbeschränkung und Konsequenz können sich Unternehmen vom Wettbewerb abheben. Das ist eine echte Chance.“

Bemerkenswert: Während 75,5% der befragten Männer angeben, sie würden vor einem Kauf einen Produktvergleich anhand objektiver Kriterien ziehen, meinen 47,6% der Frauen, sie würden eher spontan und aus dem Bauch heraus entscheiden. Hier sei immer das jeweilige Produkt zu betrachten, so die beteiligten Agenturen. Denn bei einem Parfum zum Beispiel spiele die emotionale Entscheidung sicher eine größere Rolle als bei der Entscheidung für ein Bankkonto.

Quelle: PM achtung!kommunikation

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Über Heike Scholz 3408 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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