Blitzumfrage Deutscher Handel: Mobile Payment und Mobile Shopping Verfahren

Tesco U-Bahn Shopping in Korea

Top-Entscheider aus dem Handel waren am 6. / 7. November zu den EHI Technologie Tagen 2012 in Köln gekommen. Ein erster Bericht zum „Innovationsblock“ war hier bereits erschienen. Die 510 Teilnehmer stimmten in einem Voting auch über die folgenden Trendfragen ab:

Welches Payment Verfahren hat die größte Chance auf Erfolg im Handel?

  • 46% glauben an NFC im Smartphone als langfristiger Gewinner
  • 21% entschieden sich für das Smartphone mit Codes (1D / 2D /…)
  • 17% sehen Karten mit NFC im Mittelpunkt
  • Der Rest antizipiert andere Verfahren via Smartphone
Tesco U-Bahn Shopping in Korea

Tesco testet in Korea eine Plakatwand auf U-Bahnsteigen, die als Mobile Shop via Codes funktioniert. Welche Erfolgschancen hat dieses Verfahren für den deutschen Handel?

  • 49% glauben, dass diese mShops sich an sinnvollen Standorten wie der U-Bahn durchsetzen werden, da die Zeit der Konsumenten immer knapper wird.
  • 45% meinen, dass es eine Randerscheinung im Marketing bleiben wird.
  • 6% erwarten keinen echten Kundennutzen von diesem Verfahren.
Über Maike Strudthoff 154 Artikel
Maike Strudthoff ist Zukunftsanalystin, Autorin, Speaker, freie Beraterin und Inhaberin. Ihre Spezialisierung: Mobile Services Innovationen und Customer Centricity. Sie hilft Unternehmen die Zukunft zu antizipieren und sich auf Veränderungen vorzubereiten, u. a. durch Workshops, Ideation, Konzept Reviews, Analysen, Benchmarks, usw. Mehr über Maike auf XING, ihrer Website oder per Mail maikestrudthoff[at]mobile-zeitgeist.com

2 Kommentare

  1. Bzgl. den Plakatwänden: Werblich macht dies natürlich einiges her, ohne Zweifel! Problem ist aber dann doch weniger die Möglichkeit zur Bestellung, denn das könnte der zeitgeschundene Kunde ja auch direkt auf dem handy in der U-Bahn sitzend erledigen. Das größere Problem ist die Logistik (Lieferdauer, Zustellung und Entgegennahme der Ware). Erst wenn es hierzu Lösungen gibt (z.B. abgeschlossene und gekühlte Fächer in speziellen „Packstationen“), dann werden die Kunden zukünftig Wurst, Toilettenpapier und Joghurt unterwegs bestellen.

  2. Sehe ich auch so. Wenn die Logistik nicht stimmt, dann macht das Angebot keinen Sinn. Wenn es in dt. Großstädten allerdings möglich wird, dass Lieferungen in engen Zeitfenstern direkt nach der Bestellung beim Kunden ankommen, dann macht es Sinn. So könnte ich es mir in Paris vorstellen, wo die Lieferinfrastruktur bereits sehr gut ausgeprägt ist. Siehe dazu auch: https://www.mobile-zeitgeist.com/2011/12/12/virtueller-supermarkt-am-u-bahnsteig-mobile-shopping-on-the-go/

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  1. Kunden von Coop Schweiz werden zu Kassierer /-innen | mobile zeitgeist

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