Twittern eigentlich Mobilisten?

mobile zeitgeist

Der Microblogging-Dienst Twitter erfährt derzeit einen enormen Zulauf und nicht nur Normalos zwitschern mittlerweile fleissig, auch Politiker nutzen Twitter, um direkt und unkompliziert mit ihren Wählern in Kontakt zu treten. In einem Atemzug nenne ich mal Barak Obama und Thorsten Schäfer-Gümbel (tsghessen). Aber auch Firmen, Tageszeitungen und Promis sind online und zwitschern was das Zeug hält

Im Web gibt es unzählige Diense, die die offene API von Twitter nutzen und vieles Nützliches und manchmal sehr Verspieltes anbieten. Für nahezu jeden Geschmack gibt es Tools, um zu followen, von Desktopapplikationen bis Browser-Plug-Ins ist alles dabei. Und auch für mobile Endgeräte ist eine umfangreiche Auswahl an Clients vorhanden, für jedes Endgerät optimiert.

Und so twittert das Online-Volk in jeder Lebenslage und zu jeder Uhrzeit. Kürzlich hat eine Umfrage mit twittpoll unter Twitterern ergeben, dass über 60 Prozent schon einmal auf der Toilette getwittert haben.

Als ich kürzlich mit Nicole, die im Dezember ein Buch zu Twitter veröffentlicht hat, sprach, fragte Sie mich, ob denn die Mobilisten auch twittern würden. Ich musste zugeben, das nicht zu wissen. Und da solche weißen Flecken ja nicht von Dauer sein dürfen, hier nun unsere Frage, ob Ihr, die Ihr im mobilen Umfeld arbeitet oder anders damit verbunden seid, schon twittert.

Auch wenn Ihr es noch nicht tut, sagt uns doch einfach, warum nicht. Was hält Euch bis jetzt davon ab? Wenn Ihr schon in der Twittersphäre seid, hinterlasst bitte Euren Twitter-Usernamen, damit man Euch followen kann. Mobile zeitgeist findet Ihr überraschender Weise unter http://twitter.com/mobilezeitgeist und uns followen bereits 529 Twitterer.

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Über Heike Scholz 3394 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

10 Kommentare

  1. Weißt Du doch, Heike…

    Allerdings kenne ich kaum jemanden aus der mobilen Industrie, der ebenfalls twittert.

    Man findet mich bei Twitter unter @penzonator und bei Xing für die Details

    Gruß
    Mathias Penz

  2. Für mich ist Twitter auch schon fast unentbehrlich geworden um näher mit spannenden Leuten kommunizieren zu können und in Kontakt zu treten.
    Meine Freunde in meiner Heimatstadt bekommen eigentlich fast nur noch über Twitter mit was ich gerade mache. Allein dafür zahlt sich das Twittern für mich schon aus, obwohl das eigentlich nur ein angenehmer Nebeneffekt ist.

    Mobilisten gibt es doch einige im Twitterversum. Mich findet man unter @hoeflehner

    Gruß,
    Peter

  3. Also ich twitter bis jetzt noch nicht mobil. Das liegt einzig und allein daran, dass ich die (Produkt-)Neuigkeiten so oder so an der Arbeit erfahre und dann ganz einfach hier über meinem PC ins twitterversum schicke.

    @travelload

  4. mit meinem Blackberry und der Applikation Twitterberry macht es extrem viel Spass, mobil zu twittern. Auf eine andere Art als am Notebook, da Apps wie Tweetdeck usw. fehlen, aber eigentlich ist das pure Twittern das beste ;-)

  5. ich twittere nur mobil, gerne in der UBahn oder zu Fuß unterwegs – 140 Zeichen gehen gerade so, um nicht gegen den nächsten Poller zu laufen ;-) Nutze Twiter nur für Lifestreaming. @stangenzimt

  6. ja!! ich twittere meist mobil, weil ich unterwegs am ehesten dafür zeit habe. micro-blogging ist ein schoenes standby medium. ich mag die komprimierte form von kommunikation.

    beim schreib-twittern komme ich aber erst so nach und nach in fahrt. ist ja ein eigener kommunikationsstil und nicht immer einfach zu haendeln. besonders spannend: live von einer veranstaltung twittern.

    habe zwar ne externe, aufklappbare handy-tastatur, allerdings haelt die etwas kryptische tastenbelegung auf. umlaute sind nur fingerbrecherisch einzugeben, daher ae statt ä etc. aus reiner zeit-ökonomie! ueber mein handy zeigt die eingabemaske von twitter max. 30 zeichen am stueck und zeichen-countdown gibt’s auch nicht!

    man hoert zu, was die sprecher gerade sagen, merkt sich dabei den jeweiligen namen, komprimiert die information, portioniert sie und haendelt parallel dazu beim tippen die oben genannten umstaende – eine sportliche leistung!

    daher goenne ich mir die kleinschreibung und den einen oder anderen schreibfehler. aber uebung macht ja bekanntlich meister!

  7. selbstverständlich twittern mobilisten!
    was soll frau denn sonst in der bahn/im bus sonst mit dem alleskönnerhandy machen?“scrabble“ spielen ist für mich keine wirkliche alternative,wenn ich mich via 140 zeichen ergießen kann.zudem habe ich einige sehr nette leute gefunden mit denen ich gerne „retweete“.
    ein messenger kommt für mich auch nicht in frage.das ist mir zu mühselig.

    jetzt gilt es nur noch die messengeristen zum twittern an zu fixen :-D
    die wehren sich teilweise noch.hat jemand nen virtuellen baseballschläger für mich? ;-)

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