T-Mobile G1 Launch Applikationen

gocart screenshot

Wie wir bereits berichtet haben, steht im ersten Quartal des nächsten Jahres der Launch des T-Mobile G1 (Google Phone) in Deutschland und Österreich bevor. Auf www.t-mobile.de/g1 gibt es bereits die erste Promotionseite, die neben den üblichen Erklärungen auch die mitgelieferten Applikationen bewirbt. Dass alle möglichen Google Dienste vorinstalliert sind, sollte nicht überraschen. Zusätzlich findet man aber noch zwei weitere Applikationen installiert und beworben, die unter die Top50 der ADC gekommen sind.

Wikitude

Heike hatte bereits über Wikitude berichtet. Die Augemented Reality gestützte Applikation findet interessante Orte (POI) in der Nähe und liefert die entsprechenden Wikipedia Information dazu. Als Besonderheit gilt die „Cam View“ – hier werden die POI perspektivisch richtig in das aktuelle Kamerabild eingeblendet und erzeugt damit ein ähnliches Bild, wie wir es von Erklärungstafeln auf Aussichtsplattformen gewöhnt sind. Möglich gemacht wird das die vorhandene Eigenposition (Cell-ID, GPS,..) und den vorhandenen Kompass im G1.

Die Idee kam Philipp Breuss, Gründer der Firma mobilizy, zu Wikitude in einem Urlaub – ihn störte, dass man eigentlich viel zu wenig von seiner Umgebung, gerade im Urlaub, weiss, obwohl doch genügend Information online zur Verfügung steht. Daher indizierte er georeferenzierte Wikipedia Artikel. Die Umsetzung auf Android war dann der nächste und bedeutend komplexerer Schritt.

Die Idee und der Ansatz der Applikation ist meiner Meinung nach richtungsweisend und ich wage zu behaupten, dass wir in Zukunft mehr AR Applikationen sehen werden, die eine weitere Brücke zwischen realer und online Welt herstellen. Vielleicht sind wir bald dort, was uns James Cameron in Terminator bereits gezeigt hatte.

Hier noch ein Link zu einem Interview mit Philipp Breuss.

ShopSavvy

ShopSazzy ist im Gegensatz dazu eine Applikation aus den USA und versteht sich selbst als Einkaufsassistent. Das Funktionsprinzip ist recht einfach – mit ShopSavvy fotografiert man den Barcode eines beliebigen Produktes und erhält dazu den aktuell besten verfügbaren Preis, sei es online oder in einem Geschäft. Zentrale Frage für den Launch wird sein, wie umfangreich die Integration von deutschen und österreichischen Händlern sein wird.

Wiederum eine Applikation die einen Brückenschlag zwischen realer und online Welt schafft. ShopSavvy wird von einem texanischen Startup namens Big in Japan produziert, auf deren Seiten sich auch eine Erklärungsvideo findet.

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Über Philipp Nagele 190 Artikel
Philipp Nagele war unter anderem Produkt Manager bei einem grossen und namhaften Mobilfunkbetreiber und gehört heute zum Team von Wikitude. XING.

1 Kommentar

  1. Ganz kurz: Wikitude ist der Hammer. Habe es auf meinem Dev Phone 1 ausprobiert, diese Mischung aus Technologie und Community-Input ist sensationell. Und dann ist das Ganze auch noch kostenlos. Ehrlich, allein diese Software lohnt meines Erachtens den Kauf eines G1.

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