Studie: Top Mobile Social Networks

mobile zeitgeist

Nach einer Studie von ABI Research haben 46 Prozent der Nutzer von Social Networks dieses auch schon mit ihrem Mobiltelefon genutzt. Von diesen besuchten 70 Prozent MySpace und 67 Prozent Facebook. Kein anderes Social Network kam auf mehr als 15 Prozent.

Befragt wurden im zweiten Quartal 2008 500 Online-Nutzer in den USA. Von diesen hatte lediglich ein Prozent ein rein mobiles Social Network besucht.

„As in the online social networking space, there is clearly a large gap between the big two (MySpace and Facebook) social networks and the others,“ says research director Michael Wolf. „ABI Research believes this is because consumers do not want to recreate entirely new and separate social networks for mobile, but rather want to tap into their existing social network and have it go with them via the mobile phone. For most, this means MySpace, Facebook, or even both.“

So what are these consumers doing when they access their mobile social network? The biggest features consumers use when accessing a social network on their phone is checking for comments and messages from their friends, with both of these features registering above 50% for mobile social network users. Posting status updates also has proven popular, with over 45% of mobile social users letting others what they are up to via their phone.

„The social network is increasingly becoming a central hub for communication across online and mobile domains for many consumers,“ said Wolf. „To a degree, it allows them to centralize messaging, communication and even digital media consumption through a centralized property on various screens. We believe this centralization of a consumer’s digital lifestyle through social networks will only increase adoption of mobile social networking in coming years.“ Quelle

Interessant sind die Zahlen auf jeden Fall. Doch sollte man daraus meiner Meinung nach nicht ableiten, dass kleine und/oder rein mobile Social Networks nun keine Chance mehr hätten. Gerade bei uns in Europa sehe ich Chancen für (Nischen-)Communities, die entweder spezielle Services bieten oder auch eine regionale Ausrichtunge haben. Vielleicht wäre das eine Gelgenheit für regionale Tageszeitungen, ihre Leserschaft mehr einzubinden.

Aber auch bei den großen ist in meinen Augen nicht nur eitel Sonnenschein, einmal ganz abgesehen davon, dass die großen deutschen Player wie zum Beispiel StudiVZ sich noch gar nicht mit „mobilem Ruhm“ bekleckern. Wir wissen heute ja noch nicht einmal, wie sich die Online-Social-Networks entwickeln werden und ob es sie übermorgen so oder anders noch geben wird. Nun schon eine valide Prognose für mobile Social Networks abzugeben hielte ich für verfrüht.

Via ReadWriteWeb

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Über Heike Scholz 3402 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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