Peek – Kann nichts, außer Email

mobile zeitgeist

Ich lese gerade bei golem.de, dass in den USA ein neues Gerät auf den Markt kommen soll, das ausschließlich Email kann.

Die Macher von Peek behaupten, dass die E-Mail-Funktionen eines modernen Smartphones zu kompliziert seien, auf dem Peek sollen die E-Mail-Funktionen hingegen sehr einfach zu nutzen sein. Der Hersteller verriet aber nicht, wie das realisiert werden soll, eine Einschätzung diesbezüglich ist also nicht möglich. Die Macher versprechen lediglich, dass die E-Mail-Einrichtung besonders einfach möglich sei. […]

Mitte September 2008 soll Peek in den USA zum Preis von 99,95 US-Dollar in den Handel kommen. Die monatlichen Gebühren liegen bei 19,95 US-Dollar. Derzeit ist nicht geplant, das Gerät auch auf den deutschen Markt zu bringen, erklärte der Hersteller auf Nachfrage von Golem.de. Mehr Infos bei golem.

Mit schöner Regelmäßigkeit beschweren sich ja viele in Foren oder Weblogs, dass die heutigen Smartphones viel zu kompliziert seien, man es nicht mehr verstehen würde und die „Featureitis“ der Hersteller eine Zumutung sei. Nun, liebe Leute, hier kommt Peek. ;)

Scherz beiseite, ich sehe für ein solches Gerät keinen ausreichend großen Markt. Erst, wenn über das Gerät mobile VoIP möglich wird. Vielleicht dann.

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Über Heike Scholz 3402 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

1 Kommentar

  1. Dass Smartphones kompliziert sind liegt m.E. hauptsächlich an Windows Mobile das im krampfhaftem bemühen alles wie ein Desktop-Windows aussehen und funktionieren zu lassen die mobile Nutzung völlig aus den Augen verliert bzw. ignoriert. Das hypephone punktet ja gerade im Punkt Bedienung. Symbian-Geräte sind da auch sehr viel besser, man merkt dasss sie aus der PDA-Welt kommen. Sie sind sicher nicht perfekt aber wesentlich stärker auf die mobile Nutzung und damit auf das in diesem Bereich relevante fokussiert.
    Bei PDAs war schon Windows CE mehr Desktop-Optik als Nutzen, mit Mobilfunk-Teil ist das nicht besser geworden, im Gegenteil.

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