Nachtrag zu Bild.mobil

mobile zeitgeist

Ich schulde allen unseren Leserinnen und Lesern noch eine Info. Von den M-Days in München hatte ich getwittert und es auch noch einmal in diesem Beitrag erwähnt, dass ich die höchst interessanten Ergebnisse des Bild.mobil Projekts, welche auf den M-Days von Ralf Haberich, Head of Marketing Europe von Nedstat, vorgestellt wurden, hier auf mobile zeitgeist behandeln würde. Noch während seines Vortrags bot er an, dass man die Slides im Nachgang erhalten könne. Leider war es dann doch nicht so, denn ich wurde an den zuständigen Herrn bei Neue Digitale verwiesen. Von dort bekam ich dann zwar die Slides, aber auch hier hieß es schlussendlich „keine Veröffentlichung der Daten“. Auch wenn mir der Foliensatz vorliegt, so sind mir die Hände gebunden und ich kann daraus nicht das veröffentlichen, was für unsere Leser interessant gewesen wäre. Sorry, aber ohne Freigabe geht es nicht und die habe ich nicht erhalten.

Avatar for Heike Scholz
Über Heike Scholz 3394 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

1 Kommentar

  1. Liebe Frau Scholz,

    natürlich können Sie über einen „öffentlich“ gehaltenen Vortrag schreiben – das ist definitiv nicht freigabepflichtig. Gleiches gilt für die im Vortrag genannten Zahlen & Fakten. Lediglich die Folien selber dürften Sie ohne Freigabe nicht ohne weiteres veröffentlichen. Soweit die Rechtslage in der deutschen Bloggo-Presserechtssphäre!

    Aber letztlich ist es eine politische Frage: Die Pressestellen insb. größerer Unternehmen wollen ja immer alles FREIGEBEN, auch wenn es dazu keinen Rechtsgrundlage gibt – und ich weiss gut genug, wie oft ich auf eine Veröffentlichung verzichtet habe, um auch weiterhin Infos aus einer solchen Quelle zu bekommen…

    Aber ein wenig pikant ist es gerade im Hinblick auf Bild.Mobil und die Bild-Reporter: Bild selber kennt ja keine presserechtliche Rücksichtnahme, wie z.B. die Publikation von Machwerken ihrer Leser-Paparazzi, die wohl eher selten die Bildnisrechte auch erworben haben, zeigt…

    In diesem Zusammenhang würde mich aber mal sehr interessieren, welche Auswirkungen das Mobile Web aus presserechtlicher Sicht hat! Gibt es Studien dazu? Führt mehr und spontaner erstellter und publizierter Content zu mehr Rechteverletzungen?

    Wenn jemand dazu Zahlen hat, würde ich mich über einen Link dahin sehr freuen!

    Herzliche Grüße
    Sebastian Paulke

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*