Mundschutz killt Apple Face ID und Apple Pay

Face ID von Apple mit Mundschutz

Seit heute haben wir den größten Maskenball den Deutschland im öffentlichen Raum je hatte. Im Februar noch wurde uns konsequent von einer Schutz-Maske abgeraten, da sie angeblich eh nichts bringe, nun ist sie verpflichtend. Mal abgesehen vom politischen Wankelmut, kämpfen derzeit einige iPhone-User mit den Konsequenzen dieses neuen Gesetzes.

Geräte-Entsperrung und per Face ID

Apples Gesichtserkennung macht derzeit viele iPhone User zu schaffen, denn auch die Passcode-Eingabe als Alternative ist erst möglich, wenn die Geräte-Entsperrung von Face ID fehlschlägt. Dies dauert in der Regel etwas. An der Kasse wird somit zum Fiasko, sollte es schnell gehen.

Ein Mittel diesen Umstand zu umgehen: Man lege sich in den ID-Einstellungen ein alternatives Erscheinungsbild mit Maske an, indem beim Einrichtungsassistenten etwas gemogelt wird. Denn Face ID hat oft schon Probleme mit Kopftüchern. Die Maske sollte bei der Einrichtung nur das halbe Gesicht Schritt für Schritt verdecken. Über Face ID & Code geht man zu „Alternatives Erscheinungsbild konfigurieren“, faltet seine Gesichtsmaske mittig, sodass sie etwa das halbe Gesicht verdeckt. Sobald der Assistent bei der Einrichtung protestiert, zieht man die Maske etwas mehr zur Seite, bis man dazu aufgefordert wird, seinen Kopf zu drehen. Nach dieser Konfiguration sollte die Entsperrung auch mit Maske funktionieren. Die Erkennung kann trotz alledem manchmal fehlschlagen, sobald man aber seinen Pincode nach Aufforderung eingibt, lernt das iPhone, dass das soeben abgelehnte Gesicht doch zugangsbrechtigt war.

Gesicht auf eine Maske drucken

Eine andere Möglichkeit bietet sich über Fotomasken. Mit diesen kann ein Foto des Gesichts auf einer Maske die Entsperrung des Smartphones auslösen. Eine erfinderische Frau aus den USA ist derzeit in aller Munde mit diesen FacePrint Masken.

Auf Faceidmasks.com soll man bald sein Porträt hochladen, bearbeiten und farblich an das Bild am Maskenobjekt anpassen können. Bestellen kann man die Maske aber leider noch nicht. Auf der Seite von Faceidmasks heißt es: „Wenn Sie den Kapitalismus im Spätstadium mögen, werden Atemschutzmasken für die Gesichtserkennung für 40 USD pro Maske verkauft. Sie sind noch in der Entwicklung. Wir werden diese nicht herstellen, solange es noch einen globalen Maskenmangel gibt.“

Zumindest kann man sich auf der Seite für den Newsletter anmelden und wird benachrichtigt, sobald die Masken in Produktion gehen. Wir denken, das wird ein Verkaufshit!

Über Katja Niederwieser 20 Artikel
Über 15 Jahre arbeitete die Diplom-Ingenieurin als Vorstandsassistenin, Marketingleiterin, Journalistin und Texterin in diversen internationalen Unternehmen.

3 Kommentare

  1. Wer mit der Apple Watch zahlt, kann Apple Pay weiter ohne Einschränkungen benutzen.

    Zahlen mit einer durch Code entsperrten Apple Watch ist ohnehin schneller als jede andere Art und Weise des Zahlen. Und entsperren muss man die Watch nur einmal nach dem Anlegen. Bis man sie vom Handgelenk nimmt, bleibt sie entsperrt und man kann ohne PIN Eingabe spielend leicht zahlen.

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