Mobile Marketing – warum eigentlich?

Mobile Marketing

Alle reden drüber. Die Zukunft des Marketing ist mobil, eben Mobile Marketing. Werbung auf dem Handy gehört die Zukunft. Unternehmen gehen mit diesem Modell an die Börse. Ist dies nun wirklich die Zukunft oder stehen wir vor einem neuen Hype, von den Marketingexperten solange beschworen bis er zur Wahrheit wurde?

Schauen wir zunächst auf die Basis: In Deutschland besitzt heute jeder mindestens ein Handy. Bereits für Zehnjährige gehören die mobilen Telefone zur „Grundausstattung“. Also ist jeder, sofern das Gerät eingeschaltet ist, erreichbar. Einer Studie von BBDO zufolge unterbrechen sogar 22% aller Deutschen den Sex, um das Gespräch am Handy anzunehmen. 78% der Befragten haben ihr Handy 16 Stunden am Tag in Reichweite. Was liegt also näher, als genau diese Geräte für das Marketing konsequent zu nutzen? Eben! Nichts!

Kritiker werden nun ausrufen: „Spam, , Marketing auf dem Mobiltelefon darf nur „permission based“ sein“. Das ist alles wichtig und richtig, aber kein Hinderungsgrund. Richtig gemacht und genau auf die Zielgruppe abgestimmt, ist Marketing auf dem mobilen Telefon die innovative Möglichkeit, mit seinen Kunden in Kontakt zu treten. Wie das geht, möchte ich in meinem Weblog darstellen und hoffentlich mit Ihnen diskutieren.

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Über Heike Scholz 420 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

2 Kommentare

  1. Es stimmt, dass die Qualität mobiler Webseiten doch noch sehr zu wünschen läßt, wenn überhaupt entsprechende Seiten vorhanden sind. Hingegen wurden bereits allgemeingültige Bannergrößen für Mobile Advertising verabschiedet, hier wurde also bereits gehandelt.

    Und, abgesehen davon, dass die Flatrates nun auch im Kommen sind, muss man für die Werbung, die man an seinem PC anschauen muss auch bezahlen, denn der DSL-Anschluss mit Flatrate verursacht eben auch Kosten. Dies ist aber nicht mehr in unserem Bewußtsein, wohin gegen die Kosten beim mobilen Internet als viel zu hoch wahrgenommen werden. Denn ich gebe zu bedenken, dass jemand, der keine mobile Datenflatrate hat und im Internet surft, wo er dann auf Werbung stösst, ohnehin schlecht beraten ist. Hat er eine Flatrate, dann steigern die Werbebanner, genau so wie im Festnetz, seine Kosten nicht mehr.

  2. Das herausfinden, welche Werbung auf dem Handy funktioniert, steckt noch in den Kinderschuhen. Momentan denken Werbetreibende nur an kleinere Web-Banner. Wohin diese auf dem Handy verlinken sollen, ist schon eine größere Hürde, da es kaum gute Wap-Seiten gibt. Dafür fallen im Gegensatz zum Internet mit seinen Flatrates ausgerechnet für Werbung noch echte Traffic-Kosten an. Es mag sein, dass dies ein Geschäft wird, aber es fehlen sowohl die geeigneten Tarife als auch geeignete Werbeformate, wie sie für das Web auch erst langsam erlernt werden mussten.

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  1. Wie das Handy die Gesellschaft verändert | mobile zeitgeist

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