M2M – oder wie unser Alltag morgen einfacher wird

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Technische Innovationen werden unser Leben in Zukunft einfacher, schneller und besser machen. Eine deutsche Initiative spürt jetzt nach Ideen, wie M2M unseren Alltag bereichern kann und sucht den Dialog mit Kunden und Innovationsbegeisterten. So entstehen mobile Services von morgen.

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M2M oder auch „Machine to Machine“ steht für die automatische Datenübertragung zwischen technischen Geräten unterschiedlichster Art. Das können Fahrzeuge, Container, Alarmanlagen oder Automaten sein, aber eben auch die Kaffeemaschine im Büro. Nespresso bietet seit kurzem seinen Kunden die automatische Nachbestellung von Kaffeekapseln an. Engpässe, bei denen ein Office-Team plötzlich vor einem leeren Kapsel-Behälter steht, sollen damit der Vergangenheit angehören. Die Basics der M2M Nutzungsfälle erklärt auch ein Video von T-Mobile.

B2B Anwendungsfelder für M2M standen lange im Vordergrund der Diskussion, für Endverbraucher war das Thema eher uninteressant. Wie sich dies eines Tages grundlegend ändern könnte, stellt eine futuristische Vision von IBM dar. Mit welchen innovativen Services das „Internet of Things“ unser Alltagsleben irgendwann einfacher, schneller und besser machen könnte, zeigt das IBM Video. Im Beispiel ist der Wecker eines Büroarbeiters mit seinem Terminkalender verbunden und kennt so die Weckzeit von allein – auch die Abfahrtszeit der Fähre auf dem Arbeitsweg ist berücksichtigt. Die Heizung im Bad dreht sich automatisch eine halbe Stunde vor dem Aufstehen hoch. Usw.

M2M gilt als einer der Technologie-Megatrends, das Potenzial dieser Technologie wird bisher nur in Ansätzen genutzt. Viele Anwendungsfälle sind heute noch nicht bekannt, aber Unternehmen interessieren sich zunehmend für Einsatzgebiete für Endverbraucher. So auch eine Innovationsinitiative von Deloitte, Deutsche Telekom, HYVE und RWTH Aachen, die sich auf die Suche nach neuen M2M Anwendungen macht. Das Konsortium nutzt eine wiederum innovative Methode aus dem Bereich der Open Innovation: Co-Creation, wobei der Kunde am Innovationsprozess beteiligt wird und seine Ideen an die Unternehmen kommunizieren kann.

Auf der Plattform www.ideabird.com beschreiben Teilnehmer ihre Ideen, wie mit Hilfe der M2M Technologie Dinge oder Menschen besser gefunden oder überwacht werden könnten. So gibt es z. B. Ideen zu einem Garten, der sich alleine je nach Bedarf bewässert oder zu Monitoring-Systemen für Kinder, die allein auf dem Weg zu Schule sind. „FIND & FOLLOW“ ist das Motto des ersten Ideenwettbewerbs, der nun bis zum 17. April 2012 verlängert wurde. Wer also bis zu 5.000 $  oder die Teilnahme an einem Innovations-Workshop gewinnen möchte, sollte sich beeilen.

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Über Maike Strudthoff 155 Artikel
Maike Strudthoff ist Zukunftsanalystin, Autorin, Speaker, freie Beraterin und Inhaberin. Ihre Spezialisierung: Mobile Services Innovationen und Customer Centricity. Sie hilft Unternehmen die Zukunft zu antizipieren und sich auf Veränderungen vorzubereiten, u. a. durch Workshops, Ideation, Konzept Reviews, Analysen, Benchmarks, usw. Mehr über Maike auf XING, ihrer Website oder per Mail maikestrudthoff[at]mobile-zeitgeist.com

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