Lesetipp: Business Cases beim NFC-Payment

mobile zeitgeist

David Birch hat einen sehr lesenswerten Beitrag zum derzeitigen Stand beim Mobile Payment via NFC geschrieben. Insbesondere beleuchtet er den Aspekt, dass neue Business Modelle benötigt werden, um dieser Art des mobilen Bezahlens zum Durchbruch zu verhelfen. Er sieht ganz klar die Telkos als die Einzigen, die in der Lage sind, dem Markt zu einer flächendeckenden Verbreitung von NFC-Handys zu verhelfen. Weder von den Banken noch vom Handel erwartet Birch nennenswerte Impulse. Lesen!

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Über Heike Scholz 3402 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

4 Kommentare

  1. Also zu dem Thema Payment scheint ja einges gut zu Laufen in UK – was ich mich aber frage warum es weder in Deutschland noch Österreich die Mobilfunker schafen eine einfache lösung anzubieten füer mobiles Zahlen über die Handyrechnung fuer drittanbieter – Lösungen wie google checkout mobile und paypal checkout mobile sind schon ganz net aber verpassen da die mobilfunker nicht selber das geschäft weil wenn die das machen würden würden die auch eine nette summa an zusätzlichen einnahmen durch provisione haben ähnlich den Kreditkarten unternehmen.

  2. In Deutschland gab es in den vergangenen Jahren diverse Versuche, ein flächendeckendes Handy-Bezahlsystem zu etwablieren. 2003 wurde Paybox in Deutschland eingestellt, erfreut sich bis heute in Österreich wachsender Beliebtheit. Dann kamen die Wallet-Lösungen der MNOs, die ebenfalls scheiterten. Vodafone und T-Mobile haben es dann mit simpay nochmal gemeinsam versucht, sind aber 2005 auch gescheitert.

    Birch hat absolut Recht, wenn er sagt, dass im Grunde niemand Interesse an einer solchen Lösung hat, denn es gibt keinen sinnvollen Business Case, wenn man mPayment isoliert betrachtet. Nur im Zusammenhang mit weiteren, umsatzträchtigen Services wird ein Schuh draus. Und den können zur Zeit im Grunde nur die Telkos liefern. Banken und Handel sehe ich hier nicht, da beide etablierte und laufende Systeme haben. Sie haben einfach keinen Grund, eine weitere Bezahloption zu finanzieren.

    Hinzu kommt die reichlich verkrustete (Banken-)Landschaft in Deutschland, die sich nun wirklich nicht durch Innovationsfreude auszeichnet.

    Auf jeden Fall ein sehr spannendes Thema.

  3. Jep, also zu paybox kann ich sagen die wurden in ÖSterreich von A1 gekauft sprich einem Mobilfunker die nutzen das ganz nett – auch so mit abrechnung uebr die handyrechnung und so – aber ist man bei einem andern anbieter wird das ganze auch schon wieder schwieriger – man muss sich anmelden was hinfaxen usw. Das die Mobilfunker in ihren Walled Garden herumwerken ist mir schon klar – aber ich denk mir, wir koennen uns noch alle an AOL und so erinern und da kam dan plötzlich google die alles aufgemacht haben – und schau ich mir diverse Entryportale der Handyanbieter an ist das ja mehr oder weniger ein geschöntes Jamba – ich weis die wollen alle Geld verdienen – aber irgendiwe haben die einfach zu viel angst da was zu verleiern – und das zu öffnen – ne einheitliche paymentloesung wuerde auch viele entwickler dazu bewegen was zu machen. Die Sache im moment mit den QR-Codes ist auch so ne halbherzige sachen – der Durchschnittliche Leser derZeitungen die QR Codes einsetzenhat keine Handyflatrate – und wird dan sozusgenim nachhinein weider draufkomemn das er da „Abezockt“ worden ist von der zeitund – wenn die schon sowas anbieten dan bitte so das die urls die aufgerufen werden nichts kosten – weil im endefekt hast dann das problem hat der endlich geschaft den qrcoder zu installieren und fotografiert dasding ab – und schaut sich ein video an mit 10 MB – hat er im Nachhinein eine Fette Fette Datenrechnung – und das Service wird dan genau einmal genutzt. EP – die Telkos koennen ihren garten da ja mal aufmachen und dan bei den payd services die extern anbieten geld verdeienen. Naja ich denke das die Insudtrei da in Europa umdenken muss – weil die GEneration Jamba wächst und die sind sher affin was inteligente mobile solutions angeht.

  4. Das war jetzt aber ein ziemlicher Ritt durch verschiedene Themen. :)

    Da es hier eigentlich um NFC-Payment geht, nur kurz etwas zum immer wieder kehrenden Vorwurf der „Abzocke“ mittels Datentarif und den „Walled Gardens“.

    1. Es gibt mittlerweile günstige Tarife (z.B. 0,49 Euro für 1MB oder auch 20 Euro für 200MB/Monat). Sich erkundigen muß halt jeder selbst. Das sollte bereits bei DSL einmal gelernt worden sein. Dort regt sich heute auch niemand mehr auf.

    2. Die Zeitung, die Codes abdruckt, hat in der Regel nichts von dem Traffic. Derjenige, der den Code druckt ist also kein Abzocker. Zum Vorwurf, die Telkos wären es, siehe Punkt 1.

    3. Die „Walled Gardens“ gibt es hier in Deutschland nicht in dem Maße wie in den USA, wo dies Thema hitzig diskutiert wurde (die Netze werden auch dort jetzt geöffnet). Dennoch halte ich die auch bei uns übliche Praxis von Vodafone ganz persönlich für nicht mehr zeitgemäß. Lange werden sie das nicht mehr durchhalten. Generell ist niemand gezwungen, bei Vodafone einen Vertrag zu unterschreiben bzw. ihn zu behalten. Andere Provider sind offen.

    Soweit zum Exkurs „Datentarife“. Back to NFC-Payment. ;)

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