Leistungsfähiger 2D-Multicode Reader: BeeTagg 2.1

qr code

Die Schweizer Firma Connvision stellt seit gestern auf ihrer Homepage den kostenlosen Multicode Reader BeeTagg in der neuen Version 2.1 zur Verfügung. Damit präsentiert sie nun die erste Barcodelesesoftware für Handys und Smartphones, die sich auf die drei wichtigsten 2D-Tags, die zur Zeit den Markt bestimmen, versteht: BeeTagg, QR-Code und Datamatrix.

Die Software macht einen sehr guten Eindruck. Im direkten Vergleich zu Googles „ZXing“ (für QR Codes, Data Matrix und 1D-UPC-Codes) erkennt die Software die Tags wesentlich besser, auch wenn die Kamera sie unscharf oder mit Hintergrund- oder Textumgebung aufnimmt. Alle drei Tag-Arten wurden in meinem Kurztest sehr schnell entschlüsselt, BeeTagg Multicode Reader nimmt in der Erkennungsgeschwindigkeit und Handhabung bei den mir bekannten Readern somit die Spitzenstellung ein. Nicht einmal der Pionier Kaywa Reader erkennt seine eigenen Codes so schnell, zumal dessen Software noch immer auf verschiedenen Handys Probleme bereitet (auf meinem SE K750i kriege ich den aktuellen Player noch immer nicht gestartet). Im mitgelieferten Editor kann der Anwender zusätzlich eigene BeeTagg-Codes erstellen.

BeeTagg-Logo

Die Software kann über den mobilen Browser unter http://get.beetagg.com für nahezu alle aktuellen Handybetriebssysteme heruntergeladen werden, neben Symbian, Windows Mobile, Java und Palm in der neuen Version auch für den Blackberry und das Apple iPhone. Wer die Java-Version (ca. 200 kB) benötigt und sich die GPRS-Kosten sparen möchte, kann auch mit dem PC-Browser auf die Seite gehen und dort mit einem kleinen Trick die Software ebenfalls herunterladen: Beim jeweiligen Downloadlink einfach die Dateiendung von „.jad“ in „.jar“ ändern und der Browser lädt die Software auf den PC, wovon sie per Bluetooth oder Datenkabel auf das Handy transferiert und installiert werden kann.

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Über Patrick Voelcker 286 Artikel
Patrick beschäftigt sich beruflich und privat seit 2005 neben der Webprogrammierung auch mit der Entwicklung von Mobile und Native Apps. Er ist Rich Media Innovation Specialist bei Google und Autor des Buches "Spiele programmieren für iPhone und iPad" (dpunkt-Verlag). Außerdem ist er Gastdozent an der Popakademie Baden-Württemberg und der Filmschule Köln. Auf Mobile Zeitgeist schreibt er dementsprechend hauptsächlich über Trends und Entwicklungen in Mobile Entertainment [XING]

5 Kommentare

  1. Hallo Patrick

    Vielen Dank für die Blumen.

    Wir sind ebenfalls stolz auf den Multicode Reader (ist ja doch erst Version 1 mit der Unterstützung für alle 3 Codes) und er wird bestimmt noch viel besser…ist ein Verspechen.

    Robin

  2. Hoppla, da habe ich wohl im Überschwang eine Versionsnummer überschlagen. Ich habe mich derart gefreut, dass ich mein Handy endlich mit einer Barcode-Software nachrüsten konnte, die auf Anhieb problemlos funktionierte, dass ich die Versionsnummer 2.1 einfach aufgerundet habe. Da habe ich mich wohl von der Anzahl der Codes verleiten lassen. Danke für die Anmerkung, ich habe es gleich korrigiert!

  3. Ah ok, hatte mich nur gewundert, weil ich den letzte Woche gerade installiert hatte.

    Dann muss ich leider anmerken, dass der Reader (hoffentlich noch) keine VCards oder einzelne Telefonnummern versteht und verarbeiten kann. Also abseits der Beetaggs leider (auch wieder „hoffentlich noch“) keine Konkurenz zu i-nigma. Aber das kann ja noch werden ;-)

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