HandyReg: Handy registrieren und nach Verlust wieder finden

mobile zeitgeist

Mit HandyReg ist ein neuer Service in Deutschland gestartet (derzeit noch Beta), der einem das Wiederfinden verlorener Handys ermöglichen soll. Der Nutzer muss seine Daten und die IMEI seines Handys hinterlegen und so ist das Mobiletelefon weltweit registriert. Findet nun jemand das gute Stück, kann er es einfach bei HandyReg melden und der Eigentümer hat die Chance, es zurück zu bekommen. Der Finder kann dabei anonym bleiben. René von mobiflip hat ein Review über HandyReg verfasst.

Es bleibt abzuwarten, ob HandyReg einen solchen Bekanntheitsgrad erreichen kann, dass sich das System auch für alle lohnt. Denn solange diesen Service niemand kennt, habe ich auch wenig Chancen, mein Handy wieder zu bekommen. Als ich HandyReg gesehen hatte, stellte ich mir natürlich auch wie immer die Frage nach dem Businessmodell. Meist hilft dann ein Blick in die AGB bzw. Datenschutzbestimmungen des Anbieters. Ein Auszug:

BrainMind Ltd. verwendet Ihre persönlichen Daten möglicherweise auch, um mit Ihnen zu kommunizieren. Sie erhalten möglicherweise notwendige Servicenachrichten, wie Begrüßungsanschreiben, Zahlungserinnerungen, Informationen zu technischen Servicefragen sowie Sicherheitsmeldungen. Einige Dienste von BrainMind Ltd., z. B. Windows Live Hotmail, senden möglicherweise regelmäßig Newsletter an die Mitglieder, die als Teil der Dienstleistung betrachtet werden. Es werden möglicherweise auch gelegentlich Produktumfragen oder Werbe-E-Mails versendet, um Sie über andere verfügbare Produkte oder Dienste von BrainMind Ltd. oder seinen Partnern zu informieren.
Die über BrainMind Ltd.-Websites und -Dienste erfassten persönlichen Daten können in den USA sowie in jedem anderen Land gespeichert und verarbeitet werden, in dem BrainMind Ltd. oder ein verbundenes Unternehmen, seine Niederlassungen oder seine Dienstanbieter Einrichtungen unterhalten.

Das ist grundsätzlich nicht verwerflich, nur sollte jeder, der sich auf dieser oder anderen Plattformen für entsprechende Dienste anmeldet nicht wundern, wenn er Werbung erhält.

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Über Heike Scholz 3371 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

3 Kommentare

  1. IMO ein recht nutzloses Service. Würde bei weitem mehr Sinn machen, wenn die Betreiber endlich EIR (Equipment Identity Register) gescheit benutzen würden.

  2. Abgesehen von dem aktuellen nutzen des Angebots ist es nicht verwunderlich, dass der Anbieter durch Werbung versucht Geld einzunehmen. Das ist bei vielen anderen kostenlosen Angeboten nicht anders. Momentan würden für den Service wohl auch nicht viele Leute zahlen, aber kostenlos melden sich die Leute bestimmt gerne an. Durch die Berichterstattung hier und anderswo über dieses „kostenlose“ Angebot wird der Anbieter schon einige Registrationen verbuchen können (nehme ich an).

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