Handykultur in Japan

mobile zeitgeist

Zwei Artikel über soziale Phänomene bei japanischen Teenagern, im Umgang mit ihren Handys, sind gerade erschienen.

Zum einen widmet sich die New York Times dem Thema der „Cellphone Novels“, Geschichten, die auf Handys gelesen werden und oftmals auch auf selbigen geschrieben wurden. Es ist immer wieder unglaublich, welche Erfolgsgeschichten aus Japan kommen, so auch hier. Nachdem die ersten „Novels“ um das Jahr 2000 veröffentlicht wurden, sind sie mittlerweile im Mainstream angekommen und haben sich nahezu als eine neue Genreart etabliert. Mit allen Konsequenzen, wie Auflagen der gedruckten Versionen, die in die Hunderttausende gehen oder Kritiken, die in den Geschichten den Niedergang der japanischen Kultur sehen.

Zum anderen gibt’s bei Spiegel Online einen Artikel darüber, wie sehr viele japanische Teenager mittlerweile mit ihrem Handy quasi verwachsen sind. Für viele ist das „Keitai“ zum wichtigsten Kommunikationspartner geworden, der den unmittelbaren Kontakt mit Freunden auf ein Minimum beschränkt. Beides lesenswert!

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Über Timo Wilks 193 Artikel
Timo Wilks ist durch seine Projekte ganz dicht am Mobile Business und hat sich Anfang 2007 selbständig gemacht. Heute ist Timo freier Berater und Projektmanager für Web- und Mobile Projekte. Er lebt und arbeitet in Hamburg. XING.

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