Die 25 besten Games fürs iPhone

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Die britische Webseite Pocketgamer hat sich die neuen Spiele im AppStore angesehen, getestet und die folgenden 25 Downloads als Empfehlung herausgegeben.
Bei dem Überblick zeichnet sich ab, dass es eben doch wie erwartet vorwiegend Casual Games sind, für die das iPhone als mobile Spielkonsole in Frage kommt. Als Normalpreis für ein Spiel zeichnet sich $5.99 ab, womit die üblichen Preise für Mobile Games beibehalten werden, was wiederum die $9.99 für das gut umgesetzte und etwas aufwändigere „Super Monkey Ball“ rechtfertigt.

  • Super Monkey Ball ($9.99), aufgrund der Präsentation bei der Einführung des neuen iPhones natürlich schon längst bekannt, nutzt intensiv den Bewegungssensor
  • Cro-Mag Rally ($5.99), ein 3D-Steinzeit-Kartrennen, die Veröffentlichung war bereits auch im Vorfeld bekannt worden.
  • Brain Challenge ($5.99), nutzt bei einigen Aufgaben den Bewegungssensor
  • Bomberman Touch ($4.99)
  • Enigmo, eine 3D-Kombination zwischen Puzzlegame und „The Incredible Machine“
  • Critter Crunch ($5.99), ein abstraktes Puzzlegame, bei dem statt Blasen, Gems, Blöcke oder Bällen kleine Kriechtiere an größere Kriechtier verfüttern muss, bis diese platzen.
  • Bejeweled 2 ($5.99), sozusagen das Original in der Fortsetzung
  • Trism ($2.99), das gleiche nochmal nur mit Dreiecken, Steuerung wahlweise über Bewegungssensor oder Touchscreen
  • Disney’s All Star Cards, auch ein großer Name wie Disney möchte auf dem iPhone mitmischen, hier allerdings nur in Form eines Kartenspiels mit Mickey und Donald in den Hauptrollen. Die Zielgruppe ist damit wohl eher unter den 10-Jährigen zu suchen.
  • Numba ($5.99), das bekannte Puzzlespiel in etwas „praktisch angelegter“ Grafik
  • Space Monkey ($5.99)
  • Bubble Bash ($4.99), das bekannte 3-Blasen-Aneinander-Schießen
  • Columns Deluxe ($2.99), SEGAs zweiter Wurf für das neue iPhone im Retro-Stil nach dem altbekannten 3-in-a-row-Puzzle-Prinzip
  • South Park Imaginationland ($5.99) merkt man an, dass das Spiel ursprünglich für Handys entwickelt wurde, die Grafik wirkt blockartig und lieblos, wenngleich sich eine Unmenge Details in den Leveln befinden.
  • Adventure ($0.00), ein glatter Anachronismus: Ein reines Textadventure auf einem Multimediagerät ohne echte Tastatur
  • Diamond Twister ($4.99), das bekannte 3-in-a-row-Prinzip, nur dass hier über den Bewegungssensor angegeben wird, in welche Richtung die Diamanten rotieren sollen.
  • Platinum Sudoku ist mit $4.99 meiner Meinung nach etwas überteuert. Das kriegt man mit liebevollerer Grafik demnächst sicherlich günstiger
  • Chopper ($4.99), ein Sidescroller-Shooter, bei dem die 3D-Perspektive für ein 2D-Spiel etwas deplatziert wirkt
  • Platinum Solitaire ($4.99), eines von unendlichen vielen Solitaire-Spielen, durch die Umsetzung durch Gameloft und 6 verschiedenen Spielvarianten sticht diese Version allerdings etwas hervor.
  • Ms. Pac-Man, $5.99 finde ich etwas überteuert für diese Uralt-16-Farben-Grafik, der einzige neue und interessante Spass könnte die Steuerung über den Bewegungssensor sein
  • Wingnuts Moto Racer ($5.99), ein 3D-Motorradrennen, dass grafisch gegenüber der Masse und auch gegenüber der Qualität von „Super Monkey Ball“ (sozusagen dem Quasi-Standard) herausragt.
  • Putt Putt Touch ($2.39), 2D-Golf in Draufsichtperspektive mit einem ungewöhnlichen Preis. Starke Umsetzung der Touchscreensteuerung: Man tippt den Ball, zieht ihn dann wie an einem Gummiband auf und lässt ihn dann in die gewünschte Richtung fatzen (wie man hier unten im Schwabenland so schön sagt)
  • iGotchi, mit $1.19 knapp über dem Mindestpreis, ein virtuelles Haustier in 3D-Optik, das über dne Touchscreen
  • ZEN Pinball: Rollercoaster, mit $2.99 sehr günstig und mit einer starken Nutzung der iPhone-Möglichkeiten: Über den Touchscreen wird der Ball abgeschossen, über den Bewegungssensor kann man den Flipper stossen, auch die 3D-Grafik mag für die Bildschirmgröße überzeugen.
  • Texas Hold’em ($2.99), ja gut… Poker halt! Ausnahmsweise mal eines, bei dem man nicht über phillippinische Webseitenabieter über den Tisch gezogen wird…

Also insgesagt eine schön breitgefächerte Palette, wenngleich auch der Fokus stark auf Puzzlespiele liegt, aber die sind bei den anderen Handygames ja auch in allen Variationen stark vertreten.

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Über Patrick Voelcker 286 Artikel
Patrick beschäftigt sich beruflich und privat seit 2005 neben der Webprogrammierung auch mit der Entwicklung von Mobile und Native Apps. Er ist Rich Media Innovation Specialist bei Google und Autor des Buches "Spiele programmieren für iPhone und iPad" (dpunkt-Verlag). Außerdem ist er Gastdozent an der Popakademie Baden-Württemberg und der Filmschule Köln. Auf Mobile Zeitgeist schreibt er dementsprechend hauptsächlich über Trends und Entwicklungen in Mobile Entertainment [XING]

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