Curate, cross promote and buy downloads – Appvertising

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Es gibt viele Ansätze Appvertising zu betreiben. Einige Firmen glauben mit Bannern und Endgerätetargeting, die User Agents auslesen um „Streuverluste“ in der Bannerauslieferung zu vermeiden, den Ansprüchen, die Downloadzahlen hoch zu halten, genüge getan ist. Andere glauben an die Einschlagskraft von KatAPPulten und den Rankingperformance-Marketingkonzepten. Andere Firmen bauen Miniappstores und glauben durch eine zwar kleinere Reichweite, aber durch höhere Themenrelevanz beim User zu punkten. Momentan boomen Meta-Apps, die dem Endkunden die Arbeit abnehmen, sich im App-Geschehen zurecht zu finden und die Orientierung bei dem Überangebot von 300.000 Apps (iTunes) zu bewahren. In diesem Meta-App Market gibt es unterschiedliche Ansätze. Einige sind redaktionall aufgearbeitete Linklisten wie z.B. Appgefahren, andere mobilisieren in einer App ein bestehendes Onlineportal (Chip Online, CT u.a.), andere schauen auf tatsächliche Downloadzahlen und gewichten diese nach Ländern, andere wieder geben nur zu speziellen Themen Empfehlungen ab. Andere Anbieter bauen Microsites um Applikationen herum und versuchen mit Service und ausführlicher Beschreibung das Herz des Users zu erwärmen. Das Bedarf für eine bessere Orientierung besteht zeigt z.B. Apple ja auch selber, indem sie special interest Sektionen wie „Apps für Vielflieger“, „Apps für Kinder“, „Apps für Fußballinteressierte“ usw. kreieren und dort themenspezifisch Programme bündeln. Ein weiterer Weg besteht darin, IN anderen Applikationen Cross Promotion zu betreiben. Die kleine Startup Firma Kinetik, aus einem Startup Bootcamp entstanden, macht das so und versucht diese cross-promotion Potenziale zu heben. Was der richtige Weg für Ihre Applikation ist, kann Ihnen nur leider keiner der genannten Betreiber und Firmen unabhängig sagen. Das müssen und können nur andere leisten. Es wäre für Ihre Ziele fast sogar fahrlässig sich direkt an solche Vermarkter zu wenden, ohne eine unabhängige Stimme zu diesem Thema zu konsultieren. Bevor Sie sich das Geschwafel über CPC und CPL, Conversion rates und Key Performance Indicators Ihres Kundenberaters anhören – lassen Sie sich mal sein Konzept und den Ansatz der Vermarktung durch den Kopf gehen und hören sich eine kritische Stimme zu dem Vorschlag an. Seit 1964 wissen wir, dass nicht nur der Inhalt sondern auch der Träger selber in der Botschaft steckt. Beachten Sie dieses in Ihren Marektingmaßnahmen und konzentrieren sie sich darauf zu erkennen, wann die „15 Minuten Ruhm“ für Ihre App gekommen sind – sie sind sonst schneller vorbei als sie denken.

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Über Martin Walter 99 Artikel
Martin Walter war Kreativkonzepter bei der Yoc AG in Berlin und heute bei der Iconmobile GmbH als Senior Manager Mobile Marketing tätig. XING.

2 Kommentare

  1. Danke fu00fcr die Beru00fccksichtigung von appkit in dem Artikel. Trotzdem hat er mich etwas ratlos gelassen – was ja auch symptomatisch scheint. Die Grafik zu den App Sales sollte aber fu00fcr alle Publisher alarmierend sein. Grund fu00fcr das abnehmende Interesse an Apps sind fu00fcr mich:na) Unu00fcbersichtlichkeit des App Storesnb) Fehlende Community-Plattformen, die „Guidance“ geben (auch Facebook bietet hier noch keine Anlaufstelle)nc) die Apps finden ihre (potenziellen) User nicht, ganz einfach, weil die davon nichts wissen.nEs liegt also einiges im Argen in der App Economy – wer hilft?

  2. Die Grafik tu00e4uscht natu00fcrlich daru00fcber hinweg, dass die absoluten Zahlen erst einmal weiter ansteigen – aber pro Neukunde die Downloadzahlen leicht sinken. Vielleicht ist das auch gut so. Allerdings gibt es da drauu00dfen eine Menge von Applikationen die sehr gut sind, die von den potenziell „richtigen“ Leuten nicht gefunden werden. Beratungsinstrumente mu00fcssen vielleicht mal anders herum konzipiert werden – nicht die richtigen Apps zu finden, sondern die richtigen User zu ihnen…;-)

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