Bluetooth-Verbindung durch „Handschütteln“

Bluetooth

Forscher der Universität Lancaster haben eine neue Form entwickelt, wie zwei Bluetooth Telefone miteinander verbunden werden können. Dabei nutzen sie Beschleunigungssensoren, die in immer mehr Handys eingebaut werden. Viele Features des iPhones nutzen z. B. solche Sensoren, damit sich der Screen mitdreht oder ausschaltet, wenn er ans Ohr gehalten wird.

Die Prototypen der Forscher sind mit einer Software ausgestattet, die überprüft, ob beide Geräte im selben Rhythmus geschüttelt werden. Dies gelingt nur, wenn sich beide Geräte in einer Hand befinden. Die Technologie kann auch für größere Geräte adaptiert werden. In diesem Fall müsste man einfach mit dem Handy auf das größere Gerät klopfen.

Geht man davon aus, dass Nutzer in Zukunft, dank mobilemWebzugang, verstärkt auch mit physischen Objekten interagieren, macht die Entwicklung solcher Technologien absolut Sinn. Sie orientieren sich an gelernten und altbekannten Gesten, was ihre Akzeptanz beim User deutlich erhöht. Auch NFC bedient sich dieses Prinzips, was auch ein Grund dafür ist, dass sich die Experten so viel von NFC versprechen.

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Über Timo Wilks 193 Artikel
Timo Wilks ist durch seine Projekte ganz dicht am Mobile Business und hat sich Anfang 2007 selbständig gemacht. Heute ist Timo freier Berater und Projektmanager für Web- und Mobile Projekte. Er lebt und arbeitet in Hamburg. XING.

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