App Stores: Kommt es auf die Größe an?

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Mplayit, ein Mobile App Store auf Facebook hat einmal nachgesehen, welche Applikationen für Android, BlackBerry und das iPhone die populärsten sind. Offensichtlich ist es so, dass die bekannten Brands unabhängig von der Plattform immer wieder ganz oben auftauchen.

Dies ließe den Schluß zu, dass die schiere Größe eines App Stores im Grunde keine Rolle mehr spielt und Apps hiervon unabhängig beliebt sind oder eben nicht. Ein Blick auf die Liste von Mplayit zeigt, dass bestimmte Kategorien von bekannten Brands wie Shazam, Evernote, Facebook oder Pandora dominiert werden, was ebenfalls gegen die Relevanz der absoluten Größe des App Stores sprechen würde.

Doch es gibt auch Argumente, die für die Größe eines App Stores sprechen. Zunächst herrscht in großen App Stores mehr Wettbewerb, was dazu führt, dass bessere Applikationen entstehen und die Erneuerungsdynamik aufrecht erhalten wird. Große App Stores setzen zudem voraus, dass es bereits eine entsprechend große Entwicklergemeinde gibt, die nicht nur weitere Developer anzieht sondern auch das Innovationspotental hierdurch sichert.

Andererseits verschwimmen diese Effekte ab einer kritischen Größe und der Grenznutzen jeder neuen App oder jedes neuen Developers sinkt für den App Store. Die Early Adopter haben also die besseren Chancen als die zu einem späteren Zeitpunkt hinzu kommenden. Zurzeit kann man diesen Effekt bei Android beobachten, wo noch eher wenige den Android Market beginnen, ihn zu befüllen. Das Tempo wird in den kommenden Wochen und Monaten jedoch stark zunehmen.

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Über Heike Scholz 3402 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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