Amazons MP3-Download-Service startet in Großbritannien

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Amazon startet seinen Musikdownload-Service nach den USA nun auch in Großbritannien.

Wie in den USA bietet Amazon auch in Großbritannien ausschließlich Musikstücke im MP3-Format ohne DRM an, die mit 256 KBit/s kodiert sind. Einzelne Lieder sind ab 59 Pence, umgerechnet 68 Cent, zu haben, ganze Alben ab 3 Pfund (knapp 3,50 Euro). Damit sind die Konditionen bei Amazon günstiger als beim Marktführer iTunes, wo ein Stück, das nur mit 128 KBit/s kodiert ist, 99 Cent kostet.
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Um den Amazon-MP3-Shop nutzen zu können, muss der Kunde eine Software installieren, die für Windows XP und Vista, Linux und MacOS X zur Verfügung steht. Damit sollen die Songs schneller und leichter heruntergeladen werden können.

Das heißt dann offensichtlich, dass man die Songs nur auf seinen Rechner laden kann. Von dort muss man sie dann wiederum auf die mobilen Endgeräte übertragen. Wie umständlich. Warum nicht direkt? Und dann bitte gleich im Zusammenspiel mit einem Erkennungsdienst wie Shazam. Und eben nicht nur für iPhones. Es soll nämlich tatsächlich Menschen geben, die dieses Gerät nicht besitzen. Hab mal was von ungefähr 97 Prozent aller Mobilfunknutzer gehört, die kein iPhone ihr Eigen nennen.

Darüber, ob es auch ein vergleichbares deutsches Angebot geben wird, machte Amazon gegenüber Golem.de keine Angaben. Amazon-Sprecherin Nina Lüttge sagte, das Unternehmen habe Anfang 2008 einen „internationalen Rollout“ für das Angebot angekündigt. Dem sei man mit dem britischen Angebot nachgekommen. Zu der weiteren Planung wollte sie sich nicht äußern. Quelle

Womit haben wir das eigentlich als die größte europäische Volkswirtschaft verdient, dass wir immer hinten dran sind?

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Über Heike Scholz 3371 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

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