Alter Wein in neuen Schläuchen…

mobile zeitgeist

…oder wie man Studien für die Presse auch mehrfach verwenden kann.

Im März dieses Jahres veröffentlichte Accenture seinen „Mobile WebWatch 2008“. Ich hatte damals darauf hin gewiesen. Nun lese ich heute wieder darüber und staune nicht schlecht, dass die gleiche Studie nun nicht mehr mit „Accenture: Potenzial für Internet auf dem Handy noch lange nicht ausgeschöpft“ sondern mit „Studie: Noch kein Durchbruch für mobiles Internet“ ein weiteres Mal durchgenommen wird.

Schauen wir uns also die heutige Chronologie an:

  • 10:45 – presseportal.de – „Telekom-Experten: Mobilfunk und Internet werden nur langsam Freunde Bericht zur 14. Internationalen Handelsblatt Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ 17. bis 19. Juni 2008, Düsseldorf, InterContinental“
  • 11:10 – inside-handy.de – „Umfrage: Internet auf dem Handy steht erst am Anfang“
  • 12:08 – golem.de – „Studie: Mobiles Internet wird nur wenig genutzt“
  • keine Uhrzeit – dsltarife.net – „Mobiles Internet – großes Potential – wenig Nutzer“
  • 14:25 – ZDNet.de – „Studie: Nur wenige nutzen Internet auf dem Handy“
  • 16:52 – Welt-Online – „Studie: Noch kein Durchbruch für mobiles Internet“
  • keine Uhrzeit – Badisches Tagblatt – „Studie: Noch kein Durchbruch für mobiles Internet“

Und morgen kommen bestimmt noch ein paar mehr. ;)

Avatar for Heike Scholz
Über Heike Scholz 3371 Artikel
Nach über zehn Jahren als Strategieberaterin für internationale Unternehmen gründete die Diplom-Kauffrau 2006 mobile zeitgeist und machte es zum führenden Online-Magazin über das Mobile Business im deutschsprachigen Raum. Heute ist sie ein anerkannter und geschätzter Speaker und gehört zu den Influencern der deutschen Internet-Szene. Weiterhin ist sie Beiratsmitglied für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hoschschule Worms. Als Co-Founder von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, begleitet sie die Digitale Transformation im stationären Einzelhandel. Sie berät und trainiert Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und fördert mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Branchen und Märkte.

2 Kommentare

  1. Ja, schade eigentlich, dass Mobile Internet keine große Benutzerschar begeistern kann. Aber ist dem so?
    In Anbetracht der stabilen Zahlen von RIM-Nutzern und E-Mail-to-SMS-Alerts scheint dem nicht so zu sein.
    Vielleicht liegt der Ball bei Mobilfunkbetreibern und ihren Kostenmodellen?
    Etwa bei O2, welche noch immer mit Umsatzposten von 118 EUR für ein paar Megabyte aufwarten (10 c per 10 kByte).

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*