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	<title>mobile zeitgeist &#187; tools</title>
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	<description>Trends, Anwendungen und Gedanken zum Mobile Business</description>
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		<itunes:summary>Der Podcast vom grouml;szlig;ten deutschsprachigen Weblog zum Mobile Business. </itunes:summary>
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		<title>Pro + Contra: Mobile Flatrates und Datendienste vs. Netzbetreiber</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Voelcker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Applications]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Reihe „Pro + Contra“ diskutieren bei MZ immer zwei Experten &#252;ber ein bestimmtes Thema. Diesmal argumentieren Alex Oschatz und Patrick V&#246;lcker &#252;ber die Frage „Gef&#228;hrden mobile Flatrates und Datendienste die Existenz der Mobilfunkanbieter?“ Alex Oschatz arbeitet als Information Architect bei der M&#252;nchener Internetagentur Ray Sono AG, besch&#228;ftigt sich seit der Einf&#252;hrung des iPhone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe „Pro + Contra“ diskutieren bei MZ immer zwei Experten &uuml;ber ein bestimmtes Thema. Diesmal argumentieren <strong>Alex Oschatz</strong> und <strong>Patrick V&ouml;lcker</strong> &uuml;ber die Frage „<strong>Gef&auml;hrden mobile Flatrates und Datendienste die Existenz der Mobilfunkanbieter?</strong>“</p>
<hr /><strong>Alex Oschatz </strong> arbeitet als Information Architect bei der M&uuml;nchener Internetagentur Ray Sono AG, besch&auml;ftigt sich seit der Einf&uuml;hrung des iPhone mit der ganzen Bandbreite an Mobile Services und hat zu dieser Thematik seine Abschlussarbeit mit dem Thema „Mobile Web 2.0“ geschrieben. Seine Kernthemen sind Mobile Content und die Informationsarchitektur mobiler Anwendungen. Hobbym&auml;&szlig;ig setzt er sich auch gern mit dem Testen nahezu jeder mobilen Anwendungsm&ouml;glichkeit, wie z.B. Mobile Payment oder Mobile Banking, auseinander. Er vertritt die Meinung:</p>
<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-4652" title="icon_pro" src="http://www.mobile-zeitgeist.com/wp-content/uploads/2009/05/icon_contra.gif" alt="(-)" /> <strong>Mit Flatrates und Datendiensten gef&auml;hrden Telekommunikationsanbieter ihre Kerngesch&auml;fte Voice und SMS.</strong></em></p>
<p><em>Das Internet steht kurz vor einem evolution&auml;ren Schritt &#8211; es lernt laufen. Zwar ist das mobile Web noch kein Massenph&auml;nomen, aber es befindet sich laut Aussage vieler Experten auf dem besten Weg dort hin.</em></p>
<p><em>Aktuell laufen die Vorbereitungen bei den Telekommunikationsanbietern, im Folgenden „Telcos“ genannt, auf Hochtouren. Sie bauen ihre Netze aus und f&uuml;hren nutzungsorientierte Tarife ein. Weiterhin bieten sie attraktive Dienste, wie z. B. Mobile E-Mail oder Mobile Instant Messaging, an. Zudem r&uuml;hren sie ordentlich an ihren Marketing-Trommeln um „das Internet zum Mitnehmen“ anzupreisen und unters Volk zu bringen. Die Endger&auml;tehersteller leisten ihren Teil und produzieren Smartphones mit Touchscreen-Oberfl&auml;che und allen Features, die man braucht, um unterwegs bequem auf das Internet zugreifen zu k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Diese Entwicklung verursacht eine Gewohnheits&auml;nderung der Nutzer. Sie freuen sich &uuml;ber die Vorteile des mobilen Webs in Form von Location Based Services und den ortsunabh&auml;ngigen Zugriff auf ihre bevorzugten Social Media-Angebote. Damit geht ebenfalls die st&auml;ndige Erreichbarkeit und Interaktion mit der Peer-Group einher, ohne ein Telefonat f&uuml;hren zu m&uuml;ssen. Schnell hat man sich an diesen neuen Komfort gew&ouml;hnt.</em></p>
<p><em>Im Folgenden m&ouml;chte ich die angedeutete Problematik aus der Headline aufgreifen und n&auml;her auf das Angebot von Daten-Flatrates seitens der Telcos eingehen. Meiner Meinung nach beeinflusst das Angebot einer Daten-Flatrate und die daraus resultierende Nutzungsm&ouml;glichkeit von Datendiensten wie Mobile Instant Messaging (MIM) und VoIPover3G (Internettelefonie &uuml;ber das 3G-Netz) das grundlegende Gesch&auml;ftsmodell der Telcos negativ. Einnahmen durch die minutengenaue Abrechnung von Gespr&auml;chen und dem Transport von SMS k&ouml;nnten k&uuml;nftig hinf&auml;llig werden.</em></p>
<p><em>Warum? Schauen wir uns folgende g&auml;ngige Kombination an und analysieren, mit welchen Komponenten die Telcos Geld verdienen und was sich daran in Zukunft &auml;ndern k&ouml;nnte:</p>
<ul>
<li>Smartphone</li>
<li>dazu gebuchter Tarif</li>
<li>Datenflatrate (10GB/Monat)</li>
<li>Applikation auf dem Endger&auml;t, dass Mobile Instant Messaging (MIM) und Internettelefonie &uuml;ber das 3G-Netz (VoIPover3G) unterst&uuml;tzt, z.B. Fring</li>
</ul>
<p></em><br />
<em>Die h&ouml;chsten Kosten entstehen bei dieser Kombination durch: </em><br />
<em>
<ul>
<li>das Abbezahlen des subventionierten Endger&auml;tes und </li>
<li>die monatlichen Kosten des gebuchten Tarifs: kostenpflichtig vertelefonierte Minuten und versendete SMS (abz&uuml;glich der g&auml;ngigen Frei-Minuten und Frei-SMS)</li>
</ul>
<p></em></p>
<p><em>Anmerkung: Die laufenden Kosten k&ouml;nnte man verringern, indem man nur den Tarif bucht. Dies setzt allerdings voraus, dass ein einmalig hoher finanzieller Aufwand bei der Anschaffung des Endger&auml;tes entsteht.</em></p>
<p><em>Einen wesentlich kleineren Anteil &#8211; und um den dreht es sich bei dieser Argumentation &#8211; nimmt die Buchung einer Daten-Flatrate ein. Diese ist im Vergleich zu den laufenden Kosten f&uuml;r Telefonie und SMS-Versand wesentlich geringer, denn eine Daten-Flatrate mit 10GB Volumen ist bereits f&uuml;r 10€ im Monat erh&auml;ltlich, z. B. bei simyo. Das genannte Messaging- bzw. Telefonier-Tool &#8220;Fring&#8221; ist dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r mehrere Endger&auml;te-Plattformen kostenlos erh&auml;ltlich.</em><br />
<em>Da &#8220;Fring&#8221; die Instant Messaging- und Internettelefonie-Funktionalit&auml;t in sich vereint, w&auml;re sie eine bevorzugte Anwendung, um damit Mobile Instant Messaging sowie Internettelefonie zu betreiben. H&auml;tten die pers&ouml;nlichen Kontakte ebenfalls dieses Tool, w&uuml;rde das kostenpflichtige Anrufen bzw. SMS-Verschicken an diese Personen wegfallen, da man daf&uuml;r die Daten-Flatrate nutzen k&ouml;nnte. Somit w&uuml;rden sich Flatrate-gest&uuml;tzt folgende Entwicklungen ergeben:</em><br />
<em>
<ul>
<li>„kostenloses“ Mobile Instant Messaging ersetzt die klassische SMS und</li>
<li>„kostenloses“ VoIPover3G ersetzt die Pay-per-Minute-basierten Abrechnungsmodelle der Telcos.</li>
</ul>
<p></em><br />
<img src="http://www.mobile-zeitgeist.com/wp-content/uploads/2009/07/voip_vs_telefonie.jpg" alt="Datenflatrate vs. Telefonie" title="voip_vs_telefonie" class="alignright size-full wp-image-5226" /><em>Beg&uuml;nstigt wird diese &Uuml;berlegung von der aktuellen Einf&uuml;hrung der Push-Technologie, die es hinsichtlich MIM erlaubt, in Echtzeit neue Mitteilungen empfangen zu k&ouml;nnen, ohne die notwendige Anwendung auf Kosten der Batterie st&auml;ndig ge&ouml;ffnet zu haben. Zudem ist es auf aktuellen Smartphones (z. B. Palm Pre) bereits m&ouml;glich, ausgew&auml;hlte Anwendungen als Hintergrundprozess betreiben zu k&ouml;nnen, um somit mit seinem &#8220;Fring&#8221;-Account st&auml;ndig online und somit sichtbar/erreichbar zu sein.</em><br />
<em>Was ich also vermute, ist, dass es eine &auml;hnliche Entwicklung geben k&ouml;nnte, vergleichbar mit dem &Uuml;bergang vom 56k-Internet mit minutengenauer Abrechnung zu Breitband-Internet mit Flatrate-Tarif. Flatrates ersetzen die minutengenauen Abrechnungsmodelle und -dienste zum Nachteil der Telcos. Bisher wehren sich diese noch mit Regulierung und Verbot von Diensten, die auf dieser Idee aufsetzen, allerdings tragen dieses Bestrebungen meiner Meinung nach auf lange Sicht keine Fr&uuml;chte. Bestes Beispiel ist die Abwendung des gr&ouml;&szlig;ten Telekommunikationsanbieter Deutschlands (T-Mobile) von seiner starren VoIP-Verbotsstrategie hin zum Angebot einer geb&uuml;hrenpflichtigen Nutzung des Dienstes Skype ab Sommer 2009 im eigenen Mobilfunknetz.</em><br />
<em>Anders ausgedr&uuml;ckt: Das Hauptproblem der Telcos w&auml;re somit eine Verlagerung der Nutzung von „Pay-per-Minute“-Angeboten (bisher angebotene Tarife / Produkte der Telcos) zu Daten-Flatrates mit unbegrenzter Nutzungsdauer und -volumen sowie der damit einhergehenden Freiheit, Kommunikations-Tools mit eingebauter Messaging- und VoIP-Funktionalit&auml;t nutzen zu k&ouml;nnen. Die Einnahmen f&uuml;r den Versand von SMS sowie die minutenbasierte Abrechnung von Telefonaten w&uuml;rden damit gr&ouml;&szlig;tenteils wegfallen.</em><br />
<em>Nun dr&auml;ngt sich die Frage in den Vordergrund, wie die Telekommunikationsanbieter diese Nutzungsm&ouml;glichkeit unterbinden wollen. Eine bereits angewandte M&ouml;glichkeit w&auml;re, die Flatrates im Volumen zu begrenzen und ab einer gewissen Anzahl &uuml;bertragener Mega- bzw. Gigabytes den zur Verf&uuml;gung stehenden Traffic auf 64kBps zu drosseln und somit zumindest die dauerhafte Nutzung von Internet-Telefonie zu unterbinden. Diesbez&uuml;glich ist aber sehr wahrscheinlich, sich so auf lange Sicht den Unmut der Kunden zuzuziehen, die f&uuml;r eine Flatrate bezahlen, die in Wirklichkeit keine ist und ihnen nicht die Freiheit l&auml;sst, diese nach ihren Vorlieben zu nutzen.</em><br />
<em>F&uuml;r die Telcos ergeben sich daher 3 M&ouml;glichkeiten, dennoch Geld zu verdienen:</em><br />
<em></p>
<ul>
<li>Verbot oder starke Einschr&auml;nkung bestimmter Dienste, z. B. durch Port-Sperrung, sodass die Nutzer gezwungen sind „Pay-per-Minute“-Angebote in Anspruch zu nehmen</li>
<li>Datendienste an bestehende Produkte (Tarife) zu binden und nur als Kombi-Paket zu verkaufen, um die entstehenden Kosten durch die Nutzung einer Daten-Flatrate auszugleichen (Traffic / Netzbelastung)</li>
<li>Datendienste, wie z. B. MIM, als selbst&auml;ndiges Produkt losgel&ouml;st vom bestehenden Tarif anzubieten und f&uuml;r dessen Nutzung einen Aufschlag zu verlangen (wobei hierin die Gefahr liegt, dass Kosten bewusste Kunden den f&uuml;r sie g&uuml;nstigsten Tarif w&auml;hlen, eine Datenflatrate hinzubuchen und ihre s&auml;mtliche Kommunikation dar&uuml;ber abwickeln)
</li>
</ul>
<p></em><br />
<em>Ob die dritte M&ouml;glichkeit, einen als kostenlos bekannten Dienst entgeltlich dazu zu buchen, auf eine breite Akzeptanz sto&szlig;en wird, kommt letztlich auf die „Spitzfindigkeit“ der Nutzer an. Denn die als „Digital Natives“ bezeichnete Zielgruppe, die mit kostenlosen Kommunikationstools, Flatrates und einem Hang zum Dauer-online-sein aufgewachsen ist, wird schwer zu &uuml;berzeugen sein, f&uuml;r die gleichen (kostenlosen) Dienste in der mobilen Variante Geld zu bezahlen.</em></p>
<hr /><strong> Patrick V&ouml;lcker</strong> besch&auml;ftigt sich seit 2005 u. a. am Fraunhofer Institut und bei der Werbeagentur Jung von Matt mit der Umsetzung von mobilen Webseiten und Spielen und bloggt seit 2008 auf MZ . Er versteht die Klagen der Mobilfunkanbieter nicht, sondern sieht stattdessen eine gro&szlig;e Chance f&uuml;r deren Marktausbau.</p>
<p><em><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4653" title="icon_contra" src="http://www.mobile-zeitgeist.com/wp-content/uploads/2009/05/icon_pro.gif" alt="(+)" />Skype ist die beste Waffe der Mobilfunkanbieter</strong></em></p>
<p><em>Die Mobilfunkanbieter m&uuml;ssen sich wegen Skype und Co. keine Sorgen machen, zumindest keine finanziellen. Denn die Telefonsoftware mag prima &uuml;ber das DSL-Netz laufen, aber &uuml;ber UMTS oder GSM/EDGE wird irgendwann (solange LTE noch nicht Standard ist) die Bandbreite, die die Netztelefonie erfordert, ausgelastet sein und dann muss an der Qualit&auml;t gespart werden. Noch funktioniert Skype &uuml;ber das Mobiltelefon wunderbar, die Sprachqualit&auml;t ist stellenweise einwandfrei, aber noch ist UMTS ja auch nicht ausgelastet. Sollte sich die Netztelefonie mobil durchsetzen wollen, sind die finanziellen Probleme der Mobilfunkanbieter eher gering, der erforderliche Ausbau der Infrastruktur d&uuml;rfte ihnen da schon eher Probleme bereiten.</em></p>
<p><em>Da mobile Flatrates fast immer noch eine Obergrenze an Datenvolumen haben, kann Skypen in diesen Tagen schnell richtig teuer werden, denn ein solches Telefonat kostet eine ganze Menge Datenpakete und wenn das Limit erreicht ist, legt man f&uuml;r den &Uuml;berschuss schnell richtig viel Geld hin. Den Netzanbietern kann es also ziemlich egal sein, womit sie ihr Geld verdienen: &uuml;ber die Datenpakete oder &uuml;ber „normale“ Gespr&auml;chskosten. Wer eine echte Mobilflatrate besitzt, zahlt sowieso so viel monatliche Grundgeb&uuml;hr, wie er kaum &uuml;ber normale Gespr&auml;che abtelefonieren w&uuml;rde. Und teure SMS, die die Netzanbieter praktisch nichts kosten, werden auch weiterhin flei&szlig;ig geschrieben werden, denn noch hat nicht jeder Nachrichtenempf&auml;nger die gew&uuml;nschte Messagingsoftware samt dazugeh&ouml;rigem Datentarif auf seinem Handy installiert.</em></p>
<p><em>Ich behaupte, Netztelefonie und Messagingservices sind sogar eine Chance f&uuml;r die Netzbetreiber, denn sie sorgen nicht f&uuml;r eigenen Kundenschwund, sondern sind die Killerapplikation, die den Festnetzanbietern letztendlich die Kunden rauben.</em></p>
<p><em>Denn die Netztelefonie l&auml;uft ja bislang kaum unterwegs, sondern wird gew&ouml;hnlich innerhalb eines W-Lan-Hotspots oder im heimischen Netzwerk gef&uuml;hrt. Der anfallende Datenstrom geht bislang haupts&auml;chlich zu Lasten des DSL-Netzes, insofern w&auml;ren die Klagen der Mobilfunkanbieter sowieso zu hinterfragen, nach denen ihnen eine Netz&uuml;berlastung bevorsteht.<br />
Des Weiteren stellen sich die Nutzer dann bald die Frage, warum sie &uuml;berhaupt noch einen heimischen Telefonanschluss samt Netzwerk benutzen, wenn dieselben Dienste zu &auml;hnlichen Flatratetarifen bald komplett von den Mobilfunkanbietern angeboten werden.</p>
<p>T-Mobile und Vodafone haben inzwischen ja auch mit ihrer Drohung, die Ports f&uuml;r Skype sperren zu wollen, wieder zur&uuml;ckgerudert. Ob das nun allerdings am drohenden EU-Gesetz lag, dass eine solche Sperrung in naher Zukunft untersagen m&ouml;chte, ob sie sich einfach nicht mit dem Branchenriesen Skype (der zur eBay und PayPal-Familie geh&ouml;rt) anlegen wollten oder ob tats&auml;chlich ein Einsehen der Ausl&ouml;ser war, sei dahin gestellt.<br />
</em></p>
<p><em>Sollten UMTS, GMS/EDGE und zuk&uuml;nftige Netzstandards wie Long Term Evolution also tats&auml;chlich f&auml;hig sein, die Probleme, die Skype und andere Messagingsoftware der Bandbreite bereiten, zu meistern, sind die Mobilfunkanbieter l&auml;ngerfristig Dank der Netztelefonie sogar die Gewinner im hart umk&auml;mpften Markt, zumal die reinen Gespr&auml;chskosten sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbetrieb inzwischen die geringste Einnahmequelle sein d&uuml;rften.</em></p>
<p><strong>Was meinen Sie? Graben sich die Mobilfunkanbieter mit Datendiensten das eigene Grab? Schreiben Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!</strong>
<p><strong><em>Best Jobs in Mobile &#8211;  <a href="http://jobs.mobile-zeitgeist.com/">Kostenfreie Jobb&ouml;rse</a> auf mobile zeitgeist</em></strong></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012, <a href="http://www.mobile-zeitgeist.com">Mobile Zeitgeist</a><br /> Dieser Feed unterliegt einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">Creative Commons Lizenz (cc)</a>. Die kommerzielle Nutzung ist untersagt. </small><div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Von &#8220;mobile friendly&#8221; zu &#8220;mobile sharing&#8221;: delivr.com</title>
		<link>http://www.mobile-zeitgeist.com/2009/03/30/von-mobile-friendly-zu-mobile-sharing-delivrcom/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast-Autor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Webangebote modern vermarkten: klar, dass &#8220;mobile&#8221;, Handy-surfende Zielgruppen nicht mehr ausgeblendet werden k&#246;nnen, also m&#252;ssen Websites mobile Formatierungen haben &#8211; oder Handy-gerechte Extra-Inhalte. Doch reicht das? Das Zeitalter das mobilen Web ist auch das des Web 2.0 und da steht der Austausch und das (Ver-)teilen von Content im Vordergrund. Beispiel Bookmarking: Web-Adressen online zu merken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Rh3mJRIYw64&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Rh3mJRIYw64&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Webangebote modern vermarkten: klar, dass &#8220;mobile&#8221;, Handy-surfende Zielgruppen nicht mehr ausgeblendet werden k&ouml;nnen, also m&uuml;ssen Websites mobile Formatierungen haben &#8211; oder Handy-gerechte Extra-Inhalte. Doch reicht das? Das Zeitalter das mobilen Web ist auch das des Web 2.0 und da steht der Austausch und das (Ver-)teilen von Content im Vordergrund.<br />
<strong>Beispiel Bookmarking:</strong> Web-Adressen online zu merken, etwa bei <a href="http://delicious.com">del.icio.us</a> wird immer beliebter, nicht zuletzt, um Hardware-unabh&auml;ngiger zu sein. Bei mobiler Hardware wird dies noch interessanter, denn wer m&ouml;chte schon seine brandaktuellen URLs im Verlauf eines bestimmten Handys aufsp&uuml;ren. Bei vielen mobilen Angeboten wurde jedoch nicht daran gedacht, einfaches Bookmarken zu erm&ouml;glichen und bei automatisch auf Handy-Format transcodierten Seiten, die im Original Buttons zu Delicious, Wong &amp; Co. hatten, fallen die Funktionen in der Mobil-Ausgabe unter den Tisch &#8211; oder sie k&ouml;nnen vom Handy nicht verwertet werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.delivr.com">Delivr</a></strong> bietet daher mehr als mobiles Format, sondern es geht um bestm&ouml;gliche &#8211; und einfache &#8211; Content-Verbreitung: <strong>&#8220;We&#8217;re looking to make sharing content from web-to-mobile &amp; mobile-to-mobile drop dead simple&#8221;</strong> (so David Harper, Gr&uuml;nder und CEO von Delivr, c/o Engagelogic Corp., New York&#8221;). In der Tat kann nach Einloggen super-einfach und schnell ein neuer &#8220;Share&#8221; (ein Profil) angelegt werden, Angabe der URL gen&uuml;gt, wahlweise kann auch eine YouTube- oder Flickr-URL eingegeben werden.<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4258" title="Auswahl eines Share aus dem Dashboard bei delivr.com" src="http://www.mobile-zeitgeist.com/wp-content/uploads/2009/03/profilauswahl_deutschlandurlaub_500.jpg" alt="Auswahl eines Share aus dem Dashboard bei delivr.com" /><br />
Abbildung (Mobilisieren eines <a href="http://deutschlandurlaub.blogspot.com">Weblogs</a>): &Ouml;ffnen eines Share in der &Uuml;bersicht (Dashboard) bringt einen Screenshot und Verteilungsoptionen: <strong>&#8220;Socialize it&#8221;, &#8220;Send it&#8221;, &#8220;Print it&#8221;</strong>. Ersteres beinhaltet u.a. MySpace, Facebook, Delicious und Twitter. Gepostet wird jeweils gleich die (tinyurl-&auml;hnliche) Kurz-URL des Mobi-formatierten Version. Die Format-Codierung auf &#8220;DotMobi&#8221; &uuml;bernimmt der <a href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2009/03/16/die-homepage-fuer-handys-fit-machen-ohne-webdesign-on-the-fly-googlegwt/">Google-Mobilisierer</a>. Auch die &Uuml;bersetzung in viele Sprachen kommt via Google aufs Handy: als bequemer Zusatz-Service kann die Handy-Seite gleich &uuml;bersetzt werden. Doch ist das &#8220;Socializing&#8221; nicht auf das hier gezeigte Desktop-Men&uuml; beschr&auml;nkt: die &#8211; auf dem Desktop als Preview verf&uuml;gbare &#8211; Mobi-Version enth&auml;lt f&uuml;r genau dieselben Web 2.0 Medien Handy-formatierte Eintragungs-&#8221;Forms&#8221;, die also ohne Ajax etc. arbeiten und auf den meisten Handys funktionieren d&uuml;rften. Sie kann der mobile Nutzer die Handy-Version seiner oder einer anderen Homepage gleich von unterwegs aus <strong>fr&ouml;hlich in die Web 2.0 Sph&auml;ren senden</strong> &#8211; und sie damit sichern und kommunizieren.<br />
Die zweite Option &#8220;Send it&#8221; (gemeint ist SMS-Versand der mobilen URL) hat im Test schon funktionert, sehr praktisch, ist aber zeitweise noch auf die US eingeschr&auml;nkt.<br />
Schlie&szlig;lich kann mit &#8220;Print it&#8221; eine Ausgabe in einem Mini-Flyer-Format erstellt (und in PDF gespeichert) werden. Diese enth&auml;lt auch einen <strong>&#8220;Mobile Tag&#8221;</strong> (oder auch &#8220;QR-Code&#8221;) mit dem das Handy per Foto die URL erhalten kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gS1FORRGmNk&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gS1FORRGmNk&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Der Star des Tages: die coole TEXT-Version!</strong> Ganz einfach: statt einen Web-Inhalt erst zu hosten und dann zu verteilen, wird er eingegeben und sofort an Twitter, Facebook und die ganze Mediensammlung verteilt. &Uuml;ber die URL selbst und wo die Daten liegen (in den Clouds nat&uuml;rlich), braucht man gar nicht nachzudenken. Das ganze geht schneller als das Bildfolge-Video. In der brandneuen Version, gibt es sogar <strong>Bilder und YouTube-Video-Integration.</strong></p>
<p>Insgesamt bietet Delivr eine Menge <strong>Ideen und attraktive Praxisn&auml;he</strong>, sicher geeignet, um auch in Deutschland Freunde zu finden und modernes Web voranzutreiben. Dies wird noch unterst&uuml;tzt durch Analyse-Tools aus demselben Hause &#8211; u.a. <strong><a href="http://www.percentmobile.com">www.percentmobile.com</a></strong> , die es erlauben, die Anteil des mobilen Traffic zu messen. Last not least: delivr nutzt <a href="http://www.surbl.org">surbl.org</a>, um Nutzer vor Spam zu sch&uuml;tzen: Seiten, die als Spam bekannt sind, sind vom Sharing ausgeschlossen &#8211; so k&ouml;nnen sich (fast wie im richtigen Leben) nur &#8220;die Guten&#8221; vermehren.</p>
<p><strong>&Uuml;ber den Autor:</strong> Dr. Eckard Ritter betreibt eine Agentur f&uuml;r Tourismuswerbung &#8211; u.a.  <a href="http://www.urlaub99euro.de/">“Urlaub in Deutschland”</a> (PC-Web, mobiles Web, RTL-Teletext, Print) &#8211; und entwickelt <a href="http://www.mobihexer.de/">Tools f&uuml;r das Mobile Web</a>. Ziel ist die effektive Kommunikation und Werbung mit modernen Medien &#8211; im Kundenauftrag und aus Begeisterung daf&uuml;r &#8211; und damit Integration vielf&auml;ltiger Kan&auml;le wie PC+Handy, barrierefreie Formate, Video, Audio, Blogs und Microblogging (Twitter) sowie Teletext. Mehr &uuml;ber Eckard bei <a href="https://www.xing.com/profile/Eckard_Ritter/">XING</a>.
<p><strong><em>Best Jobs in Mobile &#8211;  <a href="http://jobs.mobile-zeitgeist.com/">Kostenfreie Jobb&ouml;rse</a> auf mobile zeitgeist</em></strong></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012, <a href="http://www.mobile-zeitgeist.com">Mobile Zeitgeist</a><br /> Dieser Feed unterliegt einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">Creative Commons Lizenz (cc)</a>. Die kommerzielle Nutzung ist untersagt. </small><div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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