Mobile Commerce

shopping beacons
Der stationäre Einzelhandel steht unter Druck. Immer mehr Kunden wandern zur Konkurrenz im Netz ab und man hat es in den vergangenen Jahren versäumt, schlüssige Zukunftsstrategien für eine digitalisierte Welt zu entwickeln. Da kommen die Heilsversprechen der Anbieter moderner Technologien gerade recht, um mit viel Aktionismus “total innovative” Konzepte auszuprobieren. Doch wie es immer so ist, am Anfang wird viel Buzzword-Bingo gespielt und erst später stellt sich heraus, ob die neue Technologie wirklich positive Effekte erzeugen kann. In den vergangenen Monaten wurde viel über das POS-Marketing mittels der Beacon-Technologie geschrieben undMehr
square order
Der Markt der Kartenzahlungssysteme, die mit Smartphone oder Tablet zusammen arbeiten, ist dicht besetzt. Hier tummeln sich auch in Deutschland verschiedene Unternehmen wie Payleven, SumUp oder iZettle. In den USA wird das Anbieterfeld von Square angeführt, die auch hier in Deutschland einige Aufmerksamkeit in den Medien erhalten haben. Nun hat Square bekannt gegeben, seinen Dienst Square Order nach nur knapp einem Jahr wieder einzustellen. Mit Square Order konnten Konsumenten Essen und Getränke bei lokalen Anbietern vorbestellen und sie dann in der Filiale abholen. Es scheint, dass auf Seiten der Konsumenten keine kritische Masse erzeugt werden konnte,Mehr
shopnow
Mit viel Aufmerksamkeit startete Anfang 2014 die Axel Springer Tochter Shopnow als Shopping Bonus App im deutschen Markt. Nun, ein Jahr später, wird der Insolvenz-Antrag vorbereitet. Man hofft, hierdurch neue Investoren für das Start-up zu finden. Shopnow gehörte zu dem Springer-Inkubator “Ideas”, der bereits im November 2014 eingestellt wurde. Und Shopnow ist nicht das erste Shopping-Experiment, an das sich der Springer-Verlag gewagt hat – und gescheitert ist. Schon die lokale Schnäppchen-App “Last Minute Local” und auch die Bonus-App “PrepaidBILD” wurden eingestellt. Shopnow basierte unter anderem auf der iBeacon-Technologie von Apple,Mehr
LOOP_FOB

Am März 9, 2015Von Rudolf LinsenbarthIn Mobile Payment

Samsung Pay geht in den LOOP Mode

Der MWC 2015 in Barcelona ist Geschichte. Höhepunkt aus Sicht der Verbraucher wahr wohl die Präsentation von Samsungs neuem Smartphone Flaggschiff S6. Gleichzeitig stellte der koreanische Konzern auch seine künftige Strategie für den Einstieg ins Mobile Payment vor. „Samsung Pay“ soll das Produkt heißen. Neben NFC wird auch eine Technologie mit dem sperrigen Namen Magnetic Secure Transmission kurz MST eingesetzt. Das Know How hierfür kommt von einem Startup namens LOOP. Die Firma wurde mittlerweile von Samsung übernommen. In vielen Einzelgesprächen habe ich festgestellt, dass meist nur ein vages Bild vonMehr
Geldschieber

Am März 5, 2015Von Rudolf LinsenbarthIn Mobile Payment

P2P Angebote in Deutschland

In einem meiner vorigen Artikel habe ich das Konzept von P2P, sowie das regulatorische Umfeld beschrieben. Jetzt sollen die Lösungen auf dem deutschen Markt näher betrachtet werden. Einige Anbieter wollen nur Smartphone Überweisungen anbieten. Andere wiederum bieten Mobile Payment an und verlängern mit P2P die Wertschöpfungskette (das ist übrigens der häufigste Fall). Für wiederum andere Unternehmen ist P2P Bestandteil einer ganzen Mobile Finance Suite. Die Herausforderungen lauten Echtzeit und Reichweite. Echtzeit Transaktionen werden am einfachsten erreicht, indem man ein eigenes Prepaid Ökosystem aufbaut. Der Anbieter des P2P Systems muss dann alsoMehr
Was macht ma mit dem Smartphone im Geschäft?
Angepriesen als ständiger Begleiter werden laut einer GfK-Studie die folgenden sieben Nutzungsszenarien mit dem Smartphone im stationären Ladengeschäft durchgeführt: Preise vergleichen: 40 Prozent der Nutzer weltweit, 26 Prozent in Deutschland Freunde und Familie um Rat fragen: 40 Prozent weltweit, 24 Prozent in Deutschland Produkte fotografieren: 36 Prozent weltweit, 25 Prozent in Deutschland QR-Code Scannen für weitere Informationen: 17 Prozent in Deutschland Werbung und Produktinformationen fotografieren: 16 Prozent in Deutschland Über eine App im Geschäft einkaufen: 12 Prozent in Deutschland Über eine Website im Geschäft einkaufen (auch Konkurrenz-Website): 8 Prozent inMehr
mobile payment
Das Mobile Payment gehört zurzeit wohl zu den am meisten diskutierten Themen in Deutschland. Passend dazu hat der Bitkom im Februar 642 Smartphone Nutzer ab 14 Jahren zu ihrer Zahlbereitschaft mit dem Smartphone befragt. Die Zahlen sind nicht überraschend, zeigen sie doch wie schon viele dieser Erhebungen, dass eine grundsätzliche Bereitschaft zur Nutzung von Mobile Wallets besteht. Die Zahlen im Einzelnen: 29 Prozent würden Fahrten in Bus, Bahn, Taxi, Fernbus oder Mitfahrzentrale bezahlen. 30-49-Jährige liegen hier bei 35, die 50-64-Jährigen noch bei 24 Prozent. 24 Prozent würden gern Parktickets mitMehr
mobile wallet

Am Februar 23, 2015Von Rudolf LinsenbarthIn Mobile Payment

Mobile Payment: Antwort an den “Klotzbrocken”

Maik Klotz, Blogger und Mobile Evangelist, hat sein Image als Lautsprecher der Szene mal wieder bestätigt. Sein neuster Artikel auf t3n enthält aber sachliche Fehler, die so nicht unwidersprochen stehen bleiben sollten. Lieber Klotzbrocken, mit großem Interesse habe ich Deinen Artikel: „Liebe Mobile-Payment-Anbieter: Ihr habt es versiebt!“ gelesen. Wie so oft kann ich einigem zustimmen und anderem wiederum nicht. Es gibt in diesem Beitrag aber ein paar Aussagen, über die man nicht diskutieren kann, da sie sachlich falsch sind. Diese will ich zunächst richtig stellen: Die Wallet Lösungen der TelefonanbieterMehr