Drosselkom? Die andere Sicht

© WoGi - fotolia.comSeit Tagen regt sich Deutschland auf – über die . Das ist per se nicht schlecht, denn es trifft eines der kundenfeindlichsten Unternehmen in diesem Land, das in seinen Sympathiewerten oft noch die nordkoreanische Herrscherfamilie deutlich unterschreitet. Und auch wenn ich versucht bin, mich über den Shitstorm zu freuen, muss ich doch diesmal – leider – feststellen, dass er im Kern falsch ist.

Kommen wir zuvor kurz zum richtigen Teil der Kritik. Die Ausnahme des komplett überflüssigen Telekom-Unterhaltungsangebotes ‘Entertain’ von der Volumenbeschränkung verstößt objektiv gegen die Netzneutralität und rechtfertigt einen Teil der Empörung durchaus, da helfen auch die verlogenen und winkeladvokatenhaften Erklärungen eines Herrn Obermann nicht drüber weg.

Aber der Sturmlauf gegen den Fortfall der Flatrates bei DSL und Internetkonnektivität geht weit über das Ziel hinaus und ist im Kern falsch und in manchen Stellungnahmen einfach nur verlogen – krassestes Beispiel ist das Statement des Arztes, der sich für den Arztberuf selbst als ungeeignet sieht und nun den Wirtschaftsminister spielt. Man hat allmählich den Eindruck hier wird über die Abschaffung eines Grundrechts diskutiert – unbegrenztes Internet für freie Bürger!

Flatrate wird zum selbstverständlichen Standard hochstilisiert – Flatrate ist doch überall! Flatrate beim Strom? Flatrate beim Wasser? Flatrate bei der Miete? Flatrate beim Tanken? Flatrate beim Lebensmittelhändler? Oops – doch nicht überall? Es hat sich in den letzten Jahrhunderten – durchaus nicht erfolglos – ein Brauch herausgebildet, dass der Preis sich aus dem Verbrauch bildet, zumindest bei nicht endlos verfügbaren Gütern regeln Angebot und Nachfrage den Preis. Und das funktioniert sogar!

Nur im Bereich der Telekommunikation wurden in den letzten Jahren diese bewährten Prinzipien eingeebnet, nicht zuletzt durch die Bundesnetzagentur befördert, einer der fragwürdigsten Behörden hierzulande. Denn die Regulierer der Bundesnetzagentur, zuvor RegTP (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post), haben im Kern komplett versagt, was kein Wunder ist bei dem o.a. talentierten Aufseher.

Die dortigen Beamten scheinen begeisterte Media-Markt-Gänger zu sein – ‘Geiz-ist-geil’ war offenkundig das Konzept sämtlichen Handelns dieser komplett überforderten Behörde. Man prügelte die Preise – ohne Sinn und Verstand – nur nach unten. Netzausbau? So what, das wird schon irgendwie! Logisch und zwangsläufig haben die Netzbetreiber sich beim Netzausbau so stark zurückgehalten, dass die Internet-Infrastruktur in Deutschland mittlerweile die Qualität so manchen Entwicklungslandes deutlich unterbietet.

Um Missvertändnisse zu vermeiden – dieses Dilemma gilt nicht nur für stationäres DSL sondern oft noch viel stärker auch für mobiles Internet – auch hier sind unlimitierte Angebote die Treiber der permanenten Netzüberlastung, die auch mit noch so viel Zuzahlung oder Aufpreis nicht überwunden werden kann.

Und mit dieser desolaten Infrastruktur stellen wir dann natürlich auch noch für im internationalen Vergleich oft sehr niedrige Preise eine unbeschränkte Nutzung in Aussicht. Unternehmen in kleinen Orten und Dörfern ärgern sich, ein großer Teil des Mittelstandes und somit des Rückgrates der deutschen Wirtschaft stöhnt über die desolate Internetkonnektivität, die sich in manchen Gegenden und für manche Branchen mittlerweile zum Wettbewerbsnachteil auswächst.

Ich kenne viele Unternehmen, die darüber stöhnen, dass das Internet mittags oft regelrecht zusammenbricht. Die Kinder kommen aus der Schule und Youtube wird angeschmissen, parallel läuft Spotify und in Online-Games misst man sich mit seinen Freunden. Das ist doch wichtig, da sollen sich die dummen Firmen mal bitte nicht so anstellen! Spass kommt hierzulande mittlerweile doch deutlich vor Wertschöpfung! Selbst wenn Unternehmen in solchen Regionen bereit sind, zusätzliches Geld für Bandbreite zu investieren, scheitern sie meistens – es gibt nichts mehr zu verteilen!

Insofern ist für mich absolut klar, dass das Ende der Flatrates unumgänglich ist, wenn man keine gravierenden Nachteile für die Unternehmen hierzulande fortschreiben will. Das wissen alle Netzbetreiber und alle freuen sich, dass die Telekom diesen längst überfälligen Schritt endlich getan hat. Und ich freue mich auch – als Unternehmer und für andere Unternehmen und Unternehmer.

Was meinen Sie?

email
Klaus Düll

Klaus Düll

ist seit vielen Jahren der Mobility im Enterprisebereich verbunden. Er ist ein international angesehener Consultant für mobile Fragen von Unternehmen und der Kopf hinter der datomo Mobility Suite, einer führenden mobilen Applikationswelt für Unternehmen. Zu seinen Hobbys gehört auch das Schreiben über Mobility, was er seit vielen Jahren tut. Andere Beiträge von ihm findet man im Pretioso Blog.

03_a_Mediadaten_Leaderboard_728x90

11 Kommentare

  • Dany

    Das jetzt die Kinder daran Schuld sind, weil Spotify läuft und Internet-Games gezockt werden, finde ich absurd!

    Und darüber zu jammern, dass die Konnektivität im Umland so schlecht ist und man damit gegenregelt, die Flatrate zu drosseln, kann auch nicht zukunftsweisend sein. Dann würden wir immer noch mit gepimpten Kutschen über ungeteerte Trampfelpade peitschen.

    Da muss man eher am Ausbau von Breitband-Anschlüssen wie Glasfaser oder Satelliten-DSL arbeiten, und nicht am Ende der Leitung einfach ein Stück Dienstleistung rausschneiden.

    Am Ende des Tages gleicht sich so eine Rechnung ja aus, die 75 GB Volumenbeschränkung, die für exsessive Nutzer nicht reicht, gleicht sich mit Usern der älteren Generationen, die das Internet eher seltener Nutzen und trotzdem Flat bezahlen. Oder liege ich falsch?

    Der nun angestoßene Shirtstorm und Image-Schaden ist immens und wer auch immer der Telekom zu solch einen Schritt empfohlen hat, hat die Macht des Internets 2013 unterschätzt.

    Der Vergleich mit Lebensmitteln hinkt, ein endbares, natürliches Gut, genauso wie Wasser, Gas, etc.

    Eine Strom-Flatrate habe ich bereits und meine Miete, Fitness-Studio, Leasingrate, Spotify und diverse andere Dienste, die ich monatlich bezahle ist auch “Flat” – bei SaaS-Diensten ist das seit Jahren die Regel und kein Unternehmen würde dieses Abrechnungsmodell anbieten, wenn es NICHT erfolgreich und profitabel sein würde! Anders gesagt: Ein Unternehmen, dass dies nicht anbietet, ist einfach aus dem Rennen, weil es sich als “Standard Service” durchgesetzt hat.

    Forward ever, backward never.

  • Wer B sagt muss auch C sagen.

    Ohne Consumer keine Umsätze. Und die Consumer werden gerade kräftig weggedrosselt.

    Mit weitreichenden Folgen für die deutsche Wirtschaft.

  • Jürgen

    Wenn ich es richtig wahrnehme haben alle Anbieter mit Flat-Rates geworben. Es sind also nicht die Kunden, die “Flat” gerufen haben. Wenn die Telekom nun merkt, dass sie Flat nicht mehr bieten will, weil es Probleme gibt, soll bitte an die eigene Nase gefasst und ruhig eingestanden werden, dass die sich die Telekom verkalkuliert hat und höhere Preise, bzw. eingeschränkte Leistungen die Konsequenz sind.
    Kinder und Gamer sollten in der Argumentation keine Rolle spielen – die Unternehmen haben Games und Entertainment ja als Lockmittel genutzt.
    So, die Unternehmer sind gefordert ehrlich zu sein und attraktive Angebote ohne falsche Lockmittel und kleingedruckte Texte anzubieten. Wer die Kunden versteht, wird auch welche bekommen – dann kann sich der Unternehmer bestimmt auch freuen.

  • Wenn ich die Kommentare hier lese, das FLAT sich überall durchgesetzt hat – na in welchem Land lebe ich denn. Und man tut ja fast so, als gäbe es nach erreichen der Datengrenze kein Internet mehr – und man habe keine Chance…..

    Also ich weiß nicht, aber Miete Flatrate…. Ich zahle Miete für Marktplatz 5, 3. Stock, 100qm auf 3Zimmer Küche Bad – und nicht mehr und nicht weniger. Das hat mit Flat nichts zu tun. Und welcher Stromanbieter bietet Strom Flat? Das will ich auch!!!!
    Und das Kinder herangezogen werden ist korrekt – ich weiß nicht wer es schon mal erlebt hat, aber wenn bei uns um 14h die kleinen nach Hause kommen, geht die Bandbreite schlichtweg in den Keller und wir können tun und lassen was wir wollen, mehr Bandbreite bekommt man nur für extrem viel Geld per Standleitung. Auch das ist ja irgendwie eine gelebte Art der Drosselung, die es heute schon gibt und die für jeden normal ist.

    Abgesehen davon. Alle sonstigen Verträge im Netzbereich die ich kenne entsprechen z.B.: 20Euro monatlich für 100GB Daten, und wer mehr braucht zahlt halt mehr.

    Die Telekom ist da nicht die erste Firma die drosselt, es ist nur die erste die es ehrlich sagt. Und nun schreit jeder das dies unmöglich sei – so als würde man die Leitung dann kappen. Es ist halt nur langsamer und wenn man einen kleinen Obulus zahlt, dann hat man auch wieder volle Bandbreite.
    Abgesehen davon:
    1.) für den normalen Nutzer reicht diese Datenrate vollkommen aus – es sind eben die Poweruser die es trifft und wer meint das er sich eben das ganze Internet auf die eigene Platte holen will, der kann auch dafür zahlen.
    2.) Im Mobilfunknetz ist es ebenso Standard wie bei Verträgen für Webservern. Da werben alle mit FLATRATE und im kleingedruckten steht dann: wird ab 2GB auf xxxKB/s gedrosselt. Das gute auch dort: wer eine Gebühr zahlt (die überschaubar ist) hat auch wieder volle Bandbreite.

    Insofern ist es eine logische Kalkulatorische Begebenheit und gehört in ordentlich wirtschaftenden Unternehmen einfach dazu. Alles andere ist nicht vertretbar gegenüber den Mitarbeitern, den Kunden oder
    dem Staat im Allgemeinen.

    Zum Thema Ehrlichkeit ein Beispiel: wir bekommen bei uns nur DSL3000, mehr geht technisch nicht. Vodafone nutzt die gleichen Umsetzer, die gleiche Leitung,…. und bietet mir immer wieder eine DSL 16000 an. Jedes Quartal mindestens ein Anruf – und was ist der Unterschied: man bietet eben einfach BIS ZU 16000 und wenn dann nur 3000 ankommen, so what….. Super, da will ich hin!

    Insofern lieber einen ehrlichen Dienstleister, aber man weiß das es den morgen noch gibt und man auch das bekommt was man bestellt.

  • In dem Podcast “Kwerfunk” diskutiere ich mit einem Redakteur der CT genau dieses Thema…..

  • Patrick VoelckerPatrick Voelcker

    “Drosseln” ist das falsche Wort, bei den versprochenen Geschwindigkeiten ist “kaputtes Internet” das richtige Wort. Und 75GB sind in 2 – 3 Jahren schneller erreicht als heute, wo es laut Telekom nur 3% trifft.

  • akawee

    Zum Thema Netzneutralität hinkt der Vergleich mit Ihrem Angebot Entertain. Das Problem wird sein dass Dienste wie z.B. Spoitify dafür zahlen werden um nicht in die Volumenbeschränkung zu fallen, siehe die Angebote von T-Mobile. Das bedeutet aber z.B. die Netzangebote der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten nach dem Verbrauch des Volumens nicht mehr beim Nutzer ankommen oder von der GEZ Gebühr mitfinanziert werden müssen. Was passiert mit den neuen Ideen die noch kommen werden? Diese sind bei nicht ausreichender Finanzdecke nicht in der Lage sein werden ihre Services ohne Volumenbeschränkung anzubieten. Darin sehe ich das eigentliche Problem. Ohne die bestehenden Angebote von Youtube Spotify und Watchlater wäre der Konsum nicht da wo er jetzt ist und es wird noch viel mehr kommen. Die Telekom ist verantwortlich für Kommunikation, via Telefon und Internet also das “Kabel” und nicht für die Inhalte (Content) und das hat Sie seit den Neunzigern sträflich beim Ausbau vernachlässigt.

  • akawee

    Zum Thema Netzneutralität hinkt der Vergleich mit Ihrem Angebot Entertain. Das Problem wird sein dass Dienste wie z.B. Spoitify dafür zahlen werden um nicht in die Volumenbeschränkung zu fallen, siehe die Angebote von T-Mobile. Das bedeutet aber z.B. die Netzangebote der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten nach dem Verbrauch des Volumens nicht mehr beim Nutzer ankommen oder von der GEZ Gebühr mitfinanziert werden müssen. Was passiert mit den neuen Ideen die noch kommen werden? Diese sind bei nicht ausreichender Finanzdecke nicht in der Lage ihre Services ohne Volumenbeschränkung anzubieten. Darin sehe ich das eigentliche Problem. Ohne die bestehenden Angebote von Youtube Spotify und Watchlater wäre der Konsum nicht da wo er jetzt ist und es wird noch viel mehr kommen. Die Telekom ist verantwortlich für Kommunikation, via Telefon und Internet also das “Kabel” und nicht für die Inhalte (Content) und das hat Sie seit den Neunzigern sträflich beim Ausbau vernachlässigt.

  • Torben

    Ich als hier so oft betitelter “Poweruser” sehe eigentlich momentan in allem angeführten richtige Argumente, muss allerdings, wie so oft, sagen, dass alles mal wieder eine Frage der Zahlen ist.
    Ich bin durchaus bereit dazu für meinen Überdurchschnittlichen Verbrauch mehr zu bezahlen, dann aber bitte nicht in einer Art und Weise die sich nach freikaufen aus dem Gefängnis anfühlt.
    Wenn es wirklich nach dieser Drosselung nicht mehr möglich ist, Videos online auf 1080p anzusehen, dann weiß ich nicht mehr wofür Menschen heutzutage sonst ihr Internet nutzen. Klar es gibt E-Mails und das klassische surfen aber wo man hinschaut sieht man Menschen die Filme, Videos oder Musik online konsumieren. Wenn also die Drossel so früh angesetzt wäre, dass ich als Verbraucher, der rund 14h am Tag Internetdienste beansprucht nach einer Woche draufbezahlen darf, fände ich das eine Frechheit sondergleichen. In Amerika haben selbst die Vorstädte, welche sich über langsame Leitungen beschweren, teils bessere Leitungen als ich, mitten in meiner Großstadt und meiner 16k Leitung.
    Fakt ist, es ist deutlich Luft nach oben, was die Infrastruktur in Deutschland angeht und bevor wir diesen Freiraum nicht mal zur Hälfte ausgeschöpft haben werde ich solange Anbieter wechseln bis der Internetdienst als das angesehen wird was er ist: Die Zukunft.
    Was die Gebührenzahlung an deutsche Anbieter durch streamende Betriebe angeht kann ich nur eines vorhersehen:
    Firmen wie Youtube hätten nichts, aber auch garnichts davon, wenn sie diese Gebühren abtreten müssten. Deutsches Youtube wird entweder weiter verkrüppelt werden (siehe GEMA-Eingriffe) oder noch schlimmer sich langsam aus diesem Land zurückziehen.
    Es gibt immerhin genug Nationen die solch einen Stuss nicht unterstützen und an das freie Internet, welches (entgegen konservativeren Meinungen) zu einem Grundrechtähnlichen Stand angehoben werden sollte. Wir befinden uns im Zeitalter der Globalisierung und das Internet hat den Schritt in diese Epoche erst möglich gemacht.
    Beharrt man weiter auf dem altertümlichen Umgang mit diesem Medium wird Deutschland ganz schnell auch wirtschaftlich Verluste machen. Einschränkungen zugunsten der wirtschaft sind ja schön und gut, aber wenn der Ausbau weiterhin so gravierend vernachlässigt wird, wie das momentan der Fall ist, erreichen auch Firmen irgendwann die Grenzen der Leitungen und ein Standortwechsel wäre bestimmt für einige Manager eine willkommene Alternative zur ständigen Rückständigkeit gegenüber unbeschränkten Konzernen im Ausland.

    Ich weiß, das war jetzt etwas chaotisch und hat thematisch vieles nur angeschnitten aber um es nochmal auf mein Hauptproblem zu reduzieren:
    Man muss sich in Deutschland darüber Gedanken machen, welche Rolle das Internet spielt und auch in Zukunft spielen wird, und sollte seine weitere Vorgehensweise nach dem Ergebnis dieser Überlegung richten, wie es auch sein möge.

  • Es wäre überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn die Telekom echte Poweruser, die etwa 3, 5 oder 10 Terabyte im Monat übertragen und sich für die Telekom tatsächlich kaum noch lohnen, auf ein auf ein Maß drosseln würde, bei dem das Internet benutzbar bleibt oder zusätzliches Volumen zu einem einigermaßen angemessenen Preis verkaufen würde.
    Ein Volumen von 75 GB kostet die Telekom im Backbone allerdings ca. 5 ct. Hier geht es nicht um Traffickosten, sondern um eine künstliche Verknappung des Gutes Transfervolumen mit dem Ziel, eigenen Diensten einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen oder von anderen Diensten Kosten für die Durchleitung zu erheben. Ob die Telekom damit durchkommt hängt einzig und allein von ihren Kunden ab. Wenn die Telekom ab 1. Mai keine DSL-Verträge mehr verkauft, wird ihrem Beispiel kein Anbieter folgen.

  • Miloranda

    Die Telekom versenkt Milliarden in den USA bei t-mobile USA, die sie auch für den netzausbau in Deutschland hätte einsetzen können…
    Aber es ist anscheinend wichtiger inkompatible Netze in den USA zusammenzukaufen…

    Dann am Kunden ein paar Cent einzusparen ist der falsche Weg

Hinterlasse eine Nachricht

required

required

optional


Unsere Publikationen [alle Publikationen]

Best of mz Specials

Jetzt kaufen

Dossier: Mobile Couponing

Jetzt kaufen

Mobile Shopping

Jetzt kaufen