Key Facts des neuen Developer Economics 2013-Reports (Teil 2)

Vor einiger Zeit hatten wir bereits über den 4. berichtet. An der Studie hatten über 3.400 Entwickler aus 95 Ländern mitgewirkt. Mobile Zeitgeist war Medienpartner von und der gesamte Report ist hier zum kostenlosen Download erhältlich.

Inzwischen läuft bereits die Befragung zum nächsten Report. Die Befragung richtet sich wieder an Entwickler und endet am 05. Mai 2013. Der Banner ist seit einiger Zeit auf unserer Homepage, hier geht es aber auch direkt zur Befragung. Über eine zahlreiche Teilnahme der Entwickler unter unseren Lesern würden wir uns sehr freuen.

Der Report mit den neuesten Befragungsergebnissen wird voraussichtlich im Juli 2013 erscheinen. Auch hierzu werden wir natürlich wieder berichten. Zuvor sollen aber in diesem Beitrag noch einige Ergebnisse aus dem bereits erschienenen 4. Developer Economics Report vorgestellt werden.

Das populärste Umsatzmodell für Apps ist Werbung

Laut Report 2012 ist die Werbefinanzierung von Apps inzwischen das am häufigsten genutzte Modell zur Refinanzierung der Entwicklungskosten bzw. Erzielung von Umsätzen (38%). Danach folgen Pay-per-Download (32%), In-App-Purchases (26%), Freemium-Modelle (25%) und Abonnements (12%). Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, ergeben sich hier aber plattformspezifische Unterschiede und steht auch die Höhe der durchschnittlich erzielten Umsätze nicht unmittelbar mit der Beliebtheit bzw. Verbreitung der Modelle in Zusammenhang. So konnten bei Abonnements die höchsten durchschnittlichen Umsätze erzielt werden.

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Umsatzmodelle für Mobile Apps
Quelle: VisionMobile

Google’s AdMob ist bei Entwicklern der am häufigsten genutzte Advertising Service

46% der Windows-, 43% der Android- und 34% der iOS-Entwickler setzen Advertising Services ein. Die wichtigsten Kriterien zur Auswahl eines solchen Services sind die Verfügbarkeit für verschiedene mobile Plattformen sowie die einfache Integrierbarkeit. Innerhalb der befragten Entwickler, die einen solchen Advertising Service nutzen, ist AdMob mit 65% der mit Abstand am häufigsten genutzte Dienstleister. Apple iAd, als plattformspezifisches Angebot, wird immerhin von 11% innerhalb dieser Entwicklergruppe eingesetzt.

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Nutzung von Advertising Services
Quelle: VisionMobile

Der Markt für Cross Platform Tools wird unübersichtlicher – PhoneGap ist am beliebtesten

Mit zwischenzeitlich über 100 verfügbaren Cross Platform Tools wird der Markt für solche Lösungen immer unübersichtlicher und die Wahl der richtigen Umgebung für Entwickler gleichzeitig immer schwieriger. Innerhalb der Entwicklergruppe, die solche Tools verwenden, ist PhoneGap mit einem Anteil von 34% am beliebtesten, gefolgt von Appselerator (21%) und Adobe AIR (19%). Die drei wichtigsten Auswahlkriterien für die Auswahl eines Cross Platform Tools sind die Verfügbarkeit für verschiedene Plattformen (68%), Entwicklungsgeschwindigkeit (38%) und die Lernkurve (33%).

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Nutzung von Cross Platform Tools
Quelle: VisionMobile

Google und Flurry sind die mit Abstand führenden Anbieter von User Analytics

Bei der Einbindung von User Analytics Services in mobile Anwendungen greifen Entwickler am häufigsten und mit deutlichem Abstand von anderen Wettbewerbern auf die Angebote von Google (74%) und Flurry (41%) zurück. Wichtige Auswahlkriterien sind auch hier die einfache Integrierbarkeit (51%) und die Verfügbarkeit für verschiedene Plattformen (49%). Der Einsatz variiert hierbei in Abhängigkeit von der Entwicklungsplattform relativ stark – so werden User Analytics Services auf der iOS-Plattform (39%) deutlich häufiger eingesetzt, als z.B. für Android (28%).

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Nutzung Analytics Services
Quelle: VisionMobile

Zunehmende Zahl von Anbietern und Angeboten bei Developer Tools

Entwickler von mobilen Anwendungen sind heute nicht mehr nur „Programmierer“, sondern weiten ihr Dienstleistungsspektrum auf zusätzliche Wertschöpfungsstufen aus. Auch der Business-to-Developer (B2D)-Markt hat sich innerhalb der letzten drei Jahre deutlich erweitert. Laut Developer Report 2013 entsteht für jeweils 1.000 App-Startups auch eine neues, auf das Angebot von Developer Tools spezialisiertes B2D-Unternehmen. App Developer, Designer und Entrepreneure können zwischenzeitlich aus über 500 Third Party Tools (APIs, SDKs etc.) wählen.

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Stephan Böhm

Dr. Stephan Böhm ist seit 2006 Professor für Telekommunikationstechnik/ Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain (ehemals FH Wiesbaden). Als Experte für Mobile Media hält der studierte Wirtschaftsingenieur Vorträge auf Fachveranstaltungen, berät Unternehmen und ist Autor mehrerer Veröffentlichungen zu innovativen mobilen Diensteangeboten.

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