Trends 2013 – oder auch nicht

Alljanuärlich hauen diverse Zukunftsforschungsinstitute, Trendforscher oder vermeintliche Hellseher ihre Prognosen über das kommende Jahr in die Medien und was die Menschheit in den folgenden 365 Tagen wohl zu erwarten hat. Speziell im Technologiesektor gab es schon und gibt es noch immer die besten Vorhersagen, auf die im Jahr darauf gewöhnlich nur dann noch einmal eingegangen wird, falls sie noch nicht eingetreten sind und deswegen zwangsläufig unbedingt spätestens im Folgejahr passieren müssen. Oder man hört nie wieder davon.

Meistens ist es aber so, dass die Entwicklungen dermaßen schleichend von Statten gehen, dass anfangs die Ziele zu kurzfristig gesetzt werden, so dass die Vorhersage bestenfalls als zu optimistisch betrachtet werden kann. Und irgendwann ist der eingetretene Fortschritt so weit, dass man dann getätigte Vorhersagen getrost in den Mülleimer treten kann, weil diese Entwicklung doch offensichtlich schon eingetreten ist, zumindest nach Meinung der Experten.

Warum es diese Trendforscher gibt? Diejenigen, die tatsächlich gut sind, haben sich durch gesundes Investieren hoffentlich schon längst an der Börse gesund gestossen. Und die anderen dienen noch immer als Ausgangspunkt für gute Diskussionen.

Und das wollen wir Autoren in einer kurzen Serie an Hand der “Analyse der bedeutendsten Trends der Marktsegmente Technology, Media und Telecommunications (PDF)” der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte für 2013 nun auch durchführen, in dem ein jeder aus seinem Ressort jeweils die angesprochenen Trends kommentiert.

Lesen Sie hier und in den kommenden Tagen das Witzigste, das Hanebüchenste, das Offensichtlichste, das Falscheste und das Wahrste aus dem Trendreport 2013, jeder Autor nach eigenem Gusto und nach seiner eigenen unnachahmlichen Art.

Zu Teil I – “The Buttons stays beautiful”

Zu Teil II – LTE: „Nur“ ein Technologie-Upgrade?

Zu Teil III – “Das Ende des Vertrauens in sichere Passworte?”

Zu Teil IV – “Das Jahr der mobilen Werbung?”

email
Patrick Voelcker

Patrick Voelcker

Patrick beschäftigt sich beruflich und privat seit 2005 neben der Webprogrammierung auch mit der Entwicklung von Mobile und Native Apps. Er ist Rich Media Innovation Specialist bei Google und Autor des Buches "Spiele programmieren für iPhone und iPad" (dpunkt-Verlag). Außerdem ist er Gastdozent an der Popakademie Baden-Württemberg und der Filmschule Köln. Auf Mobile Zeitgeist schreibt er dementsprechend hauptsächlich über Trends und Entwicklungen in Mobile Entertainment [XING]

01_Newsletter_Leaderboard_728x90

1 Kommentar

  • Zukunftsszenarien und Zukunftsbilder sind wichtige Instrumente, um eine Marktentwicklung von morgen und übermorgen zu verstehen. Und auch wie der Kunde morgen leben möchte. Daraus lässt sich eine Roadmap ableiten, damit die Schritte in diesem Jahr in die richtige Richtung gehen. Zukunftsforscher helfen bei dieser Arbeit, Trends richtig einzuordnen und die Möglichkeiten und Risiken von morgen zu bewerten. Das es dabei auch zu positive Vorhersagen, inhaltslose PR-Geschichten, falsche Ideen und vieles mehr gibt, ist nicht neu. Aber ich möchte doch nicht die ganze Branche der Zukunftsforscher gleich negativ besetzt wissen….

Hinterlasse eine Nachricht

required

required

optional


Unsere Publikationen [alle Publikationen]

Best of mz Specials

Jetzt kaufen

Dossier: Mobile Couponing

Jetzt kaufen

Mobile Shopping

Jetzt kaufen