APEFS – Android sicherer nutzen

© APEFSDie Universität Siegen hat eine sehr interessante App mit einem ebenso interessanten dahinter liegenden Konzept veröffentlicht: APEFS – An Infrastructure for Permission-based filtering of Android Apps. Die App ist im Playstore unter folgendem Link erhältlich. Was macht APEFS? Vereinfacht ausgedrückt filtert APEFS Apps nach einer vom User vorgegebenen Filtersystematik, so dass der Anwender den ihn oft verwirrenden Berechtigungsbildschirm bei der Installation nicht mehr beachten muss.

Mit APEFS gibt der Nutzer an, welche Apps er gefiltert haben möchte, weil er deren Eigenschaften für bedenklich hält. APEFS gibt hier – einfach und leicht verständlich – Filter vor: Internetzugriff, Anrufe, SMS, E-Mails etc. Apps, die von diesen Filtern ausgeschlossen werden, erhält der Anwender dann gar nicht mehr angezeigt. Die Entwickler bringen es prägnant auf den Punkt:

APEFS nimmt dem Benutzer das Lesen der teilweise unübersichtlichen und unverständlichen Berechtigungsliste ab und schützt vor bösen Überraschungen. Ein positiver Nebeneffekt ist dabei die Zeitersparnis.

APEFS kann auch auf die schon auf dem Smartphone installierten Apps angewendet werden und bringt hierbei sicher so manche Überraschung für die Anwender an den Tag. Die Technologie mit der APEFS arbeitet ist im Beitrag der Entwickler gut verständlich dargestellt: APEFS – An Infrastructure for Permission-based filtering of Android Apps.

Meine Meinung: Ein interessantes Konzept, das Verbreitung verdient, diese aber vermutlich nicht erfahren wird. Denn die Sorglosigkeit und Ignoranz der Gefahren von Schnüffel-Apps ist bei vielen Anwendern eklatant. APEFS ist schlicht überflüssig, wenn man Android links liegen läßt und die siche(re)ren Plattformen BlackBerry und iOS nutzt. Ein breiter Einsatz von APEFS würde allerdings auch helfen können, den Markt langfristig zu bereinigen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, denn solange WhatsApp völlig schmerzfrei genutzt wird, ist Sicherheit in der Mobility noch nicht in den Köpfen der Anwender angekommen. Ob es noch passiert?

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Klaus Düll

Klaus Düll

ist seit vielen Jahren der Mobility im Enterprisebereich verbunden. Er ist ein international angesehener Consultant für mobile Fragen von Unternehmen und der Kopf hinter der datomo Mobility Suite, einer führenden mobilen Applikationswelt für Unternehmen. Zu seinen Hobbys gehört auch das Schreiben über Mobility, was er seit vielen Jahren tut. Andere Beiträge von ihm findet man im Pretioso Blog.

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1 Kommentar

  • Hergen Spark

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ist ein solches Programm auch für das iPhone 5 erhältlich ?
    Mit freundlichem Gruß
    Hergen Spark

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