YotaPhone – Smartphone mit e-Ink Display auf der Rückseite

11. Januar 2013 17:27 Devices

Seit der Einführung des ersten iPhones vor fast genau sechs Jahren, haben sich die Geräte nicht mehr nennenswert verändert. Sie sind leistungsstärker, dünner und hochauflösender geworden, aber im Grund unverändert. Auf der diesjährigen CES in San Francisco stellt die russische Firma Yota Devices nun ihr neues Smartphone vor, das – wie Jobs sagen würde – alles verändern wird: das YotaPhone hat einen LCD-Screen auf der Vorder-, und einen e-Ink Display auf der Rückseite. Revolutionär.

Wir hatten schon vor kurzem einen Artikel über die popSlate iPhone-Hülle. Ein Crowdfunding-Projekt, dass dem iPhone ebenfalls einen e-Ink Screen auf der Rückseite beschert. Das YotaPhone ist zwar auch noch ein Prototyp, jedoch soll die Auslieferung schon in der zweiten Hälfte des Jahres erfolgen. Erst in Russland als Heimmarkt, und dann weitere europäische Markte. Ich bin sicher, dass Deutschland auch zu den ersten gehören wird.

YotaPhone basiert auf Android und ist mit 9mm kaum dicker als das iPhone 5. Beide Screens sind mit einander verknüpft, sodass man quasi jeden Inhalt auf die Rückseite projizieren kann. Wie oft stand man schon am Flughafen mit seinem mobilen Boarding-Ticket und hatte ein wenig Angst, dass plötzlich der Akku schlapp macht oder das Handy streikt? Aber auch bei der Nutzung von Google Maps wird man mit dem e-Ink Screen den Akku erheblich schonen können. Besonders gut kann ich mir vorstellen, dass sich Leseratten darüber freuen werden. Schließlich kann man damit nun in der Bahn sein Buch lesen, mit dem gewohnten e-Book-Look und ohne ein weiteres Device mit sich tragen zu müssen. Wenn dann irgendwann eine größere Version des YotaPhones rauskommen sollte, wird das e-Book in der Tat fast überflüssig. Desweiteren ist die Rückseite für Notifikationen wie Termine, Geburtstage oder auch Nachrichten von Kontakten gedacht, damit man diese ständig im Blick hat.

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Persönlich bin ich sehr begeistert von diesem Ansatz. Nicht nur weil es das Smartphone wieder ein wenig verändert, sondern auch weil es die Möglichkeiten nutzt, um Effizienz und Usability im Umgang mit dem Device erhöht. Je mehr sich das Smartphone zum digitalen Zentrum unsere Alltags wandelt, umso mehr muss es auch leisten können. Dazu muss es sich aber auch in seiner ganzen Art weiterentwickeln.

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Goran Minov

Goran Minov

Nach Stationen als Online-Projektmanager und Senior Konzeptioner ist Goran heute als Schnittstelle zwischen Kreation, Strategie und Kundenberatung nun seit 2010 als Emerging Media Manager bei MRM Frankfurt tätig, wo er das Ohr auf der Schiene hat und nach Innovationen und Trends Ausschau hält.

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