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Am 30. November 2012 Von In Mobile Commerce, Mobile Shopping

Infografik: Mobile Commerce erreicht kritische Masse – Android an der Spitze

Es ist an der Zeit Android im Mobile Commerce ernster zu nehmen. 29% der Online-Käufe via Smartphone in Deutschland werden mit einem Android-Handy getätigt, das iPhone kommt nur auf 24%. Diese Zahlen kommen aus einer Analyse von SinnerSchrader, welche sich auf dessen eCommerce Großkunden bezieht und somit nicht voll repräsentativ ist. Allerdings erscheint mir die Tendenz nachvollziehbar, betrachtet man die Durchdringung der Android Geräte in Deutschland (siehe hierzu auch Heikes Artikel von gestern).

Oft zu lesen ist die Aussage, dass Apple Kunden das mCommerce Volumen dominieren und deutlich mehr Geld über ihre mobilen iGeräte ausgeben. Unter diesen Kunden befinden sich auch eine große Anzahl Early-Adopter und somit ist es nicht verwunderlich, dass Apple das Ranking vorübergehend anführt.

Seit einiger Zeit hat allerdings Android die Führung in der OS-Durchdringung übernommen (50% Android vs. 21% iOS in der Nutzung) und zieht nun entsprechend seiner Nutzergruppen auch bei anderen Kennzahlen nach. Trotzallem mag der Applenutzer über mehr Spending Power verfügen, allerdings könnten 50% der Nutzer bald deutlich mehr Transaktionsvolumen im mCommerce ausmachen, als 21%. Und es sei auch hinzugefügt, dass der Nachholbedarf von Android auf Tablets noch sehr groß ist, Apple hat hier weiterhin noch einen riesigen Vorsprung (so sehen die Zahlen von SinnerSchrader zum Tablet auch ganz anders aus). Aber hier ist ebenso erst die Gerätedurchdringung abzuwarten, bevor das Transaktionsvolumen steigen wird.

Es ist übrigens auch an der Zeit, in der es fahrlässig wird, mobile Endgeräte nicht in die Online-Vertriebsstrategie zu integrieren. Werden in Deutschland derzeit 6% aller Onlinekäufe bereits via Mobil (siehe Infografik) durchgeführt, so sind es in den USA am kürzlichen Black Friday bereits 16,3% gewesen. Eine kritische Masse, die nicht mehr ignoriert werden kann.

Hier die Infografik von SinnerSchrader:

 

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Maike Strudthoff

Maike Strudthoff ist Zukunftsanalystin, Autorin, Speaker, freie Beraterin und Inhaberin. Ihre Spezialisierung: Mobile Services Innovationen und Customer Centricity. Sie hilft Unternehmen die Zukunft zu antizipieren und sich auf Veränderungen vorzubereiten, u. a. durch Workshops, Ideation, Konzept Reviews, Analysen, Benchmarks, usw. Mehr über Maike auf XING, ihrer Website oder per Mail maikestrudthoff[at]mobile-zeitgeist.com

3 Antworten

  1. Wie wird eine “kritische Masse” defininert. Warum sind 16% eine kritische Masse, bzw. wo genau fängt die an? Ist das ein Gefühl der Autorin? Ich finde den Begriff in diesem Artkel sehr aus der Luft gegriffen.

    • Für eine “kritische Masse” gibt es wohl keine offizielle Definition in Form einer Grenzahl. Ich habe mich gefragt, welcher Händler es sich leisten kann bzw. will, 16% seiner potentiellen Kunden zu ignorieren. Insbesondere wenn recht klar ist, dass diese Zahl bald weiter steigen wird.

  2. Pingback: Wie mobil ist Mobile Commerce tatsächlich? Eine Gegenüberstellung. | mobile zeitgeist

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