Mastercard Labs: Prototyp "Screen2"

Am 8. November 2012 Von In Mobile Commerce, Mobile Couponing & Loyalty, Mobile Payment, Mobile Shopping

Mobile Commerce Innovationen aus den Mastercard Labs

Mobile Wallets zählen zu den Innovationen, die bereits in der Realität angekommen sind. Zumindest bei Mastercard, dessen PayPassWallet in mehr und mehr Ländern bereits verfügbar ist. Innovationen die heute noch nicht auf dem Markt verfügbar bzw. noch nicht einmal sichtbar sind, werden hingegen oftmals erst als Prototypen im Labor getestet.

Anlässlich der offiziellen Eröffnung des neuen Mastercard Labs in Dublin im Oktober hat das Technologieunternehmen (wie es sich selber nennt) Einblicke in eine seiner weltweiten Ideenschmieden gegeben. mz hat sich dort die Prototypen angeschaut, mit denen Mastercard sein weltweites Business ausbauen und diversifizieren möchte.

Mastercard Labs: Prototyp “Screen2″

Im Bereich Mobile Commerce waren unter anderem folgende Prototypen zu sehen:

  • Eine Marketing-Plattform namens „EVNTS“, die Social-Media-Aktivitäten und Zahlungstransaktionen analysiert. Der Händler könnte damit dem Kunden personalisierte Angebote zukommen lassen, Loyaltyprogramme anreichern oder auch Spiele wie eine Art Schnitzeljagd einbauen. Eine Plattform auf Händlerseite sowie eine App auf Konsumentenseite wurde  von Mastercard entwickelt.
  • QkR, für eine end-to-end Shopping Experience. Diese Anwendung integriert unterschiedliche Etappen im Shopping Prozess im Smartphone. So könnten Coupons per QR-Code oder NFC gescannt werden und in einem „Coupon Book“ verweilen, bis es z. B. zur Bestellung im entsprechenden Coffee-Shop kommt. Dort wird die Bestellung wiederum durch das Scannen von Menü-Postern über das Handy durchgeführt. Der Coupon löst sich während des folgenden Bezahlvorgangs automatisch ein und auch die Quittung wird digital abgespeichert. Vielleicht bringt der Kellner die Bestellung auch gleich an den Tisch, anstatt den Kunden in einer Schlange warten zu lassen.
  • Screen2 für In-Film Shopping. Hierbei läuft auf einem ersten Bildschirm, z. B. dem Fernseher, ein Film. Gleichzeitig kann man sich auf einem zweiten Bildschirm, z. B. einem Tablet, über Social Media mit seinen Freunden über den Film austauschen. Und im Shopping Stream könnte z. B. die Halskette der Hauptdarstellerin angeboten werden. Der Check-Out Stream ist ebenfalls auf demselben Screen2  und ermöglicht eine reibungslose Abwicklung inklusive Bezahlung.

„Frictionless“ ist ein Wort, welches von Gary Flood, President Global Products and Solutions bei Mastercard, mehrfach gebraucht wurde. Gemeint ist damit der „reibungslose“ Ablauf für den Kunden im Shopping Prozess, insbesondere wenn es zum Zahlungsvorgang kommt: einfach & unkompliziert.

Gary Lyons, Chief Innovation Officer bei Mastercard,  hat uns über die Prototypen hinaus auch seine Methoden und Ansätze im Innovationsmanagement vorgestellt. Aber dazu nächstes Mal mehr.

Mehr Eindrücke aus dem Innovation Showcase in Dublin werden in diesem Kommuniktions-Video von Mastercard gezeigt:

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Maike Strudthoff

Maike Strudthoff ist Zukunftsanalystin, Autorin, Speaker, freie Beraterin und Inhaberin. Ihre Spezialisierung: Mobile Services Innovationen und Customer Centricity. Sie hilft Unternehmen die Zukunft zu antizipieren und sich auf Veränderungen vorzubereiten, u. a. durch Workshops, Ideation, Konzept Reviews, Analysen, Benchmarks, usw. Mehr über Maike auf XING, ihrer Website oder per Mail maikestrudthoff[at]mobile-zeitgeist.com

Eine Antwort

  1. Ein sehr interessanter Bericht, der im Ansatz die konkreten Aktivitäten & Innovationen zeigt, die im Think Tank entwickelt werden. Hoffentlich gibts hierzu bald eine Fortsetzung !

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